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München - Bereits seit mehreren Tagen gibt es das Gerücht, der saudi-arabische Kronprinz Mohammed Bin Salman würde nach dem Premier-League-Verein Newcastle United gerne auch den italienischen Topklub Inter Mailand übernehmen.

Dies scheint sich nun zu bestätigen. Der portugiesische Insider Pedro Almeida twitterte, dass der Kauf kurz bevorstehe.

Dem Sportökonomen Simon Chadwick zufolge gehe es dem Multi-Milliardär bei den Übernahmen im europäischen Fußball darum, das Image seines Landes aufzubessern.

"Es gibt eine Anti-CO2-Agenda auf der ganzen Welt. Das wird die Öl- und Gasumsätze dieser Länder beeinflussen. Deshalb müssen sie versuchen, ihre Ressourcen so gut es geht auszunutzen, aber auch ihre Einnahmequellen auf Sicht hin zu diversifizieren", sagt Chadwick im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk".

"Zudem dient der Fußball der politischen Agenda von bin Salman - nicht nur persönlich, sondern auch für Saudi-Arabien als Ganzes. Eine führende Fußballnation zu sein, bringt soziales Kapital und Soft Power."

Auch der saudi-arabische Fußballverband gibt sich ambitioniert. Bis zur Weltmeisterschaft 2034 soll die Männer-Nationalmannschaft zu den besten 20 der Welt gehören.

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