München - Kurz vor dem Start in die neue Saison der Primera Division kann der finanziell angeschlagene FC Barcelona noch keine Neuzugänge für den Spielbetrieb melden.

Übereinstimmenden Berichten zufolge fehlen "Barca" etwa 150 Millionen Euro, um Robert Lewandowski, Raphinha und Co. für den Spielbetrieb anzumelden. Um weitere Millionen einzusparen, soll Klub-Legende Gerard Pique laut "Mundo Deportivo" einer weiteren Gehaltskürzung zugestimmt haben. Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen könnte als nächster Topstar folgen.

Wie der Vertrag Piques wurden auch die Arbeitspapiere von Frenkie de Jong, Clement Lenglet und eben ter Stegen 2020 noch unter dem Präsidenten Josep Maria Bartomeu zu besseren Bezügen, allerdings mit Pandemie-Klauseln, verlängert.

Beim niederländischen Mittelfeldspieler de Jong soll Barcelona sogar darauf bestehen, dass dieser zu seinem ursprünglichen Vertrag zurückkehrt, de Jong soll sich weigern, weshalb "Barca" eine Klage in Betracht ziehen soll.

Bei ter Stegen wäre eine Rückkehr zum ursprünglichen Vertrag erst gar nicht möglich, da das vorangegangene Arbeitspapier der deutschen Nummer zwei vor wenigen Wochen ausgelaufen wäre. 

Lenglet konnte Barcelona im Übrigen aufgrund einer Leihe nach Tottenham – zumindest zum Teil – von der Gehaltsliste für die kommende Saison streichen.

Erste Gespräche sollen bereits stattgefunden haben

Wie "Mundo Deportivo" nun berichtet, zeigt sich im Gegensatz zu de Jong Schlussmann ter Stegen aufgrund seiner "speziellen Situation" allerdings bereit, sich mit "Barca" an einen Tisch zu setzen, um eine "gute Lösung für alle" zu finden.

Weiter berichtet das spanische Blatt, dass bereits erste Gespräche zwischen Vertretern des Torhüters und dem Klub stattfanden. Das aktuelle Arbeitspapier des 30-Jährigen in Katalonien gilt noch bis 2025. 

2014 wechselte ter Stegen von Borussia Mönchengladbach nach Spanien. Mit "Barca" gewann er unter anderem 2015 die Champions League und wurde vier Mal spanischer Meister.

Ob und wie die langjährige und durchaus erfolgreiche Zusammenarbeit fortgesetzt wird, dürften die nächsten Wochen und Monate zeigen. 

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