Jubelnde Dänen nach dem Einzug ins Viertelfinale der U21-Europameisterschaft... - Bildquelle: imagoJubelnde Dänen nach dem Einzug ins Viertelfinale der U21-Europameisterschaft. © imago

München - Sich in einer Gruppe mit Frankreich am Ende als Gruppensieger durchzusetzen, sollte eigentlich Warnung genug sein.

Letztlich ist es jedoch die Art und Weise, mit der Dänemarks U21-Junioren das EM-Viertelfinale (am 31. Mai live auf ProSieben, P7 MAXX und ran.de) erreicht haben, vor der Stefan Kuntz und seine Mannschaft Respekt haben sollten. 

"Danish Dynamite" fegt durch die Gruppe C

Im ersten Gruppenspiel staunten die Franzosen nicht schlecht, als ihnen die frechen Dänen von Anpfiff an den Schneid abkauften. Das Star-Ensemble um Top-Talent Eduardo Camavinga, Marseilles Boubacar Kamara und Herthas Matteo Guendouzi sahen sich einer geschlossenen Einheit gegenüber, die den Sieg unbedingt wollte. Und ihn bekam - 1:0.

Schon im zweiten Spiel untermauerten die Dänen dann ihren plötzlichen Hunger auf das Viertelfinale. Gegen Island setzte sich die Mannschaft von Trainer Albert Capellas Herms völlig verdient mit 2:0 durch und marschierte weiter durch das Turnier. 

Gegen Russland ging das Team erneut recht früh mit 2:0 in Führung und spielte die Begegnung schließlich souverän runter - 3:0 lautete der Endstand. Mit neun Punkten und einer Torbilanz von 6:0 stellen die Dänen zusammen mit Portugal das bislang stärkste Team bei dieser Europameisterschaft. 

Darauf muss das deutsche Team achten

Neben der starken Defensive ist das dänische Team im Angriff äußerst effektiv, wenn der Gegner Lücken anbietet. Besonders der ehemalige Dortmunder und Hoffenheimer Jacob Bruun Larsen und Stürmer Anders Dreyer mischten die Verteidigungen ein ums andere Mal auf. Zusammen kam das Duo in der Vorrunde auf drei Tore und eine Vorlage. 

Mit Oliver Christensen haben sie zudem einen zuverlässigen Torhüter in den eigenen Reihen, der gegen Island sogar einen Elfmeter entschärfte. So wird es für die deutsche Mannschaft vor allem darauf ankommen, die Dänen von Beginn an unter Druck zu setzen, die eigenen Chancen konsequent zu nutzen - und vor allem nicht in Rückstand zu geraten. 

Bereits zweimal lagen die jungen Dänen bei diesem Turnier schon nach zwanzig Minuten mit zwei Toren in Führung. Kann "Danish Dynamite" die Form aus der Vorrunde bis in den Mai konservieren, hat die deutsche Mannschaft wohl mit das schwerste Los gezogen. 

Wie Rene Adler jedoch schon in seiner Kolumne auf ran.de erklärte: "Wer da auch kommen mag: In einer U21-EM-Endrunde ist alles möglich." 

Dänemark gegen Deutschland am 31. Mai live auf ProSieben und im Livestream auf ran.de.

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