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Handball-EM: Deutschland wahrt mit Sieg gegen Weißrussland Halbfinalchance

  • Aktualisiert: 16.01.2020
  • 23:45 Uhr
  • SID
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© imago images/Agentur 54 Grad
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Das DHB-Team ist mit einem Sieg in die Hauptrunde der Europameisterschaft (live auf Sportdeutschland.TV) gestartet und hat nun die Chance auf einen Platz im Halbfinale.

Wien - Die deutschen Handballer haben ihren großen Worten beeindruckende Taten folgen lassen. Deutschland ist mit einem Sieg gegen Weißrussland in die Hauptrunde der Europameisterschaft gestartet und hat nach wie vor die Chance auf einen Platz im Halbfinale.

Vor 5500 Zuschauern in der Wiener Stadthalle gewann das Team von Bundestrainer Christian Prokop mit 31:23 (18:11) und ist mit zwei Punkten Tabellendritter in der Gruppe 1. 

Der Sieg zum Hauptrundenstart gegen Weißrussland war der dringend benötigte Erfolg im ersten von vier "Endspielen" auf dem Weg in die Medaillenrunde. 

Beste deutsche Werfer waren Timo Kastening (Hannover/6 Tore), Julius Kühn (Melsungen/4) und Philipp Weber (Leipzig/4).

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Christian Prokop: Bundestrainer zufrieden mit Leistungssteigerung 

"Ich bin komplett zufrieden, das war eine deutliche Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen", sagte Prokop bei der ARD: "Die Jungs haben das fantastisch gelöst." Kühn bedankte sich bei den Zuschauern: "Sie haben eine Höllenstimmung gemacht und uns geholfen, die Emotionen auf die Platte zu bringen."

Der zuletzt so glücklose Wolff gab zu, dass er nach seinen Leistungen in Trondheim "an der Ehre gepackt" war: "Das war nicht das, was wir von unseren Torhütern erwarten dürfen."

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Timo Kastening zum "Man of the Match" gewählt

Auf der rechten Außenbahn setzte sich gegen Weißrussland der Kleinste ganz groß in Szene. Wie ein Windhund jagte Timo Kastening das Spielfeld rauf und runter, viel zu schnell für seine behäbigen Gegenspieler, fast nach Belieben traf der wieselflinke Blondschopf ins weißrussische Tor.

Völlig verdient wurde er zum "Man of the Match", zu besten Spieler der Partie, gewählt. In der Kabine wollte Mannschafts-DJ Kastening zur Feier des Tages "auf jeden Fall ein Ballermann-Lied" auflegen.

Die nächste Hürde ist am Samstag (20.30 Uhr) Ex-Weltmeister Kroatien, und dessen Superstar Domagoj Duvnjak in Diensten des THW Kiel weiß sehr genau, was ihn und seine Mannschaft erwartet. 

"Deutschland wird ein sehr schweres Spiel für uns. Sie haben eine überragende Mannschaft - eine Weltklassemannschaft. Es kann alles passieren." 

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DHB-Team: Derzeit Tabellendritter in Gruppe 1

Verlieren verboten - so lautete das Motto der deutschen Mannschaft vor der Partie gegen Weißrussland.

Mit einer Niederlage wäre der Rückstand auf einen der ersten beiden Tabellenplätze in der Gruppe 1 wohl schon aussichtslos geworden, das galt es unbedingt zu vermeiden. Die Partie war deshalb eine Art Schicksalsspiel für Prokop und sein Team.

Und die Spieler lieferten, die 5500 Zuschauer in der Wiener Stadthalle rieben sich verwundert die Augen. Fast alles klappte im Spiel dieser deutschen Mannschaft, die sich mehr schlecht als recht durch die Vorrunde gequält und die zweite Turnierphase nur mit viel Mühe erreicht hatte.

"Wir wissen alle, dass wir mehr können", hatte Kapitän Uwe Gensheimer im Vorfeld versichert: "Wir haben ja nicht verlernt, Handball zu spielen."

Deutsche Handballer zeigen kompakte Kombinationen im Angriff

Das bestätigte die deutsche Mannschaft gegen offensichtlich ein wenig überraschte Weißrussen auf eindrucksvolle Art und Weise.

Aus einer sicheren Abwehr heraus, hinter der ein zuletzt viel gescholtener Andreas Wolff den Gegnern fast Angst einzuflößen schien, ergaben sich sichere und kompakte Kombinationen im Angriff und gelungene Kombinationen.

Mitte der zweiten Halbzeit schlichen sich dann aber auch wieder einige Unkonzentriertheiten ein, die es gegen Kroatien unbedingt abzustellen gilt.

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DHB-Auswahl: Deutschland trifft in Wien auf Kroatien

Deutschland behielt aber dann auch den Überblick, als die Weißrussen kurz nach der Pause besser ins Spiel kamen und den Rückstand auf fünf Treffer verkürzten: Julius Kühn, Patrick Zieker und Timo Kastening bauten den Vorsprung mit drei Toren innerhalb von 90 Sekunden wieder auf 22:14 aus. 

Fast keine Rolle spielte der ansonsten so gefährliche weißrussische Kreisläufer Artsem Karasek, den die deutsche Abwehr mit Patrick Wiencek und Hendrik Pekeler, später mit dem Innenblock Paul Drux und Johannes Golla sicher im Griff hatte.

Am Samstag trifft die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) erneut in Wien auf Ex-Weltmeister Kroatien (20.30 Uhr) (sportdeutschland.tv überträgt die Handball-EM live).

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