René Rast. - Bildquelle: imago images / HochZwei/SuerRené Rast. © imago images / HochZwei/Suer

Klettwitz – Audi ist auch am Lausitzring das Maß der Dinge. Und: Tabellenführer Rast holt sich die nächste Pole Position. Der 32-Jährige fuhr im Qualifying zum 13. Saisonrennen (ab 13 Uhr live und exklusiv in SAT.1 und auf ran.de) in 1:35,241 Minuten die schnellste Runde.

Er macht damit seinem Namen als "Mr. Qualifying" mal wieder alle Ehre: Für Rast ist es die sechste Pole Position der Saison, er hat bereits 27 Punkte über das Qualifying geholt.

"So klar war es heute nicht. Das Griplevel war niedriger als gedacht. Nach der ersten Zeit war der Druck hoch, ich musste abliefern. Ich habe dann eine Runde rausgehauen, die akzeptabel. Deshalb bin ich mega happy. Ich gehe davon aus, dass es einen tollen Kampf geben wird", sagte Rast.

Rast führt sechs Rennen vor dem Saisonende mit 209 Punkten vor seinem Teamkollegen Nico Müller (170), der seinen Audi auf Startplatz drei abstellte, hinter Markenkollege Jamie Green.

Marco Wittmann (BMW) folgt mit 147 Zählern auf Rang drei, Vierter ist sein Markenkollege Philipp Eng (129). Wittmann fuhr im Qualifying hinter vier Audis auf Startplatz fünf. Bedeutet: Einfach wird es nicht für ihn, im Titelkampf nochmal Werbung für sich zu machen. "Es scheint gang und gäbe zu werden, dass Audi in der Breite sehr stark ist. Wir haben uns zwar in das Sandwich gestellt, das macht unser Leben aber nicht einfacher“, sagte Wittmann: "Wir hoffen, dass sie nicht die krassen Spielchen rausholen."

"Pole wäre schöner gewesen"

"Die Pole wäre noch schöner gewesen. Wir haben einen Schritt gemacht, aber der direkte Gegner steht schon wieder auf Pole. Das macht es nicht einfacher. Aber hier kann man definitiv überholen", sagte Müller: "Wir sind hier, um zu gewinnen. Es ist eine heiklere Situation gegen den eigenen Teamkollegen. Wir geben unser Bestes, dass wir es auf der Strecke fair ausfechten." Die Top Ten komplettierten Mike Rockenfeller (Audi), Pietro Fittipaldi (WRT), Philipp Eng, Timo Glock und Joel Eriksson (alle BMW).

Audi stellt den Sekt schon mal langsam kalt, denn die Ingolstädter können an diesem Wochenende den Herstellertitel holen. Dafür müssen sie an diesem Wochenende 20 Punkte mehr holen als BMW.

Was bedeutet das für das Rennen? Wird es wieder Stallorder geben oder einen Nicht-Angriffspakt wie in Brands Hatch? Das bleibt abzuwarten. DTM-Chef Gerhard Berger hatte am Freitag bei ran.de zu den Diskussionen der beiden vergangenen Wochen erklärt: "So viel Blödsinn wird da geredet. Dass es gewisse Strategien im Motorsport geben muss, ist klar. Aber die fallen sicher nicht so aus, wie sie da dargestellt werden."

Berger hat Verständnis für die knifflige Situation bei Audi: "Momentan geht es um die Meisterschaft. Da kämpft ein Rast gegen einen Müller und genauso gegen einen Marco Wittmann. Aber dass es natürlich unter den beiden Kollegen Rast und Müller andere Voraussetzungen sind, als wenn man gegen den Konkurrent kämpft, das ist auch klar. Das ist auch in der Formel 1 so, das ist immer so." 

So geht es weiter

Die DTM-Übertragung in Sat.1 beginnt auf dem Lausitzring um 13 Uhr, das Rennen um 13.30 Uhr. Kommentator ist Eddie Mielke, ihm zur Seite steht als Experte Timo Scheider. Moderatoren sind Andrea Kaiser und Matthias Killing.

Das Rennen läuft auch im Livestream auf ran.de. Special der Online-Übertragung: Im Stream gibt es keine Werbung.

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