Halbzeit-Meister René Rast. - Bildquelle: imago images / PakuschHalbzeit-Meister René Rast. © imago images / Pakusch

Assen – René Rast ist der Halbzeit-Meister in der DTM: Der Audi-Pilot wurde am Samstag im neunten von 18 DTM-Saisonrennen im Regen von Assen Dritter.

Der 32-Jährige hat nach seinem sechsten Podiumsplatz jetzt 145 Punkte auf dem Konto.

Müller kommt näher

Aber: Sein Verfolger rückt ihm näher auf die Pelle. Denn: Markenkollege Nico Müller wurde bei widrigen und nassen Bedingungen nach starken Regenfällen von Startplatz sechs auf Rang zwei gespült.

Der Schweizer wartete am längsten auf seinen Pflicht-Boxenstopp und fuhr in der zweiten Rennhälfte auf abtrocknender Strecke starke Rundenzeiten, schob sich so auf das Podium. Er liegt jetzt bei 121 Punkten. Der Sieg ging an Marco Wittmann (BMW), der bei 100 Punkten liegt. Für ihn war es der dritte Saisonsieg, der 14. seiner Karriere.

Bester BMW-Fahrer in der Gesamtwertung bleibt Philipp Eng, der Vierter wurde und 111 Zähler hat. Fünfter wurde sein Markenkollege Timo Glock, der nach seiner bislang schwierigen Saison mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern konnte, obwohl er sogar ins Kiesbett gerutscht war.

Einen starken sechsten Platz feierte Rookie Jonathan Aberdein im Audi des Kundenteams WRT. Ebenfalls in die Punkte fuhren Jamie Green, Loic Duval, Mike Rockenfeller und Pietro Fittipaldi.

Start hinter dem Safety Car

Durch die starken Regenfälle wurde der Start hinter dem Safety Car vollzogen. Klar war: Mindestens zwei Runden sollte das Safety Car auf der Strecke bleiben, um den Fahrern zu ermöglichen, die Stellen zu identifizieren, wo Wasser auf der Strecke steht. Nach drei Runden wurde das Rennen schließlich freigegeben, allerdings ohne Indy-Restart in Zweierreihen.

Lange blieb das Rennen aber nicht ohne Safety Car: Noch in der Runde nach dem Restart blieb Daniel Juncadella mit seinem Aston Martin stehen.

Beim Restart blieb Wittmann vorne vor Rast, Duval, Fittipaldi, Glock und Müller. Und das Pech bleibt Glock treu: Er rutschte in der Strubben-Kurve ins Kiesbett, fiel zurück.

In Runde sieben kam die erste Fuhre an Autos in die Box zum Pflichtstopp, in erster Linie waren das Fahrer aus dem hinteren Mittelfeld. An der Spitze hing Rast dem Führenden Wittmann im Heck, gefolgt von Duval, Müller, Fittipaldi, Eng und Eriksson.

Knifflige Bedingungen

Die Bedingungen blieben knifflig, der Regen ließ nicht nach. Die Fahrer hatten beim DTM-Debüt in Assen zwar bereits drei Sessions absolviert, keine davon allerdings auf nasser Strecke.

In der 16. Runde kam Rast als erster Fahrer aus der Spitzengruppe in die Box, kurz darauf auch Wittmann. Beide beharkten sich daraufhin weiterhin um die Führung. Aber: Müller, Eng und Glock blieben länger draußen und fuhren die deutlich schnelleren Zeiten als Rast und Wittmann. Der Regen ließ rund 20 Minuten vor dem Ende des Rennens nach, nass war es trotzdem.

In Runde 26 kam dann auch Müller an die Box, hatte nach dem Stopp drei Sekunden Vorsprung, aber auch kalte Reifen. Er verlor die Führung schnell an Wittmann, blieb aber vor Rast.

So geht es weiter

Am Sonntag steigt ab 10.05 Uhr die Übertragung des zweiten Qualifyings live auf ran.de und auf der ran-Facebookseite. Die Übertragung des Rennens live in SAT.1 beginnt um 13 Uhr, der zehnte Saisonlauf um 13.30 Uhr. Kommentator ist Eddie Mielke, ihm zur Seite steht als Experte Timo Scheider. Moderatoren sind Andrea Kaiser und Matthias Killing.

Die DTM gibt es live und exklusiv in SAT.1 und auf ran.de

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