Finale furioso: Team Rosberg gegen Team Hamilton.Finale furioso: Team Rosberg gegen Team Hamilton.

München – Muss Lewis Hamilton den nächsten sportlichen Tiefschlag einstecken? Verliert der 36-Jährige den nächsten Titelkampf? Und erneut gegen seinen früheren Erzrivalen Nico Rosberg?

Gut möglich.

Denn möglich macht das die Extreme E, die am Samstag und Sonntag (live auf ProSieben MAXX und ran.de) in Bovington in der Grafschaft Dorset, im Süden Englands, ihr Saisonfinale bestreitet. Dann kämpfen die Teamchefs Rosberg und Hamilton beim "Jurassic X Prix" um den ersten Titel in der Rennserie für elektrische SUV.

Mit Vorteilen für Rosberg, genauer gesagt für das Team Rosberg X Racing mit den Fahrern Johan Kristoffersson und Molly Taylor.  

Rosberg stärker als Hamilton

Rosberg liegt mit 129 Punkten in Führung, das Duo Kristoffersson/Taylor gewann drei der bislang vier Rennen, ist grundsätzlich in dieser Saison etwas stärker unterwegs als Hamiltons Mannschaft X44 mit Sebastien Loeb und Cristina Gutierrez, die 113 Zähler auf dem Konto hat.

Hamilton hatte am vergangenen Wochenende bereits in der Formel 1 das Nachsehen, der Brite musste in einem ebenso irren wie kontroversen letzten Saisonrennen Max Verstappen den Vortritt lassen. Gegen Rosberg verlor er 2016 den Titelkampf in der Motorsport-Königsklasse, das Verhältnis der einstigen Jugendfreunde ist seitdem getrübt.

Zeit für eine Revanche also. Oder den nächsten Tiefschlag.

Das zweite deutsche Team Abt Cupra XE mit Mattias Ekström und Jutta Kleinschmidt hatte zuletzt auf Sardinien den ersten Podestplatz der Saison geholt und hofft auch beim Finale auf ein starkes Resultat, denn Gesamtplatz drei ist für Abt weiterhin in Reichweite.

Speziell ist auch die Location, das Gelände gehört zu einer ehemaligen Militärbasis. Das Militär will bis 2050 klimaneutral werden. "Diese Location ist ein großer Schritt weg von unserer Mission, in abgelegenen Orten zu fahren und dort auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Aber diese sehen wir auch in unseren eigenen Gärten", sagt Extreme-E-CEO Alejandro Agag. "Deswegen fühlt es sich richtig an, den Schweinwerfer auf unser Zuhause zu richten und der Armee zu helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu minimieren." 

Die Übertragungszeiten in der Übersicht:

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