Während andere Rennserien noch "Winterschlaf" halten, geht es in der Formel E (live auf ProSieben und im Stream) schon Schlag auf Schlag.

Nur zwei Wochen nach dem Saisonauftakt in Mexiko steigt am kommenden Wochenende in Saudi-Arabien das erste von insgesamt fünf Double-Header-Events im Formel-E-Kalender 2023.

In Diriyya, einem nordwestlich von Riad gelegenen Vorort, finden das zweite und dritte Saisonrennen statt. Im Unterschied zu den anderen Double-Header-Events im Kalender wird aber nicht am Samstag und Sonntag gefahren. Stattdessen fährt man aufgrund der nationalen Wochenendregelung in Saudi-Arabien schon am Freitag und Samstag, jeweils am Abend unter Flutlicht. Zum Livestream!

Nachdem es sich beim Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt um eine permanente Rennstrecke handelte, steht in Diriyya nun der erste Stadtkurs der Saison an. Das Streckenlayout entspricht jenem aus den vergangenen beiden Jahren.

Als aktueller Spitzenreiter der Formel-E-Gesamtwertung 2023 kommt Andretti-Pilot Jake Dennis, der Sieger des Saisonauftakts in Mexiko, nach Saudi-Arabien. Einen Fahrerwechsel gibt es bei Abt-Cupra. Weil sich Stammfahrer Robin Frijns bei seinem Unfall in Mexiko-Stadt die Hand gebrochen hat, kommt Kelvin van der Linde am Wochenende zu seinem Formel-E-Debüt.

Zeitplan Formel E 2023 in Riad (in MEZ)

Formel E 2023: 22 Piloten aus elf Teams treten an

Eingeschrieben für die Formel-E-WM 2023 sind elf Teams mit jeweils zwei Autos. Im Fahrerfeld befinden sich fünf der sieben bisherigen Champions: Stoffel Vandoorne (Meister 2022) fährt für DS-Penske, Antonio Felix da Costa (Meister 2019/20) tritt für Porsche an, Jean-Eric Vergne (Meister 2018/19 und 2017/18) geht genau wie Vandoorne für DS-Penske an den Start, Lucas di Grassi (Meister 2016/17) startet für Mahindra und Sebastien Buemi (Meister 2015/16) für Envision.

Aus der Gruppe der bisherigen Formel-E-Champions gehören Nyck de Vries (Meister 2021) und Nelson Piquet jun. (Meister 2014/15) nicht zum Starterfeld für die erste Saison der Gen3-Ära. Hingegen finden sich vier Piloten aus Deutschland im Feld der 22 Stammfahrer: Maximilian Günther startet für Maserati, Andre Lotterer für Andretti, Rene Rast für McLaren und Pascal Wehrlein für Porsche.

#1 - DS-Penske - Stoffel Vandoorne (B)
#3 - NIO - Sergio Sette Camara (BR)
#4 - Abt-Cupra - Kelvin van der Linde (ZA)
#5 - McLaren - Jake Hughes (GB)
#7 - Maserati - Maximilian Günther (D)
#8 - Mahindra - Oliver Rowland (GB)
#9 - Jaguar - Mitch Evans (NZ)
#10 - Jaguar - Sam Bird (GB)
#11 - Mahindra - Lucas di Grassi (BR)
#13 - Porsche - Antonio Felix da Costa (P)
#16 - Envision - Sebastien Buemi (CH)
#17 - Nissan - Norman Nato (F)
#23 - Nissan - Sacha Fenestraz (F)
#25 - DS-Penske - Jean-Eric Vergne (F)
#27 - Andretti - Jake Dennis (GB)
#33 - NIO - Dan Ticktum (GB)
#36 - Andretti - Andre Lotterer (D)
#37 - Envision - Nick Cassidy (NZ)
#48 - Maserati - Edoardo Mortara (CH)
#51 - Abt-Cupra - Nico Müller (CH)
#58 - McLaren - Rene Rest (D)
#94 - Porsche - Pascal Wehrlein (D)

Daten zum Riyadh Street Circuit in Riad

  • Streckentyp: Stadtkurs
  • Anzahl Kurven: 21
  • Streckenlänge: 2,495 Kilometer
  • Streckenrekord: Nyck de Vries in 1:08.157 Minuten (2021)

Alle bisherigen Formel-E-Sieger in Riad

  • 2022: Nyck de Vries (Mercedes) / Edoardo Mortara (Venturi)
  • 2021: Nyck de Vries (Mercedes) / Sam Bird (Jaguar)
  • 2019/20: Sam Bird (Virgin) / Alexander Sims (BMW-Andretti)
  • 2018/19: Antonio Felix da Costa (BMW-Andretti)