München - Die Formel E zieht es in den USA von der Ost- an die Westküste.

In der Saison 2023 (alle Rennen live auf ProSieben und im Livestream) wird erstmals ein Rennen in Portland im Bundestaat Oregon austragen. Das bestätigte der Motorsport-Weltrat des Automobil-Weltverbands FIA am Mittwoch bei seiner Sitzung in Bologna.

Das Rennen wird am 24. Juni stattfinden und ersetzt den bisher im Kalender vorgesehenen Termin Ende Mai, bei dem noch kein Austragungsort feststand. Gefahren wird auf dem Portland International Raceway, auf dem auch die IndyCar-Serie ihre Rennen austrägt. Ob die Formel E die identische Streckenvariante verwendet, wurde noch nicht bekanntgegeben.

In den vergangenen Jahren war die Formel E auf einem Kurs im Hafen von Brooklyn in New York gefahren. Aufgrund von Bauarbeiten steht dieser in der Saison 2023 aber nicht als Austragungsort zur Verfügung.

Formel E: 2023 kein Rennen in Seoul

Mit der finalen Bestätigung des Kalenders, der 16 Rennen bei elf Veranstaltungen umfasst, steht auch fest, dass die Formel E 2023 nicht nach Seoul zurückkehren wird, wo 2022 das Saisonfinale stattgefunden hatte.

Mit Portland, Hyderabad, Sao Paulo und Kapstadt umfasst der Kalender für die Saison 2023 vier neue Strecken.

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Formel E übernimmt Formel 1-Maßnahmen

Beschlossen wurde bei der Sitzung des Weltrates auch die Einführung einer speziellen Rennlizenz, die Nachwuchsfahrern die Teilnahme am ersten Freien Training ermöglicht. Sie kann Fahrern erteilt werden, die bisher noch nicht an einem Rennen der Formel E teilgenommen haben.

Damit übernimmt die Formel E auch in diesem Punkt eine entsprechende Regelung der Formel 1. Zuvor war beschlossen worden, dass ebenfalls analog zur Formel 1, jedes Team zweimal pro Saison im ersten Freien Training einen Fahrer ohne Formel-E-Erfahrung einsetzen muss.