Diriyah - Nyck de Vries (Mercedes) hat am Freitag das erste Rennen der Formel-E-Weltmeisterschaft 2022 (live auf ProSieben, P7 MAXX und ran.de) im Riad gewonnen.

Damit gelang dem amtierenden Meister ein perfekter Start in das Unternehmen Titelverteidigung. Das gilt auch für sein Team, denn Stoffel Vandoorne kam auf Rang zwei ins Ziel und komplettierte damit den Mercedes-Doppelsieg. Dritter wurde Jake Dennis (Andretti).

Sam Bird (Jaguar) verpasste als Vierter das Podium. Fünfter wurde Lucas di Grassi vor Edoardo Mortara (beide Venturi) und Nick Cassidy (Envision). Jean-Eric Vergne (DS-Techeetah), Oliver Askew (Andretti) und Mitch Evans (Jaguar) komplettierten die Top 10. Pascal Wehrlein (Porsche), Maximilian Günther (Nissan-e.dams) und Andre Lotterer (Porsche) verpassten auf die Positionen elf, zwölf und 13 die Punkteränge.

De Vries machte schon beim Start die erste Position gut, ging von Startplatz drei aus an Dennis vorbei und reihte sich hinter seinen Teamkollegen Vandoorne ein, der von der Poleposition aus ins Rennen gegangen war.

Lotterer kämpt hart gegen Dennis

Die beiden Mercedes-Piloten setzten sich sukzessive von ihren Verfolgern ab. Die Entscheidung im Kampf um den Sieg fiel dann gegen Rennmitte bei der zweiten Aktivierung des Attack-Mode. Hierbei verpasste Vandoorne bei ersten Versuch die Zone und fiel dadurch hinter de Vries zurück, ohne dass ihm die Zusatzleistung zur Verfügung stand. Im Anschluss kam der Niederländer nicht mehr an seinem Teamkollegen vorbei.

Deutlich sehenswerter als der Formationsflug der beiden Silberpfeile war der Kampf um Rang drei, bei dem sich Dennis und Lotterer eine hartes Duell lieferten - inklusive mehrerer Berührungen. Im dritten Anlauf drängte sich Dennis schließlich am Deutschen vorbei, der gegen Rennende den Preis für seinen Kampfgeist zahlte.

Lotterer hatte mehr Energie als seine Rivalen verbraucht und musste diese in der Schlussphase dementsprechend einsparen. So wurde er zum wehrlosen Opfer und schließlich noch bis auf Rang 13 durchgereicht.

Rowland wird von Frijns abgeräumt

Für Antonio Felix da Costa (DS-Techeetah), den Meister der Saison 2019/20, war das Rennen schon nach einer Runde gelaufen. Aufgrund technischer Probleme nach einer Berührung kurz nach dem Start musste der Portugiese sein Auto schon am Ende der ersten Runden an der Box abstellen.

Auch Oliver Rowland (Mahindra), der in beiden Freien Trainings der Schnellste gewesen war, sah nicht die Zielflagge. Nach einem harten Zweikampf war der Brite in Runde 8 mit Robin Frijns (Envision) kollidiert, hatte sich gedreht und war in Kurve 17 rückwärts in die Reifenstapel eingeschlagen. Während er Bergung seines Autos kam das Safety-Car auf die Strecke. Frijns erhielt aufgrund der Kollision von den Sportkommissaren eine Durchfahrtsstrafe

Das zweite Rennen im Rahmen des "Double-Header" zum Saisonstart findet am Samstag (28. Januar) um 17:30 Uhr (live auf ProSieben) statt. Zuvor gibt es ab 11:25 Uhr das 3. Freie Training (live auf ran.de) und um 13:30 Uhr das Qualifying (live auf P7 MAXX).

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