Berlin - Wenn sich am 14. und 15. August entscheidet, wer der erste offizielle Weltmeister der Formel-E-Geschichte wird, sind die deutschen Fans hautnah dabei.

An beiden Renntagen dürfen jeweils bis zu 5.500 Zuschauer die Rennaction live an der Strecke in Tempelhof verfolgen.

In enger Zusammenarbeit mit den Berliner Behörden und mit einem strengen Sicherheits- und Hygienekonzept lässt die Formel E erstmals seit Beginn der Covid-19-Pandemie wieder öffentliches Publikum an die Rennstrecke.

Drei-G-Regel für Besuch

Voraussetzung für den Eintritt zu den Tribünen ist eines der drei G: Getestete, Geimpfte und Genesene dürfen in den Genuss des Saisonfinales kommen.

Eintrittskarten können über die offizielle Website der Formel E erworben werden. Voraussetzungen für den Eintritt sind ein negativer Antigen-Schnelltest-Nachweis, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, oder offizielle EU-Zertifikate über die vollständige Impfung oder Genesung, die via QR-Code oder CovPass-App des Robert Koch-Instituts vorgelegt werden müssen.

Wie beliebt die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft beim deutschen Publikum ist, bewiesen zudem auch die extrem starken TV-Zahlen. SAT.1 verzeichnete zuletzt 1.700.000 Gesamtzuschauer. Vor den verbleibenden zwei Events liegt der Marktanteil bei einer Spitze von 8,2 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Durchschnittlich sahen sich die bisherigen elf ePrix 1,1 Millionen Gesamtzuseher live im Free-TV an.

Verrückter Titelkampf

Die Zuschauer vor dem TV und live vor Ort erwartet ein aufregender Kampf um die ersten Formel-E-Weltmeistertitel mit mutigen Überholmanövern und kluger Strategie auf der Rennstrecke.

Der Brite Sam Bird setzte sich zuletzt in New York an die Spitze der Fahrerwertung. Bei dem geringen Punkteunterschied innerhalb der Top Ten und der gewohnten Unvorhersehbarkeit der Rennserie bleibt es wohl bis zum großen Finale in Berlin spannend.

Derzeit haben noch 18 Fahrer die Möglichkeit, sich beim kommenden Doubleheader in London und damit unmittelbar vor den Rennen in Berlin an die Tabellenspitze zu setzen. Unter ihnen auch die Deutschen Rene Rast (Audi) und Pascal Wehrlein (Porsche), beide DTM-Champions, Maximilian Günther (BMW) und Andre Lotterer (Porsche). Um Laufsiege und WM-Titel kämpfen auch die deutschen Werksteams von Audi, BMW, Porsche und Mercedes-EQ.

Berlin bietet seinen Fans dabei eine weitere Besonderheit: Als einzige Doppelveranstaltung im 2020/21er-Formel-E-Kalender stellt Tempelhof die Fahrer und Teams mit zwei unterschiedlichen Streckenvarianten vor Herausforderungen. Das gewohnte Layout wird am Samstag gegen den Uhrzeigersinn und am Sonntag im Uhrzeigersinn befahren.

Zuletzt waren die sechs Doppelveranstaltungen in Diriyya (Saudi-Arabien), Rom (Italien), Valencia (Spanien), Puebla (Mexiko), New York (USA) und der am kommenden Wochenende anstehende Doppellauf in London (Großbritannien) auf jeweils identischer Konfiguration abgehalten worden, Monaco bildete zudem den einzigen Einzellauf der 7. Saison.

Abwechslungsreiche Unterhaltung im E-Village

Abseits des Fahrerlagers sorgt in Berlin das E-Village unter Einhaltung der Hygienevorschriften für ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm für große und kleine Fans mit Live-Musik, verschiedenen Foodtrucks, Fahrsimulatoren und vielen Attraktionen rund um die Elektromobilität.

Wer es an dem Rennwochenende nicht zum Flughafen Tempelhof schafft oder den 2021 Berlin E-Prix presented by CBMM Niobium lieber vom heimischen Sofa verfolgen möchte, der schaut einfach das große Saisonfinale live in SAT.1 und auf ran.de.

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