Mercedes-Teamchef Ian James glaubt, dass in Zukunft der Austausch zwischen F... - Bildquelle: Motorsport ImagesMercedes-Teamchef Ian James glaubt, dass in Zukunft der Austausch zwischen Formel E und Formel 1 intensiver wird. © Motorsport Images

München - Die Formel E hat ab der kommenden Saison den Status als offizielle FIA-Weltmeisterschaft. Schon in den vergangenen Jahren gab es einen Austausch zwischen der Elektrorennserie und der Formel 1. Mercedes-Teamchef Ian James glaubt, dass sich das in Zukunft intensivieren wird - nicht nur auf Fahrerseite, sondern auch bei den Ingenieuren.

Blickt man auf das Fahrerfeld, dann haben sechs der aktuellen 24 Formel-E-Piloten mindestens einen Grand Prix bestritten. Das sind Lucas di Grassi (18 Grands Prix), Jean-Eric Vergne (58 GP), Stoffel Vandoorne (41 GP) und Sebastien Buemi (55 GP).

Auch die beiden Deutschen Pascal Wehrlein (39 GP) und Andre Lotterer (1 GP) sind schon Formel 1 gefahren. Außerdem wird der dreimalige DTM-Champion Rene Rast die kommende Formel-E-Saison für Audi bestreiten.

Allerdings hat sich zuletzt der Trend entwickelt, dass die Formel-E-Teams auch auf jüngere Fahrer aus Formelsport-Nachwuchsserien setzen, die in der breiten Öffentlichkeit nicht so sehr bekannt sind. Einige haben aber für Formel-1-Teams in Simulatoren gearbeitet.

Austausch auf personelle Ebene

"Ich denke, die Formel E erreicht als Rennserie einen Punkt, an dem es Austausch in beide Richtungen geben wird", glaubt Mercedes-Teamchef James, wenn er an die Formel E und die Formel 1 denkt.

"Ich meine nicht nur die Fahrer. Man muss sich nur das Personal der Teams ansehen. Die Ingenieure, die Mechaniker, das Teammanagement und die Fahrer. Ich sehe die Chance, dass wir Jahr für Jahr Personen sehen werden, die zwischen den beiden Serien wechseln werden."

"Dafür gibt es sehr gute Gründe. Die siebte Saison wird unsere erste als Weltmeisterschaft sein. Wir haben uns diesen Status verdient. Er wird für uns für die Zukunft sehr nützlich sein." Für Mercedes wird es die zweite Saison mit einem eigenen Werksteam sein.

Mercedes operiert vom gleichen Standort

Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries bleiben die beiden Fahrer. Vandoorne schloss die abgelaufene Saison als Vizemeister ab. Beim Saisonfinale - dem sechsten und letzten Rennen in Berlin-Tempelhof - gab es durch Vandoorne und de Vries den ersten Mercedes-Doppelsieg.

Vergleichbar mit dem Formel-1-Team wird auch das Formel-E-Team aus Brackley und Brixworth in Großbritannien betrieben. Die Synergien sind auch personell ersichtlich. So arbeitet Tony Ross für das Formel-E-Team.

Ross war Renningenieur von Nico Rosberg, als dieser 2016 Formel-1-Weltmeister wurde. Dann wechselte er 2018 zu HWA und blieb dem Mercedes-Team in der Elektrorennserie treu. Mahindra hat sich mit Josef Holden verstärkt, der zuletzt bei Mercedes AMG HPP in führender Position gearbeitet hat.

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