Edoardo Mortara markiert die absolute Bestzeit bei den Vorsaisontestfahrten ... - Bildquelle: Motorsport ImagesEdoardo Mortara markiert die absolute Bestzeit bei den Vorsaisontestfahrten für die Formel E 2022 auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia. © Motorsport Images

Valencia - Nach einem Ruhetag am Mittwoch gab es am Donnerstag noch einmal eine sechsstündige Sitzung auf dem Circuit Ricardo Tormo bei den Vorsaisontestfahrten der Formel E. Es war Vizemeister Edoardo Mortara, der mit seinem Venturi-Mercedes die letzte Bestzeit in Valencia holte.

Mortara, der in der Vorsaison sieben Punkte hinter Meister Nyck de Vries (Mercedes; 6.) Zweiter wurde, ging kurz nach Hälfte der Session in 1:25.763 Minuten an die Spitze. Damit landete er vier Hundertstelsekunden vor Ex-Meister Jean-Eric Vergne (DS Techeetah; 2.).

Nebenbei pulverisierte er auch noch die Bestzeiten von Robin Frijns (Envision-Audi; 8.) und Antonio Felix da Costa (DS Techeetah; 9.) vom Montag und Dienstag, die jeweils im 1:26er-Bereich gelegen hatten.

Mortaras Bestzeit wurde in den letzten zwei Stunden und 30 Minuten. Vergne hatte seine Zeit von 1:25.804 Minuten zu diesem Zeitpunkt schon gesetzt. Er war sie noch vor Ablauf der ersten Stunde gefahren.

Stoffel Vandoorne fuhr im Werks-Mercedes auf die dritte Position, gefolgt vom Neuseeländer Mitch Evans (Jaguar; 4.) und Pascal Wehrlein (Porsche; 5.).

Die Top 10 komplettierten de Vries als Sechster, Nick Cassidy (Envision-Audi; 7.), Teamkollege Frijns, Felix da Costa und Alexander Sims (Mahindra; 10.).

Dragon nur mit einem Auto

Aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen sind die Antriebe momentan im zweiten Jahr ihres Homologationszyklus. Daher gab es nur wenige technische Probleme. Dennoch musste die Sitzung zweimal mit der Roten Flagge unterbrochen werden.

Neuzugang Oliver Askew (Andretti-BMW; 17) drehte sich nach nur 15 Minuten ins Kiesbett und musste von einem Traktor geborgen werden. Die zweite Unterbrechung folge eine Stunde später, als Sergio Sette Camara im einzigen Dragon-Penske in Kurve 7 ausrollte. Er beendete den Tag als 19.

Der frühere Jaguar-Pilot Adam Carroll ersetzte am Finaltag bei Nio Dan Ticktum, der sich auf den Weg nach Dschidda zum Formel-2-Rennen begeben hat. Der Ersatzfahrer kam auf Platz 21 von 22 Autos und lag 1,3 Sekunden hinter seinem Teamkollegen und Stammfahrer Oliver Turvey.

Allerdings nahm das 22. Fahrzeug gar nicht am Finaltag teil: Dragon scheint von der Tatsache auf dem falschen Fuß erwischt worden zu sein, dass Antonio Giovinazzi nach Saudi-Arabien aufbrechen musste, um sein vorletztes Formel-1-Rennen für Alfa Romeo zu fahren. Jedenfalls fand Dragon keinen Ersatz und der Penske-Bolide blieb stehen.

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