Sergio Perez (11) und Lance Stroll sind seit der vergangenen Saison Teamkoll... - Bildquelle: 2020 PoolSergio Perez (11) und Lance Stroll sind seit der vergangenen Saison Teamkollegen bei Racing Point. © 2020 Pool

Spielberg/München - Das Renault-Team hat nach dem zweiten Formel-1-Grand-Prix in Spielberg am Sonntag einen offiziellen Protest gegen das Auto des Racing-Point-Teams eingereicht.

Das verkündeten der Rennstall und die Rennserie auf Twitter.

Der Protest des französischen Teams richtet sich gegen die Legalität des Racing Point "RP20", der schon bei seiner Vorstellung im Februar die Gemüter im Fahrerlager erhitzt hatte.

Dem "pinken Mercedes", wie der Racing Point scherzhaft genannt wird, wird seitdem vorgeworfen, dass er eindeutige Ähnlichkeiten mit dem Mercedes-Boliden der vergangenen Saison aufweise - und somit illegal sei. Mercedes hatte in der vergangenen Saison beide Weltmeistertitel in der Formel 1 gewonnen. 

Team darf nur Teile verbauen, die es auch selbst entwickelt hat

Das offizielle Regelwerk der Formel 1 schreibt vor, dass ein Team in seinen Autos nur Teile verbauen darf, die es auch selbst entwickelt hat. Genau auf diesen Aspekt zielt der Protest des Renault-Teams ab. 

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer hatte in der Vergangenheit des Öfteren betont, sich an dem aerodynamischen Konzept von Mercedes orientieren zu wollen. Allerdings verfügt Racing Point nicht über die nötigen Ressourcen, um diesen Entwicklungsschritt zu gehen.

Die beiden Fahrer von Racing Point, Sergio Perez und Lance Stroll, beendeten das Rennen am Sonntag auf den Plätzen sechs und sieben, knapp vor Renault-Pilot Daniel Ricciardo.

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