München - Auf dem Fußballplatz steht Max Kruse nicht für Geschwindigkeit, aber für andere Fähigkeiten.

Dabei liegt ihm Tempo im Blut - auf dem Asphalt. Mit seinem eigenen Team "Max Kruse Racing" nimmt der 34-Jährige am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil.

Im ran-Interview mit Kommenator Edgar Mielke spricht er über die Ziele mit seinem Rennstall, einen eigenen Renneinsatz, seine weiteren Sommerpläne und den Trainerwechsel in Wolfsburg.

Max Kruse über ...

... über das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: "Das ist das Highlight des Jahres. Endlich wieder mit Fans. Das ist für uns alle etwas Besonderes und wir freuen uns alle darauf. Das Wetter spielt mit, wir sind sehr gespannt, wie es ausgeht."

... über Max-Kruse-Racing und die Ziele: "Wir entwickeln uns stetig weiter. Man sieht es hier: Unser Team hat sich so weit entwickelt, wir haben richtig viele Mitarbeiter, wie haben inzwischen elf Fahrer bei 'Max Kruse Racing' am Start. In drei oder vier Jahren, das ist glaube ich eine herausragende Leistung. Wo es hingeht? Hoffentlich ganz nach oben und hoffentlich irgendwann in den nächsten Jahren dann auch im GT nach vorne."

... über die Fans am Ring: "Ich finde es richtig geil. Ich war damals einmal beim 24-Stunden-Rennen, wo Fans dabei waren. Da war es für mich schon ein Highlight, da hatte ich aber noch nichts aktiv mit Rennsport zu tun. Jetzt mit dem eigenen Team dabei zu sein, die Fans zu sehen - ich habe schon am Montag Videos bekommen, wie Campingwagen in der Schlange stehen - das ist einfach nur geil. Ich bin jetzt noch nicht so lange hier, ich werde gleich mal ein bisschen rumlaufen, mir die Atmosphäre geben. Aber ich glaube jeder einzelne Fan, jeder Fahrer, jeder, der irgendwas mit Motorsport zu tun hat, freut sich auf dieses Erlebnis."

... über einen eigenen Rennstart: "Es ist ein bisschen schwierig. Du musst ja eine gewisse Lizenz haben, auch für den Nürburgring. Ich bin eigentlich so weit, dass ich alle Lizenzen schon habe, außer die für den Nürburgring. Die fehlt mir noch. Mal schauen, ich müsste das eine oder andere Rennen noch fahren, das ist mit Fußball nicht so leicht zu verbinden. Ich hoffe, dass ich es noch in der aktiven Karriere schaffe, mal das 24-Stunden-Rennen am Steuer zu bestreiten. Wenn nicht, dann zeitnah danach."

... über seine Pläne für die Sommerpause: "Ich komme gerade aus Amerika, habe meinen Sohn besucht. Nach dem Wochenende geht es nach Las Vegas, um da ein bisschen zu zocken."

... über den Trainerwechsel beim VfL Wolfsburg:"Ich habe mit Niko Kovac noch nie zusammengearbeitet, deswegen kann ich das sehr schwer beurteilen. Natürlich weiß jeder, wie ich mit Florian Kohfeldt ausgekommen bin und wie wir miteinander kommuniziert und uns auch gut verstanden haben. Es ist jetzt was anderes, da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Natürlich wird es auch Gespräche geben, wenn ich zurück in Wolfsburg bin. Und dann wird die Zusammenarbeit hoffentlich genauso gut wie mit Florian Kohfeldt."

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