Julia Taubitz setzte sich auf ihrer Heimbahn durch - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDJulia Taubitz setzte sich auf ihrer Heimbahn durch © PIXATHLONPIXATHLONSID

Altenberg (SID) - Vize-Weltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) hat den Rodel-Weltcup auf ihrer Heimbahn gewonnen und damit für neue Spannung im Kampf um den Gesamtsieg gesorgt. Taubitz setzte sich am Sonntag im sächsischen Altenberg vor ihrer Hauptrivalin Tatjana Iwanowa (Russland) durch, nach zwei Läufen hatte Taubitz 0,172 Sekunden Vorsprung. Zur Saisonhalbzeit trennen Spitzenreiterin Iwanowa und die Deutsche an der Spitze des Klassements gerade einmal zwei Punkte.

"Auf der Heimbahn ist die Nervosität größer", sagte Taubitz in der ARD nach ihrem insgesamt dritten Erfolg im sechsten Saison-Rennen: "Hier in Altenberg habe ich das Rodeln gelernt, ich bin nirgends so oft gefahren. Wenn man dann vor der Familie und Freunden ein wichtiges Rennen fährt, dann ist das einfach ein Highlight."

Taubitz trägt in dieser Saison die deutschen Hoffnungen auf große Erfolge im Frauen-Rodeln quasi alleine, dabei ist sie selbst erst 23 Jahre alt. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und die Olympiazweite Dajana Eitberger legen Babypausen ein, Rekordweltmeisterin Tatjana Hüfner hat ihre Karriere beendet.

Den Rest des Teams bilden in dieser Saison damit Nachwuchskräfte. Am Sonntag belegten Anna Berreiter (Berchtesgaden), Cheyenne Rosenthal (Winterberg) und Jessica Tiebel (Altenberg) die Plätze zehn bis zwölf.

Dominanz der deutschen Frauen hat im Rodel-Weltcup Tradition, zuletzt 21 Mal kam die Gesamtsiegerin aus Deutschland. "Ich werde alles dafür geben, dass diese Serie nicht reißt", sagte Taubitz, "aber ich bin noch jung und am Ende sicher auch mit einem anderen guten Ergebnis zufrieden."

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