Südafrika steht im Halbfinale. - Bildquelle: 2019 Getty ImagesSüdafrika steht im Halbfinale. © 2019 Getty Images

München - Sie haben Geschichte geschrieben als erstes asiatisches Team in einem Viertelfinale der Rugby-WM. Diese Erfolgsstory ist nun aber beendet: Gastgeber Japan schied nach einem recht deutlichen 3:21 gegen Südafrika in der Runde der letzten Acht aus. 

Südafrika komplettierte das Halbfinale und trifft dort am Sonntag, 27. Oktober (ab 9.45 Uhr live auf ProSieben MAXX und auf ran.de) auf Wales. Die Waliser hatten sich zuvor in ihrem Viertelfinale in einem wahren Krimi gegen Frankreich 20:19 durchgesetzt.  

Das zweite Halbfinale bestreiten am Samstag, 26. Oktober (ab 9.45 Uhr live auf ProSieben MAXX und auf ran.de) England und Neuseeland.

Japan beweint das Aus

Es waren nur wenige Punkte in der ersten Halbzeit, aber über weite Strecken ein sehenswertes Spiel zwischen Japan und Südafrika. Vor allem die Japaner waren mutig. Dabei hatten sie mehr Spielanteile zu Beginn, in den letzten zehn Minuten übernahmen die Südafrikaner das Kommando und lagen 5:3 vorne, als es in die Kabinen ging.

In der zweiten Halbzeit verlor das Angriffsspiel der Gastgeber an Durchschlagskraft, die Kräfte schwanden sichtlich, parallel zeigte die Abwehr der Südafrikaner ein sehr dominantes Spiel, sie verlagerten das Spiel immer wieder in die Hälfte der Japaner, die kaum noch zum Zug kamen.

Zwei erfolgreiche Versuch, dazu ein Straftritt ließen die Südafrikaner rund 14 Minuten vor dem Ende bis auf 21:3 davonziehen. Später legten sie noch einen Versuch nach.

Wales gewinnt Krimi

Wales ist nach einem wahren Krimi gegen Frankreich ins Halbfinale der Rugby-WM eingezogen. Sie setzten sich in einem umkämpften Viertelfinale trotz zwischenzeitlich zwölf Punkten Rückstand 20:19 durch. Die Franzosen legten in der ersten Halbzeit einen starken Auftritt hin, erspielten sich die 19:10-Führung zur Halbzeit mit ihren Versuchen völlig verdient. Wales profitierte von einem Fehler der Franzosen, hielt das Spiel phasenweise eng und spannend.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nach der Roten Karte für Sebastien Vahaamahina in der 50. Minute nach einem Ellenbogenschlag. Damit gaben die Franzosen das Spiel aus der Hand. Denn für Frankreich bedeutete der Platzverweis 30 Minuten in Unterzahl.

Wales übernahm das Kommando, dominierte. Dramatisch wurde es in der Schlussphase: Nach Überprüfung durch den Video-Schiedsrichter bekamen die Waliser den entscheidenden Versuch sechs Minuten vor Schluss zugesprochen, durch die Erhöhung gingen sie mit 20:19 in Führung und brachten den Sieg über die Zeit.

England und Neuseeland siegen

Am Samstag waren die ersten beiden Viertelfinal-Spiele über die Bühne gegangen. Der Titeltraum der Neuseeländer lebt weiter: Die "All Blacks" setzten sich in einem sehr einseitigen Viertelfinale locker mit 46:14 gegen Irland durch. Damit gewann Neuseeland auch das zweite Aufeinandertreffen mit Irland bei einer WM. 1995 setzten sich die "All Blacks" bereits in der Vorrunde mit 43:19 durch.

England stand bereits zuvor als erster WM-Halbfinalist fest. Die Rugby-Stars von der Insel setzten sich im Halbfinale gegen Australien überzeugend mit 40:16 (17:9) durch. Nach dem krachenden Aus im Viertelfinale der Rugby-WM hat Australiens Coach Michael Cheika seinen Rücktritt erklärt.

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