• Tennis
  • Darts
  • Alle Sportarten

Head-Coach-Rookies: Warten auf den ersten Sieg in der NFL


                <strong>Head-Coach-Rookies: Warten auf den ersten Sieg</strong><br>
                Sechs Head Coaches haben 2019 neu angefangen. Matt LaFleur blickt in Green Bay nach vier Wochen auf eine 3-1-Bilanz, Freddie Kitchens bei den Browns auf ein 2-2. Vier Coach sind allerdings weiterhin sieglos. ran.de mit einer Zwischenbilanz zum Sieglos-Quartett.
Head-Coach-Rookies: Warten auf den ersten Sieg
Sechs Head Coaches haben 2019 neu angefangen. Matt LaFleur blickt in Green Bay nach vier Wochen auf eine 3-1-Bilanz, Freddie Kitchens bei den Browns auf ein 2-2. Vier Coach sind allerdings weiterhin sieglos. ran.de mit einer Zwischenbilanz zum Sieglos-Quartett.
© Imago

                <strong>Zac Taylor (Cincinnati Bengals)</strong><br>
                Ehrlichkeit ist schon mal eine gute Voraussetzung. Zac Taylor ist ehrlich. "Um ehrlich zu sein: Bei mir fängt es an", sagte er nach der erneuten Niederlage, der vierten in Folge. "Ich muss sicherstellen, dass der Standard höher ist als jetzt, und bisher habe den Job nicht gut genug gemacht. Wir fühlen uns fürchterlich im Moment." Die Hoffnungen waren groß, dass er die Franchise in eine neue Ära führen könnte, vor allem zum ersten Postseason-Sieg seit 1990.
Zac Taylor (Cincinnati Bengals)
Ehrlichkeit ist schon mal eine gute Voraussetzung. Zac Taylor ist ehrlich. "Um ehrlich zu sein: Bei mir fängt es an", sagte er nach der erneuten Niederlage, der vierten in Folge. "Ich muss sicherstellen, dass der Standard höher ist als jetzt, und bisher habe den Job nicht gut genug gemacht. Wir fühlen uns fürchterlich im Moment." Die Hoffnungen waren groß, dass er die Franchise in eine neue Ära führen könnte, vor allem zum ersten Postseason-Sieg seit 1990.
© imago images/UPI Photo

                <strong>Zac Taylor (Cincinnati Bengals)</strong><br>
                Aktuell wären sie schon froh, wenn es unter Taylor überhaupt mal etwas wird mit einem Sieg. Die Defense gehört zu zahlreichen Schwachpunkten in einem Team, doch auch die Offense, die angebliche Stärke des neuen Coaches, schwächelt. Kleiner Trost: In Week 5 kommen die Arizona Cardinals. Da läuft es auch nicht besser.
Zac Taylor (Cincinnati Bengals)
Aktuell wären sie schon froh, wenn es unter Taylor überhaupt mal etwas wird mit einem Sieg. Die Defense gehört zu zahlreichen Schwachpunkten in einem Team, doch auch die Offense, die angebliche Stärke des neuen Coaches, schwächelt. Kleiner Trost: In Week 5 kommen die Arizona Cardinals. Da läuft es auch nicht besser.
© imago images / Icon SMI

                <strong>Kliff Kingsbury (Arizona Cardinals)</strong><br>
                Wobei: Das stimmt nicht ganz. Denn Kliff Kingsbury hat bei drei Niederlagen auch ein Unentschieden. Was die Gesamtsituation aber nicht unbedingt besser macht, denn die Cards suchen weiterhin ihre Form. Mal geht es einen Schritt nach vorne, dann wieder zwei zurück. "Es kommt niemand in den Locker Room und rettet uns. Jeder im Team versteht, wie gut wir sein können, wenn wir es auf einem hohen Level hinbekommen. Das haben wir noch nicht getan", sagte Kingsbury.
Kliff Kingsbury (Arizona Cardinals)
Wobei: Das stimmt nicht ganz. Denn Kliff Kingsbury hat bei drei Niederlagen auch ein Unentschieden. Was die Gesamtsituation aber nicht unbedingt besser macht, denn die Cards suchen weiterhin ihre Form. Mal geht es einen Schritt nach vorne, dann wieder zwei zurück. "Es kommt niemand in den Locker Room und rettet uns. Jeder im Team versteht, wie gut wir sein können, wenn wir es auf einem hohen Level hinbekommen. Das haben wir noch nicht getan", sagte Kingsbury.
© imago images / Icon SMI

                <strong>Kliff Kingsbury (Arizona Cardinals)</strong><br>
                Vor allem in der Defense nicht: Das Team hat 417,5 Yards pro Spiel zugelassen, was nur noch von den Miami Dolphins getoppt wird. Hinzu kommen 28,75 Punkte pro Spiel: der viertschlechteste Wert der Liga. Und Quarterback Kyler Murray? Der Nummer-eins-Pick brachte bislang 62,7 Prozent seiner Bälle zum Mann und kommt auf 1071 Yards, vier Touchdowns und vier Interceptions. An ihm alleine liegt es nicht.
Kliff Kingsbury (Arizona Cardinals)
Vor allem in der Defense nicht: Das Team hat 417,5 Yards pro Spiel zugelassen, was nur noch von den Miami Dolphins getoppt wird. Hinzu kommen 28,75 Punkte pro Spiel: der viertschlechteste Wert der Liga. Und Quarterback Kyler Murray? Der Nummer-eins-Pick brachte bislang 62,7 Prozent seiner Bälle zum Mann und kommt auf 1071 Yards, vier Touchdowns und vier Interceptions. An ihm alleine liegt es nicht.
© imago images / Icon SMI

                <strong>Brian Flores (Miami Dolphins)</strong><br>
                Er ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Dass diese Saison des Umbruchs nicht einfach werden würde, war abzusehen. Dass es jedoch auf ein Desaster zusteuert, macht es für ihn noch schwieriger. "Tanking" ist das böse Wort, das die Runde macht. Irrwitzige Trades nähren den Verdacht, bringen aber auch einen Packen an Erstrundenpicks. Die vier Niederlagen der Dolphins und die 163 Punkte muss man also unbedingt im Kontext sehen.
Brian Flores (Miami Dolphins)
Er ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Dass diese Saison des Umbruchs nicht einfach werden würde, war abzusehen. Dass es jedoch auf ein Desaster zusteuert, macht es für ihn noch schwieriger. "Tanking" ist das böse Wort, das die Runde macht. Irrwitzige Trades nähren den Verdacht, bringen aber auch einen Packen an Erstrundenpicks. Die vier Niederlagen der Dolphins und die 163 Punkte muss man also unbedingt im Kontext sehen.
© imago images/ZUMA Press

                <strong>Brian Flores (Miami Dolphins)</strong><br>
                Und es wird ja auch ein bisschen besser. Auf schwachem Niveau, aber immerhin – die Klatschen werden erträglicher. Die vielen Änderungen im Roster und die Situation will Flores nicht als Ausrede gelten lassen. Er weiß, dass es am Ende ein knallhartes Geschäft ist: "Es geht um Ergebnisse, um Siege und Niederlagen. Und da schlagen wir uns nicht gut." Da aber klar war, welchen Weg die Dolphins einschlagen würden, ist eine Entlassung eher unwahrscheinich. Wobei: Auch bei einer erfolglosen Saison kommt es immer auch auf die Art und Weise an.
Brian Flores (Miami Dolphins)
Und es wird ja auch ein bisschen besser. Auf schwachem Niveau, aber immerhin – die Klatschen werden erträglicher. Die vielen Änderungen im Roster und die Situation will Flores nicht als Ausrede gelten lassen. Er weiß, dass es am Ende ein knallhartes Geschäft ist: "Es geht um Ergebnisse, um Siege und Niederlagen. Und da schlagen wir uns nicht gut." Da aber klar war, welchen Weg die Dolphins einschlagen würden, ist eine Entlassung eher unwahrscheinich. Wobei: Auch bei einer erfolglosen Saison kommt es immer auch auf die Art und Weise an.
© imago images/ZUMA Press

                <strong>Vic Fangio (Denver Broncos)</strong><br>
                Die Broncos stehen erstmals seit 20 Jahren bei 0-4, bei einer weiteren Niederlage wären sie das erste Broncos-Team, das einen 0-5-Start hinlegt. Der erste Reflex ist nun mal der Head Coach, und Vic Fangio sorgt für Stirnrunzeln, weil viele Dinge, die als sicher galten – wie eine bombastische Defense – alles sind, nur nicht sicher. Die Defense ist anfällig, verliert Spiele wie zuletzt bei den Jacksonville Jaguars. Das Team ist gut genug für Siege, vor allem verpatztes Coaching hält es im Moment davon ab.
Vic Fangio (Denver Broncos)
Die Broncos stehen erstmals seit 20 Jahren bei 0-4, bei einer weiteren Niederlage wären sie das erste Broncos-Team, das einen 0-5-Start hinlegt. Der erste Reflex ist nun mal der Head Coach, und Vic Fangio sorgt für Stirnrunzeln, weil viele Dinge, die als sicher galten – wie eine bombastische Defense – alles sind, nur nicht sicher. Die Defense ist anfällig, verliert Spiele wie zuletzt bei den Jacksonville Jaguars. Das Team ist gut genug für Siege, vor allem verpatztes Coaching hält es im Moment davon ab.
© imago images / ZUMA Press

                <strong>Vic Fangio (Denver Broncos)</strong><br>
                Kritiker hinterfragen, ob es nicht Gründe dafür gibt, dass Fangio erst mit 60 seine Chance als Head Coach in der NFL bekam. Doch die Verantwortlichen bleiben geduldig. Aber: Auch an ihm liegt es, dass die Broncos den Start verhauen haben. Auf ihn wird es genauso ankommen, Änderungen vorzunehmen, um die Wende einzuleiten. Bitter: Der Kreuzbandriss von Linebacker Bradley Chubb ist ein herber Verlust.
Vic Fangio (Denver Broncos)
Kritiker hinterfragen, ob es nicht Gründe dafür gibt, dass Fangio erst mit 60 seine Chance als Head Coach in der NFL bekam. Doch die Verantwortlichen bleiben geduldig. Aber: Auch an ihm liegt es, dass die Broncos den Start verhauen haben. Auf ihn wird es genauso ankommen, Änderungen vorzunehmen, um die Wende einzuleiten. Bitter: Der Kreuzbandriss von Linebacker Bradley Chubb ist ein herber Verlust.
© imago images / Icon SMI

                <strong>Head-Coach-Rookies: Warten auf den ersten Sieg</strong><br>
                Sechs Head Coaches haben 2019 neu angefangen. Matt LaFleur blickt in Green Bay nach vier Wochen auf eine 3-1-Bilanz, Freddie Kitchens bei den Browns auf ein 2-2. Vier Coach sind allerdings weiterhin sieglos. ran.de mit einer Zwischenbilanz zum Sieglos-Quartett.

                <strong>Zac Taylor (Cincinnati Bengals)</strong><br>
                Ehrlichkeit ist schon mal eine gute Voraussetzung. Zac Taylor ist ehrlich. "Um ehrlich zu sein: Bei mir fängt es an", sagte er nach der erneuten Niederlage, der vierten in Folge. "Ich muss sicherstellen, dass der Standard höher ist als jetzt, und bisher habe den Job nicht gut genug gemacht. Wir fühlen uns fürchterlich im Moment." Die Hoffnungen waren groß, dass er die Franchise in eine neue Ära führen könnte, vor allem zum ersten Postseason-Sieg seit 1990.

                <strong>Zac Taylor (Cincinnati Bengals)</strong><br>
                Aktuell wären sie schon froh, wenn es unter Taylor überhaupt mal etwas wird mit einem Sieg. Die Defense gehört zu zahlreichen Schwachpunkten in einem Team, doch auch die Offense, die angebliche Stärke des neuen Coaches, schwächelt. Kleiner Trost: In Week 5 kommen die Arizona Cardinals. Da läuft es auch nicht besser.

                <strong>Kliff Kingsbury (Arizona Cardinals)</strong><br>
                Wobei: Das stimmt nicht ganz. Denn Kliff Kingsbury hat bei drei Niederlagen auch ein Unentschieden. Was die Gesamtsituation aber nicht unbedingt besser macht, denn die Cards suchen weiterhin ihre Form. Mal geht es einen Schritt nach vorne, dann wieder zwei zurück. "Es kommt niemand in den Locker Room und rettet uns. Jeder im Team versteht, wie gut wir sein können, wenn wir es auf einem hohen Level hinbekommen. Das haben wir noch nicht getan", sagte Kingsbury.

                <strong>Kliff Kingsbury (Arizona Cardinals)</strong><br>
                Vor allem in der Defense nicht: Das Team hat 417,5 Yards pro Spiel zugelassen, was nur noch von den Miami Dolphins getoppt wird. Hinzu kommen 28,75 Punkte pro Spiel: der viertschlechteste Wert der Liga. Und Quarterback Kyler Murray? Der Nummer-eins-Pick brachte bislang 62,7 Prozent seiner Bälle zum Mann und kommt auf 1071 Yards, vier Touchdowns und vier Interceptions. An ihm alleine liegt es nicht.

                <strong>Brian Flores (Miami Dolphins)</strong><br>
                Er ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Dass diese Saison des Umbruchs nicht einfach werden würde, war abzusehen. Dass es jedoch auf ein Desaster zusteuert, macht es für ihn noch schwieriger. "Tanking" ist das böse Wort, das die Runde macht. Irrwitzige Trades nähren den Verdacht, bringen aber auch einen Packen an Erstrundenpicks. Die vier Niederlagen der Dolphins und die 163 Punkte muss man also unbedingt im Kontext sehen.

                <strong>Brian Flores (Miami Dolphins)</strong><br>
                Und es wird ja auch ein bisschen besser. Auf schwachem Niveau, aber immerhin – die Klatschen werden erträglicher. Die vielen Änderungen im Roster und die Situation will Flores nicht als Ausrede gelten lassen. Er weiß, dass es am Ende ein knallhartes Geschäft ist: "Es geht um Ergebnisse, um Siege und Niederlagen. Und da schlagen wir uns nicht gut." Da aber klar war, welchen Weg die Dolphins einschlagen würden, ist eine Entlassung eher unwahrscheinich. Wobei: Auch bei einer erfolglosen Saison kommt es immer auch auf die Art und Weise an.

                <strong>Vic Fangio (Denver Broncos)</strong><br>
                Die Broncos stehen erstmals seit 20 Jahren bei 0-4, bei einer weiteren Niederlage wären sie das erste Broncos-Team, das einen 0-5-Start hinlegt. Der erste Reflex ist nun mal der Head Coach, und Vic Fangio sorgt für Stirnrunzeln, weil viele Dinge, die als sicher galten – wie eine bombastische Defense – alles sind, nur nicht sicher. Die Defense ist anfällig, verliert Spiele wie zuletzt bei den Jacksonville Jaguars. Das Team ist gut genug für Siege, vor allem verpatztes Coaching hält es im Moment davon ab.

                <strong>Vic Fangio (Denver Broncos)</strong><br>
                Kritiker hinterfragen, ob es nicht Gründe dafür gibt, dass Fangio erst mit 60 seine Chance als Head Coach in der NFL bekam. Doch die Verantwortlichen bleiben geduldig. Aber: Auch an ihm liegt es, dass die Broncos den Start verhauen haben. Auf ihn wird es genauso ankommen, Änderungen vorzunehmen, um die Wende einzuleiten. Bitter: Der Kreuzbandriss von Linebacker Bradley Chubb ist ein herber Verlust.

© 2024 Seven.One Entertainment Group