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Lamar Jackson fordert Trade: Quarterback-Alternativen für die Baltimore Ravens


                <strong>Lamar Jackson fordert Trade: Quarterback-Alternativen für die Baltimore Ravens </strong><br>
                Nachdem Star-Quarterback Lamar Jackson nach monatelangen erfolglosen Verhandlungen über einen Langzeitvertrag einen Trade gefordert hat, könnten die Baltimore Ravens kurzfristig gezwungen werden, einen neuen Playmaker präsentieren zu müssen.
Lamar Jackson fordert Trade: Quarterback-Alternativen für die Baltimore Ravens
Nachdem Star-Quarterback Lamar Jackson nach monatelangen erfolglosen Verhandlungen über einen Langzeitvertrag einen Trade gefordert hat, könnten die Baltimore Ravens kurzfristig gezwungen werden, einen neuen Playmaker präsentieren zu müssen.
© IMAGO/ZUMA Wire

                <strong>Lamar Jackson fordert Trade: Quarterback-Alternativen für die Baltimore Ravens </strong><br>
                Auch wenn Head Coach John Harbaugh im Rahmen des Owner-Treffens in Phoenix kürzlich bereits betont hat, weiter mit Jackson zu planen und ihn in Baltimore halten zu wollen, stehen die Zeichen auf Abschied. Jackson scheint fest davon überzeugt, seine Forderung nach einem Langzeitvertrag zu seinen Konditionen nun eben andernorts durchzusetzen und nicht unter dem Non-exclusive Franchise Tag in die Saison zu gehen. Im Falle eines Trades winken Baltimore immerhin zwei Erstrundenpicks im Draft als Kompensation. ran zeigt mögliche Kandidaten, die die Nachfolge des ehemaligen MVPs in Baltimore antreten könnten.
Lamar Jackson fordert Trade: Quarterback-Alternativen für die Baltimore Ravens
Auch wenn Head Coach John Harbaugh im Rahmen des Owner-Treffens in Phoenix kürzlich bereits betont hat, weiter mit Jackson zu planen und ihn in Baltimore halten zu wollen, stehen die Zeichen auf Abschied. Jackson scheint fest davon überzeugt, seine Forderung nach einem Langzeitvertrag zu seinen Konditionen nun eben andernorts durchzusetzen und nicht unter dem Non-exclusive Franchise Tag in die Saison zu gehen. Im Falle eines Trades winken Baltimore immerhin zwei Erstrundenpicks im Draft als Kompensation. ran zeigt mögliche Kandidaten, die die Nachfolge des ehemaligen MVPs in Baltimore antreten könnten.
© IMAGO/UPI Photo

                <strong>Baker Mayfield (jetzt Tampa Bay Buccaneers)</strong><br>
                Einer, der keine Option mehr ist, ist Baker Mayfield. Wie das Portal "JoeBucsFan.com" berichtet, hätten die Ravens Mayfield während seiner Zeit als Free Agent einen Vertrag angeboten. Der Quarterback lehnte jedoch ab, weil er in Tampa Bay die größere Chance gesehen habe, als Starter zu agieren. Diese Vorstellung wird sich wohl erfüllen. Mayfield unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Buccaneers und wird dort wohl als Starting-QB in die Saison gehen.
Baker Mayfield (jetzt Tampa Bay Buccaneers)
Einer, der keine Option mehr ist, ist Baker Mayfield. Wie das Portal "JoeBucsFan.com" berichtet, hätten die Ravens Mayfield während seiner Zeit als Free Agent einen Vertrag angeboten. Der Quarterback lehnte jedoch ab, weil er in Tampa Bay die größere Chance gesehen habe, als Starter zu agieren. Diese Vorstellung wird sich wohl erfüllen. Mayfield unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Buccaneers und wird dort wohl als Starting-QB in die Saison gehen.
© Imago Images

                <strong>Tyler Huntley (Baltimore Ravens)</strong><br>
                Womöglich vertrauen die Ravens im Falle eines Trades auf den bisherigen Jackson-Backup Tyler Huntley. Der 25-Jährige hat als Starter in Baltimore eine Bilanz von 3:5. Seine Auftritte als Ersatz für den verletzten Jackson zum Ende der vergangenen Saison unterstrichen aber deutlich seine Schwierigkeiten, sich konstant mit dem Ball über das Feld zu arbeiten. Auch in seiner Beinarbeit ist Huntley nicht im Ansatz mit Jackson zu vergleichen. Es darf also bezeifelt werden, ob der Undrafted Free Agent von 2020 auf Dauer das Zeug zum Starting Quarterback hat.
Tyler Huntley (Baltimore Ravens)
Womöglich vertrauen die Ravens im Falle eines Trades auf den bisherigen Jackson-Backup Tyler Huntley. Der 25-Jährige hat als Starter in Baltimore eine Bilanz von 3:5. Seine Auftritte als Ersatz für den verletzten Jackson zum Ende der vergangenen Saison unterstrichen aber deutlich seine Schwierigkeiten, sich konstant mit dem Ball über das Feld zu arbeiten. Auch in seiner Beinarbeit ist Huntley nicht im Ansatz mit Jackson zu vergleichen. Es darf also bezeifelt werden, ob der Undrafted Free Agent von 2020 auf Dauer das Zeug zum Starting Quarterback hat.
© 2023 Getty Images

                <strong>Anthony Richardson (Florida Gators)</strong><br>
                Sollten die Ravens einen Trade mit den interessierten Indianapolis Colts für Jackson einfädeln, würden sie an Position vier in der ersten Runde in einigen Wochen picken. Dann dürften die beiden Top-Prospects C. J. Stroud und Bryce Young aber mit großer Wahrscheinlichkeit bereits vom Board sein. Dahinter ist ein weiterer heiß gehandeltes QB-Talent: Anthony Richardson. Laut Jordan Schultz von "The Score" wird Baltimore den ehemaligen Florida-Quarterback zu einem ihrer offiziellen Besuche vor dem Draft einladen. Der 20-Jährige wird von "CBS" jedoch als unausgereifter Spieler bewertet, der aber über großes Talent und Potenzial verfügt. Richardson zu draften, wäre ein ähnlicher Weg, den Baltimore mit Jackson im Draft 2018 eingeschlagen hatte.
Anthony Richardson (Florida Gators)
Sollten die Ravens einen Trade mit den interessierten Indianapolis Colts für Jackson einfädeln, würden sie an Position vier in der ersten Runde in einigen Wochen picken. Dann dürften die beiden Top-Prospects C. J. Stroud und Bryce Young aber mit großer Wahrscheinlichkeit bereits vom Board sein. Dahinter ist ein weiterer heiß gehandeltes QB-Talent: Anthony Richardson. Laut Jordan Schultz von "The Score" wird Baltimore den ehemaligen Florida-Quarterback zu einem ihrer offiziellen Besuche vor dem Draft einladen. Der 20-Jährige wird von "CBS" jedoch als unausgereifter Spieler bewertet, der aber über großes Talent und Potenzial verfügt. Richardson zu draften, wäre ein ähnlicher Weg, den Baltimore mit Jackson im Draft 2018 eingeschlagen hatte.
© 2023 Getty Images

                <strong>Will Levis (Kentucky Wildcats)</strong><br>
                Und auch Will Levis gilt als vielversprechender Kandidat für die erste Runde. Nach der letzten Saison gab es jedoch kritisch Berichte über die Fähigkeiten des 23-Jährigen. Bei seinem Pro Day in Kentucky beeindruckte Levis dann aber vor allem mit seiner Armstärke, die von mehreren Zuschauern als "Kanone" bezeichnet wurde. In Sachen Beinarbeit gilt er zwar ebenfalls als talentiert, aber bei weitem nicht so versiert wie Jackson oder auch College-Konkurrent Richardson. Die bisher sehr lauflastige Offense der Ravens müsste also umgestellt werden.
Will Levis (Kentucky Wildcats)
Und auch Will Levis gilt als vielversprechender Kandidat für die erste Runde. Nach der letzten Saison gab es jedoch kritisch Berichte über die Fähigkeiten des 23-Jährigen. Bei seinem Pro Day in Kentucky beeindruckte Levis dann aber vor allem mit seiner Armstärke, die von mehreren Zuschauern als "Kanone" bezeichnet wurde. In Sachen Beinarbeit gilt er zwar ebenfalls als talentiert, aber bei weitem nicht so versiert wie Jackson oder auch College-Konkurrent Richardson. Die bisher sehr lauflastige Offense der Ravens müsste also umgestellt werden.
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>Stetson Bennett (Georgia Bulldogs)</strong><br>
                Unabhängig davon, was mit Jackson passiert, dürfte Stetson Bennett bei den Ravens während des gesamten Draft-Prozesses ein heißes Thema sein. Obwohl die US-Experten große Zweifel an der NFL-Tauglichkeit des zweimaligen College-Champions mit den Georgia Bulldogs haben, hat der 25-Jährige in Baltimore einen großen Fürsprecher. Der neue Offensive Coordinator der Franchise Todd Monken war in den vergangenen drei Jahren in gleicher Funktion Bennetts Coach in Georgia. Ein Pick in einer der späteren Draft-Runden würde für beide Seiten also Sinn machen und geringes Risiko für das Team bedeuten.
Stetson Bennett (Georgia Bulldogs)
Unabhängig davon, was mit Jackson passiert, dürfte Stetson Bennett bei den Ravens während des gesamten Draft-Prozesses ein heißes Thema sein. Obwohl die US-Experten große Zweifel an der NFL-Tauglichkeit des zweimaligen College-Champions mit den Georgia Bulldogs haben, hat der 25-Jährige in Baltimore einen großen Fürsprecher. Der neue Offensive Coordinator der Franchise Todd Monken war in den vergangenen drei Jahren in gleicher Funktion Bennetts Coach in Georgia. Ein Pick in einer der späteren Draft-Runden würde für beide Seiten also Sinn machen und geringes Risiko für das Team bedeuten.
© 2023 Getty Images

                <strong>Trey Lance (San Francisco 49ers)</strong><br>
                Sollten die Ravens Jackson jedoch an ein Team abgeben, von dem kein hoher Draftpick in diesem Jahr oder ein direkter Quarterback-Ersatz im Gegenzug nach Baltimore kommt, könnte sich ein Blick zu den San Francisco 49ers lohnen. Zwar wurde ein offener Dreikampf um den Starter-Posten im Team ausgerufen, der ehemalige "Mister Irrelevant" Brock Purdy sollte nach seiner Verletzungsrückkehr allerdings wieder die Nummer eins sein. Dementsprechend könnte Trey Lance, immerhin der Nummer drei Pick von 2021, womöglich in Kürze auf dem Markt landen. Der 22-Jährige saß in seiner Debüt-Saison noch hinter Jimmy Garoppolo auf der Bank und verpasste fast die gesamte letzte Saison aufgrund einer in Woche zwei erlittenen Sprunggelenksverletzung.
Trey Lance (San Francisco 49ers)
Sollten die Ravens Jackson jedoch an ein Team abgeben, von dem kein hoher Draftpick in diesem Jahr oder ein direkter Quarterback-Ersatz im Gegenzug nach Baltimore kommt, könnte sich ein Blick zu den San Francisco 49ers lohnen. Zwar wurde ein offener Dreikampf um den Starter-Posten im Team ausgerufen, der ehemalige "Mister Irrelevant" Brock Purdy sollte nach seiner Verletzungsrückkehr allerdings wieder die Nummer eins sein. Dementsprechend könnte Trey Lance, immerhin der Nummer drei Pick von 2021, womöglich in Kürze auf dem Markt landen. Der 22-Jährige saß in seiner Debüt-Saison noch hinter Jimmy Garoppolo auf der Bank und verpasste fast die gesamte letzte Saison aufgrund einer in Woche zwei erlittenen Sprunggelenksverletzung.
© 2022 Getty Images

                <strong>Ryan Tannehill (Tennessee Titans)</strong><br>
                Oder die Ravens schnappen sich einen Übergangs-Quarterback, um die Playoff-Ziele in der umkämpften AFC North nicht aus den Augen zu verlieren. Hierbei würde sich Routinier Ryan Tannehill von den Tennessee Titans anbieten. Der 34-Jährige steht noch für die kommende Saison unter Vertrag. Während die Titans mit Malik Willis bereits im Vorjahr ihren etatmäßigen Nachfolger verpflichtet haben, wäre Tannehill für einen geringen Gegenwert wohl zu haben. Als problematisch könnte sich dabei aber das hohe Gehalt des Altmeisters in Höhe von 27 Millionen Dollar erweisen. Tennessee müsste wohl einen Teil des Salärs übernehmen, damit es zu einem Deal kommt. 
Ryan Tannehill (Tennessee Titans)
Oder die Ravens schnappen sich einen Übergangs-Quarterback, um die Playoff-Ziele in der umkämpften AFC North nicht aus den Augen zu verlieren. Hierbei würde sich Routinier Ryan Tannehill von den Tennessee Titans anbieten. Der 34-Jährige steht noch für die kommende Saison unter Vertrag. Während die Titans mit Malik Willis bereits im Vorjahr ihren etatmäßigen Nachfolger verpflichtet haben, wäre Tannehill für einen geringen Gegenwert wohl zu haben. Als problematisch könnte sich dabei aber das hohe Gehalt des Altmeisters in Höhe von 27 Millionen Dollar erweisen. Tennessee müsste wohl einen Teil des Salärs übernehmen, damit es zu einem Deal kommt. 
© 2022 Getty Images

                <strong>Caleb Williams (USC Trojans)</strong><br>
                Womöglich richten die Ravens ihren Blick aber auch auf den Draft im kommenden Jahr. Caleb Williams von der USC gilt als aussichtsreichster Quarterback in der Klasse 2024. Der 21-Jährige wurde nach der vergangenen Saison bereits mit der Heisman Trophy für den besten College-Spieler ausgezeichnet. Entsprechend viele Interessenten dürfte es im kommenden Jahr geben. Williams hat aber bereits eine Wunsch-Franchise in der NFL ins Auge gefasst. "Ich mag es, mit jungen Coaches zusammenzuarbeiten. Darum würde ich am liebsten von den Miami Dolphins gedrafted werden", erklärte der Nachwuchs-Quarterback gegenüber dem "People Magazine".
Caleb Williams (USC Trojans)
Womöglich richten die Ravens ihren Blick aber auch auf den Draft im kommenden Jahr. Caleb Williams von der USC gilt als aussichtsreichster Quarterback in der Klasse 2024. Der 21-Jährige wurde nach der vergangenen Saison bereits mit der Heisman Trophy für den besten College-Spieler ausgezeichnet. Entsprechend viele Interessenten dürfte es im kommenden Jahr geben. Williams hat aber bereits eine Wunsch-Franchise in der NFL ins Auge gefasst. "Ich mag es, mit jungen Coaches zusammenzuarbeiten. Darum würde ich am liebsten von den Miami Dolphins gedrafted werden", erklärte der Nachwuchs-Quarterback gegenüber dem "People Magazine".
© 2023 Getty Images

                <strong>Lamar Jackson fordert Trade: Quarterback-Alternativen für die Baltimore Ravens </strong><br>
                Nachdem Star-Quarterback Lamar Jackson nach monatelangen erfolglosen Verhandlungen über einen Langzeitvertrag einen Trade gefordert hat, könnten die Baltimore Ravens kurzfristig gezwungen werden, einen neuen Playmaker präsentieren zu müssen.

                <strong>Lamar Jackson fordert Trade: Quarterback-Alternativen für die Baltimore Ravens </strong><br>
                Auch wenn Head Coach John Harbaugh im Rahmen des Owner-Treffens in Phoenix kürzlich bereits betont hat, weiter mit Jackson zu planen und ihn in Baltimore halten zu wollen, stehen die Zeichen auf Abschied. Jackson scheint fest davon überzeugt, seine Forderung nach einem Langzeitvertrag zu seinen Konditionen nun eben andernorts durchzusetzen und nicht unter dem Non-exclusive Franchise Tag in die Saison zu gehen. Im Falle eines Trades winken Baltimore immerhin zwei Erstrundenpicks im Draft als Kompensation. ran zeigt mögliche Kandidaten, die die Nachfolge des ehemaligen MVPs in Baltimore antreten könnten.

                <strong>Baker Mayfield (jetzt Tampa Bay Buccaneers)</strong><br>
                Einer, der keine Option mehr ist, ist Baker Mayfield. Wie das Portal "JoeBucsFan.com" berichtet, hätten die Ravens Mayfield während seiner Zeit als Free Agent einen Vertrag angeboten. Der Quarterback lehnte jedoch ab, weil er in Tampa Bay die größere Chance gesehen habe, als Starter zu agieren. Diese Vorstellung wird sich wohl erfüllen. Mayfield unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Buccaneers und wird dort wohl als Starting-QB in die Saison gehen.

                <strong>Tyler Huntley (Baltimore Ravens)</strong><br>
                Womöglich vertrauen die Ravens im Falle eines Trades auf den bisherigen Jackson-Backup Tyler Huntley. Der 25-Jährige hat als Starter in Baltimore eine Bilanz von 3:5. Seine Auftritte als Ersatz für den verletzten Jackson zum Ende der vergangenen Saison unterstrichen aber deutlich seine Schwierigkeiten, sich konstant mit dem Ball über das Feld zu arbeiten. Auch in seiner Beinarbeit ist Huntley nicht im Ansatz mit Jackson zu vergleichen. Es darf also bezeifelt werden, ob der Undrafted Free Agent von 2020 auf Dauer das Zeug zum Starting Quarterback hat.

                <strong>Anthony Richardson (Florida Gators)</strong><br>
                Sollten die Ravens einen Trade mit den interessierten Indianapolis Colts für Jackson einfädeln, würden sie an Position vier in der ersten Runde in einigen Wochen picken. Dann dürften die beiden Top-Prospects C. J. Stroud und Bryce Young aber mit großer Wahrscheinlichkeit bereits vom Board sein. Dahinter ist ein weiterer heiß gehandeltes QB-Talent: Anthony Richardson. Laut Jordan Schultz von "The Score" wird Baltimore den ehemaligen Florida-Quarterback zu einem ihrer offiziellen Besuche vor dem Draft einladen. Der 20-Jährige wird von "CBS" jedoch als unausgereifter Spieler bewertet, der aber über großes Talent und Potenzial verfügt. Richardson zu draften, wäre ein ähnlicher Weg, den Baltimore mit Jackson im Draft 2018 eingeschlagen hatte.

                <strong>Will Levis (Kentucky Wildcats)</strong><br>
                Und auch Will Levis gilt als vielversprechender Kandidat für die erste Runde. Nach der letzten Saison gab es jedoch kritisch Berichte über die Fähigkeiten des 23-Jährigen. Bei seinem Pro Day in Kentucky beeindruckte Levis dann aber vor allem mit seiner Armstärke, die von mehreren Zuschauern als "Kanone" bezeichnet wurde. In Sachen Beinarbeit gilt er zwar ebenfalls als talentiert, aber bei weitem nicht so versiert wie Jackson oder auch College-Konkurrent Richardson. Die bisher sehr lauflastige Offense der Ravens müsste also umgestellt werden.

                <strong>Stetson Bennett (Georgia Bulldogs)</strong><br>
                Unabhängig davon, was mit Jackson passiert, dürfte Stetson Bennett bei den Ravens während des gesamten Draft-Prozesses ein heißes Thema sein. Obwohl die US-Experten große Zweifel an der NFL-Tauglichkeit des zweimaligen College-Champions mit den Georgia Bulldogs haben, hat der 25-Jährige in Baltimore einen großen Fürsprecher. Der neue Offensive Coordinator der Franchise Todd Monken war in den vergangenen drei Jahren in gleicher Funktion Bennetts Coach in Georgia. Ein Pick in einer der späteren Draft-Runden würde für beide Seiten also Sinn machen und geringes Risiko für das Team bedeuten.

                <strong>Trey Lance (San Francisco 49ers)</strong><br>
                Sollten die Ravens Jackson jedoch an ein Team abgeben, von dem kein hoher Draftpick in diesem Jahr oder ein direkter Quarterback-Ersatz im Gegenzug nach Baltimore kommt, könnte sich ein Blick zu den San Francisco 49ers lohnen. Zwar wurde ein offener Dreikampf um den Starter-Posten im Team ausgerufen, der ehemalige "Mister Irrelevant" Brock Purdy sollte nach seiner Verletzungsrückkehr allerdings wieder die Nummer eins sein. Dementsprechend könnte Trey Lance, immerhin der Nummer drei Pick von 2021, womöglich in Kürze auf dem Markt landen. Der 22-Jährige saß in seiner Debüt-Saison noch hinter Jimmy Garoppolo auf der Bank und verpasste fast die gesamte letzte Saison aufgrund einer in Woche zwei erlittenen Sprunggelenksverletzung.

                <strong>Ryan Tannehill (Tennessee Titans)</strong><br>
                Oder die Ravens schnappen sich einen Übergangs-Quarterback, um die Playoff-Ziele in der umkämpften AFC North nicht aus den Augen zu verlieren. Hierbei würde sich Routinier Ryan Tannehill von den Tennessee Titans anbieten. Der 34-Jährige steht noch für die kommende Saison unter Vertrag. Während die Titans mit Malik Willis bereits im Vorjahr ihren etatmäßigen Nachfolger verpflichtet haben, wäre Tannehill für einen geringen Gegenwert wohl zu haben. Als problematisch könnte sich dabei aber das hohe Gehalt des Altmeisters in Höhe von 27 Millionen Dollar erweisen. Tennessee müsste wohl einen Teil des Salärs übernehmen, damit es zu einem Deal kommt. 

                <strong>Caleb Williams (USC Trojans)</strong><br>
                Womöglich richten die Ravens ihren Blick aber auch auf den Draft im kommenden Jahr. Caleb Williams von der USC gilt als aussichtsreichster Quarterback in der Klasse 2024. Der 21-Jährige wurde nach der vergangenen Saison bereits mit der Heisman Trophy für den besten College-Spieler ausgezeichnet. Entsprechend viele Interessenten dürfte es im kommenden Jahr geben. Williams hat aber bereits eine Wunsch-Franchise in der NFL ins Auge gefasst. "Ich mag es, mit jungen Coaches zusammenzuarbeiten. Darum würde ich am liebsten von den Miami Dolphins gedrafted werden", erklärte der Nachwuchs-Quarterback gegenüber dem "People Magazine".

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