• Tennis
  • Darts
  • Alle Sportarten

NFL Free Agency: Die schlechtesten Deals der vergangenen Jahre - Dupree, Osweiler, Foles, Bridgewater


                <strong>Die schlechtesten Free-Agency-Deals der vergangenen 10 Jahre</strong><br>
                Auch in dieser Offseason hat es in der NFL wieder Millionen-Verträge für Free Agents gehagelt. Derek Carr bekam von den New Orleans Saints mit 150 Millionen Dollar über vier Jahre den bisher höchstdotierten Vertrag der aktuellen Free Agency. Aber nicht immer gehen Verträge so auf, wie sich beide Seiten das vorgestellt haben. ran zeigt euch die schlechtesten Free-Agency-Deals der vergangenen zehn Jahre.
Die schlechtesten Free-Agency-Deals der vergangenen 10 Jahre
Auch in dieser Offseason hat es in der NFL wieder Millionen-Verträge für Free Agents gehagelt. Derek Carr bekam von den New Orleans Saints mit 150 Millionen Dollar über vier Jahre den bisher höchstdotierten Vertrag der aktuellen Free Agency. Aber nicht immer gehen Verträge so auf, wie sich beide Seiten das vorgestellt haben. ran zeigt euch die schlechtesten Free-Agency-Deals der vergangenen zehn Jahre.
© Imago

                <strong>2015 - Philadelphia Eagles und DeMarco Murray</strong><br>
                In der Offseason 2015 holten die Philadelphia Eagles mit DeMarco Murray den amtierenden Offensive Player of the Year von den Dallas Cowboys und gaben ihm einen Fünf-Jahres-Vertrag über 40 Millionen Dollar. Nur ein Jahr später tradeten die Eagles den Running Back zu den Tennessee Titans. 449 Touches in der Saison 2014 hatten ihm so zugesetzt, dass er für Philly 2015 nur acht Spiele von Beginn an absolvieren konnte. Für neun Millionen Dollar an Gehaltszahlungen in der Saison 2015 erhielten die Eagles mickrige 702 Rushing Yards und sechs Touchdowns.
2015 - Philadelphia Eagles und DeMarco Murray
In der Offseason 2015 holten die Philadelphia Eagles mit DeMarco Murray den amtierenden Offensive Player of the Year von den Dallas Cowboys und gaben ihm einen Fünf-Jahres-Vertrag über 40 Millionen Dollar. Nur ein Jahr später tradeten die Eagles den Running Back zu den Tennessee Titans. 449 Touches in der Saison 2014 hatten ihm so zugesetzt, dass er für Philly 2015 nur acht Spiele von Beginn an absolvieren konnte. Für neun Millionen Dollar an Gehaltszahlungen in der Saison 2015 erhielten die Eagles mickrige 702 Rushing Yards und sechs Touchdowns.
© imago/ZUMA Press

                <strong>2016 - Houston Texans und Brock Osweiler</strong><br>
                Nach vier Jahren und sieben Starts bei den Denver Broncos gaben die Houston Texans Brock Osweiler 2016 einen Vier-Jahres-Vertrag. 21 der 72 Millionen Dollar des Gesamtvolumens erhielt der Quarterback im ersten Jahr. Dafür startete er in 14 Spielen und warf 15 Touchdowns bei 16 Interceptions. Nach der Saison schoben ihn die Texans zu den Cleveland Browns ab und mussten sogar noch einen Zweit-Runden-Pick drauflegen, damit Cleveland den Vertrag akzeptierte. Typisch "Brockwurst".
2016 - Houston Texans und Brock Osweiler
Nach vier Jahren und sieben Starts bei den Denver Broncos gaben die Houston Texans Brock Osweiler 2016 einen Vier-Jahres-Vertrag. 21 der 72 Millionen Dollar des Gesamtvolumens erhielt der Quarterback im ersten Jahr. Dafür startete er in 14 Spielen und warf 15 Touchdowns bei 16 Interceptions. Nach der Saison schoben ihn die Texans zu den Cleveland Browns ab und mussten sogar noch einen Zweit-Runden-Pick drauflegen, damit Cleveland den Vertrag akzeptierte. Typisch "Brockwurst".
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>2017 - Chicago Bears und Mike Glennon</strong><br>
                Was die Chicago Bears sich 2017 dabei dachten, Mike Glennon 45 Millionen über drei Jahre anzubieten, weiß das damalige Front Office wohl auch nur selbst. Der Quarterback hatte zu diesem Zeitpunkt seit zwei Jahren kein Spiel von Beginn an absolviert. Letztendlich zahlte Chicago dem damals 28-Jährigen 18,5 Millionen Dollar für vier Spiele (vier Niederlagen), 833 Passing Yards, vier Touchdowns und fünf Interceptions, bevor er durch Rookie Mitchell Trubisky ersetzt wurde. Nach der Saison 2017 zogen die Bears einen Schlussstrich und entließen Glennon.
2017 - Chicago Bears und Mike Glennon
Was die Chicago Bears sich 2017 dabei dachten, Mike Glennon 45 Millionen über drei Jahre anzubieten, weiß das damalige Front Office wohl auch nur selbst. Der Quarterback hatte zu diesem Zeitpunkt seit zwei Jahren kein Spiel von Beginn an absolviert. Letztendlich zahlte Chicago dem damals 28-Jährigen 18,5 Millionen Dollar für vier Spiele (vier Niederlagen), 833 Passing Yards, vier Touchdowns und fünf Interceptions, bevor er durch Rookie Mitchell Trubisky ersetzt wurde. Nach der Saison 2017 zogen die Bears einen Schlussstrich und entließen Glennon.
© imago images/ZUMA Wire

                <strong>2018 - New York Jets und Trumaine Johnson</strong><br>
                Den New York Jets waren 18 Interceptions in sechs Jahren für die St. Louis und Los Angeles Rams Grund genug, Trumaine Johnson 72,5 Millionen Dollar über fünf Jahre zu geben. In New York floppte der Cornerback aufgrund von diversen Verletzungen. In den zwei Jahren nach seiner Unterschrift kassierte er 34 Millionen Dollar, absolvierte aber insgesamt nur 17 Spiele. Zu wenig für die Jets, die ihn 2020 schließlich entließen.
2018 - New York Jets und Trumaine Johnson
Den New York Jets waren 18 Interceptions in sechs Jahren für die St. Louis und Los Angeles Rams Grund genug, Trumaine Johnson 72,5 Millionen Dollar über fünf Jahre zu geben. In New York floppte der Cornerback aufgrund von diversen Verletzungen. In den zwei Jahren nach seiner Unterschrift kassierte er 34 Millionen Dollar, absolvierte aber insgesamt nur 17 Spiele. Zu wenig für die Jets, die ihn 2020 schließlich entließen.
© imago/ZUMA Press

                <strong>2019 - New York Jets und Le'Veon Bell</strong><br>
                Und gleich der nächste Free-Agent-Deal der New York Jets. Le'Veon Bell setzte die Saison 2018 aus, nachdem er von den Pittsburgh Steelers mit dem Franchise Tag belegt worden war. 2019 unterschrieb der Running Back dann einen Vier-Jahres-Vertrag bei den Jets, der ihm bis zu 52,5 Millionen Dollar einbringen konnte. Bell blieb nicht einmal zwei Jahre in New York. Nach insgesamt 17 Spielen mit 863 Rushing Yards, drei Touchdowns und 3,3 Yards pro Lauf wurde er mitten in der Saison 2020 entlassen. Für die anderthalb Jahre bei den Jets bekam er aber dennoch stattliche 28 Millionen Dollar.
2019 - New York Jets und Le'Veon Bell
Und gleich der nächste Free-Agent-Deal der New York Jets. Le'Veon Bell setzte die Saison 2018 aus, nachdem er von den Pittsburgh Steelers mit dem Franchise Tag belegt worden war. 2019 unterschrieb der Running Back dann einen Vier-Jahres-Vertrag bei den Jets, der ihm bis zu 52,5 Millionen Dollar einbringen konnte. Bell blieb nicht einmal zwei Jahre in New York. Nach insgesamt 17 Spielen mit 863 Rushing Yards, drei Touchdowns und 3,3 Yards pro Lauf wurde er mitten in der Saison 2020 entlassen. Für die anderthalb Jahre bei den Jets bekam er aber dennoch stattliche 28 Millionen Dollar.
© imago images/ZUMA Press

                <strong>2019 - Baltimore Ravens und Earl Thomas</strong><br>
                Rein sportlich war die Verpflichtung von Earl Thomas durch die Baltimore Ravens die richtige Entscheidung. Vier Jahre und 55 Millionen waren für einen der besten Safetys in der Geschichte der NFL absolut gerechtfertigt, was der damals 30-Jährige in seinem ersten Jahr in Baltimore auch zeigte. Allerdings erwies sich Thomas' Verhalten außerhalb des Spielfeldes als Problem. Im Trainingslager 2020 brachte ein Faustkampf mit Teamkollege Chuck Clark das Fass zum Überlaufen, der Safety wurde entlassen.
2019 - Baltimore Ravens und Earl Thomas
Rein sportlich war die Verpflichtung von Earl Thomas durch die Baltimore Ravens die richtige Entscheidung. Vier Jahre und 55 Millionen waren für einen der besten Safetys in der Geschichte der NFL absolut gerechtfertigt, was der damals 30-Jährige in seinem ersten Jahr in Baltimore auch zeigte. Allerdings erwies sich Thomas' Verhalten außerhalb des Spielfeldes als Problem. Im Trainingslager 2020 brachte ein Faustkampf mit Teamkollege Chuck Clark das Fass zum Überlaufen, der Safety wurde entlassen.
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>2019 - Jacksonville Jaguars und Nick Foles</strong><br>
                Ein Jahr nach Nick Foles' sensationellem Super-Bowl-Sieg mit den Philadelphia Eagles boten die Jacksonville Jaguars dem Quarterback 88 Millionen Dollar für vier Jahre. Der damals 30-Jährige schlug zu - wurde dem Vertrag aber nie gerecht. In seiner ersten und einzigen Saison machte er vier Spiele für die Jaguars, warf für miserable 736 Yards und drei Touchdowns, erhielt aber unfassbare 30,5 Millionen Dollar. Kein Wunder, dass er schon 2020 zu den Chicago Bears getradet wurde.
2019 - Jacksonville Jaguars und Nick Foles
Ein Jahr nach Nick Foles' sensationellem Super-Bowl-Sieg mit den Philadelphia Eagles boten die Jacksonville Jaguars dem Quarterback 88 Millionen Dollar für vier Jahre. Der damals 30-Jährige schlug zu - wurde dem Vertrag aber nie gerecht. In seiner ersten und einzigen Saison machte er vier Spiele für die Jaguars, warf für miserable 736 Yards und drei Touchdowns, erhielt aber unfassbare 30,5 Millionen Dollar. Kein Wunder, dass er schon 2020 zu den Chicago Bears getradet wurde.
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>2020 - Carolina Panthers und Teddy Bridgewater</strong><br>
                Mit starken Leistungen als Ersatz für den verletzten Drew Brees bei den New Orleans Saints konnte Teddy Bridgewater die Carolina Panthers davon überzeugen, ihm 63 Millionen Dollar über drei Jahre zu geben. 2020 warf der Quarterback in 15 Spielen für die Panthers lediglich 15 Touchdowns, leistete sich dabei elf Interceptions. Das reichte gerade einmal für eine Bilanz von vier Siegen und elf Niederlagen. Im April 2021 endete Bridgewaters Gastspiel in Carolina mit einem Trade zu den Denver Broncos.
2020 - Carolina Panthers und Teddy Bridgewater
Mit starken Leistungen als Ersatz für den verletzten Drew Brees bei den New Orleans Saints konnte Teddy Bridgewater die Carolina Panthers davon überzeugen, ihm 63 Millionen Dollar über drei Jahre zu geben. 2020 warf der Quarterback in 15 Spielen für die Panthers lediglich 15 Touchdowns, leistete sich dabei elf Interceptions. Das reichte gerade einmal für eine Bilanz von vier Siegen und elf Niederlagen. Im April 2021 endete Bridgewaters Gastspiel in Carolina mit einem Trade zu den Denver Broncos.
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>2021 - Tennessee Titans und Bud Dupree</strong><br>
                Nach sechs Jahren bei den Pittsburgh Steelers bekam Bud Dupree 2021 von den Tennessee Titans seinen großen Zahltag. 82,5 Millionen Dollar in fünf Jahren lautete die Vereinbarung zwischen Team und Spieler. Wegen mehrerer Verletzungen konnte der Linebacker aber nur in 22 von 34 möglichen Spielen auflaufen, sodass die Titans ihm für sieben Sacks und 35 Tackles in zwei Jahren knapp 34 Millionen Dollar zahlten. Im März 2023 wurde Dupree schließlich entlassen.
2021 - Tennessee Titans und Bud Dupree
Nach sechs Jahren bei den Pittsburgh Steelers bekam Bud Dupree 2021 von den Tennessee Titans seinen großen Zahltag. 82,5 Millionen Dollar in fünf Jahren lautete die Vereinbarung zwischen Team und Spieler. Wegen mehrerer Verletzungen konnte der Linebacker aber nur in 22 von 34 möglichen Spielen auflaufen, sodass die Titans ihm für sieben Sacks und 35 Tackles in zwei Jahren knapp 34 Millionen Dollar zahlten. Im März 2023 wurde Dupree schließlich entlassen.
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>2022 - Los Angeles Rams und Allen Robinson</strong><br>
                Jeweils vier Jahre verbrachte Allen Robinson bei den Jacksonville Jaguars und den Chicago Bears, bevor die Los Angeles Rams ihn in der vergangenen Offseason verpflichteten. Sein Vertrag über drei Jahre und 46,5 Millionen Dollar war eigentlich ein Traum für den Wide Receiver, doch bei den Rams erlebte er eine Saison zum Vergessen. Aufgrund von Verletzungen absolvierte er nur zehn Spiele, in denen er kaum überzeugen konnte. 33 Catches, 339 Yards und drei Touchdowns standen am Ende der Saison zu Buche. Laut Medienberichten erteilten ihm die Rams Anfang März die Wechselfreigabe.
2022 - Los Angeles Rams und Allen Robinson
Jeweils vier Jahre verbrachte Allen Robinson bei den Jacksonville Jaguars und den Chicago Bears, bevor die Los Angeles Rams ihn in der vergangenen Offseason verpflichteten. Sein Vertrag über drei Jahre und 46,5 Millionen Dollar war eigentlich ein Traum für den Wide Receiver, doch bei den Rams erlebte er eine Saison zum Vergessen. Aufgrund von Verletzungen absolvierte er nur zehn Spiele, in denen er kaum überzeugen konnte. 33 Catches, 339 Yards und drei Touchdowns standen am Ende der Saison zu Buche. Laut Medienberichten erteilten ihm die Rams Anfang März die Wechselfreigabe.
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>Die schlechtesten Free-Agency-Deals der vergangenen 10 Jahre</strong><br>
                Auch in dieser Offseason hat es in der NFL wieder Millionen-Verträge für Free Agents gehagelt. Derek Carr bekam von den New Orleans Saints mit 150 Millionen Dollar über vier Jahre den bisher höchstdotierten Vertrag der aktuellen Free Agency. Aber nicht immer gehen Verträge so auf, wie sich beide Seiten das vorgestellt haben. ran zeigt euch die schlechtesten Free-Agency-Deals der vergangenen zehn Jahre.

                <strong>2015 - Philadelphia Eagles und DeMarco Murray</strong><br>
                In der Offseason 2015 holten die Philadelphia Eagles mit DeMarco Murray den amtierenden Offensive Player of the Year von den Dallas Cowboys und gaben ihm einen Fünf-Jahres-Vertrag über 40 Millionen Dollar. Nur ein Jahr später tradeten die Eagles den Running Back zu den Tennessee Titans. 449 Touches in der Saison 2014 hatten ihm so zugesetzt, dass er für Philly 2015 nur acht Spiele von Beginn an absolvieren konnte. Für neun Millionen Dollar an Gehaltszahlungen in der Saison 2015 erhielten die Eagles mickrige 702 Rushing Yards und sechs Touchdowns.

                <strong>2016 - Houston Texans und Brock Osweiler</strong><br>
                Nach vier Jahren und sieben Starts bei den Denver Broncos gaben die Houston Texans Brock Osweiler 2016 einen Vier-Jahres-Vertrag. 21 der 72 Millionen Dollar des Gesamtvolumens erhielt der Quarterback im ersten Jahr. Dafür startete er in 14 Spielen und warf 15 Touchdowns bei 16 Interceptions. Nach der Saison schoben ihn die Texans zu den Cleveland Browns ab und mussten sogar noch einen Zweit-Runden-Pick drauflegen, damit Cleveland den Vertrag akzeptierte. Typisch "Brockwurst".

                <strong>2017 - Chicago Bears und Mike Glennon</strong><br>
                Was die Chicago Bears sich 2017 dabei dachten, Mike Glennon 45 Millionen über drei Jahre anzubieten, weiß das damalige Front Office wohl auch nur selbst. Der Quarterback hatte zu diesem Zeitpunkt seit zwei Jahren kein Spiel von Beginn an absolviert. Letztendlich zahlte Chicago dem damals 28-Jährigen 18,5 Millionen Dollar für vier Spiele (vier Niederlagen), 833 Passing Yards, vier Touchdowns und fünf Interceptions, bevor er durch Rookie Mitchell Trubisky ersetzt wurde. Nach der Saison 2017 zogen die Bears einen Schlussstrich und entließen Glennon.

                <strong>2018 - New York Jets und Trumaine Johnson</strong><br>
                Den New York Jets waren 18 Interceptions in sechs Jahren für die St. Louis und Los Angeles Rams Grund genug, Trumaine Johnson 72,5 Millionen Dollar über fünf Jahre zu geben. In New York floppte der Cornerback aufgrund von diversen Verletzungen. In den zwei Jahren nach seiner Unterschrift kassierte er 34 Millionen Dollar, absolvierte aber insgesamt nur 17 Spiele. Zu wenig für die Jets, die ihn 2020 schließlich entließen.

                <strong>2019 - New York Jets und Le'Veon Bell</strong><br>
                Und gleich der nächste Free-Agent-Deal der New York Jets. Le'Veon Bell setzte die Saison 2018 aus, nachdem er von den Pittsburgh Steelers mit dem Franchise Tag belegt worden war. 2019 unterschrieb der Running Back dann einen Vier-Jahres-Vertrag bei den Jets, der ihm bis zu 52,5 Millionen Dollar einbringen konnte. Bell blieb nicht einmal zwei Jahre in New York. Nach insgesamt 17 Spielen mit 863 Rushing Yards, drei Touchdowns und 3,3 Yards pro Lauf wurde er mitten in der Saison 2020 entlassen. Für die anderthalb Jahre bei den Jets bekam er aber dennoch stattliche 28 Millionen Dollar.

                <strong>2019 - Baltimore Ravens und Earl Thomas</strong><br>
                Rein sportlich war die Verpflichtung von Earl Thomas durch die Baltimore Ravens die richtige Entscheidung. Vier Jahre und 55 Millionen waren für einen der besten Safetys in der Geschichte der NFL absolut gerechtfertigt, was der damals 30-Jährige in seinem ersten Jahr in Baltimore auch zeigte. Allerdings erwies sich Thomas' Verhalten außerhalb des Spielfeldes als Problem. Im Trainingslager 2020 brachte ein Faustkampf mit Teamkollege Chuck Clark das Fass zum Überlaufen, der Safety wurde entlassen.

                <strong>2019 - Jacksonville Jaguars und Nick Foles</strong><br>
                Ein Jahr nach Nick Foles' sensationellem Super-Bowl-Sieg mit den Philadelphia Eagles boten die Jacksonville Jaguars dem Quarterback 88 Millionen Dollar für vier Jahre. Der damals 30-Jährige schlug zu - wurde dem Vertrag aber nie gerecht. In seiner ersten und einzigen Saison machte er vier Spiele für die Jaguars, warf für miserable 736 Yards und drei Touchdowns, erhielt aber unfassbare 30,5 Millionen Dollar. Kein Wunder, dass er schon 2020 zu den Chicago Bears getradet wurde.

                <strong>2020 - Carolina Panthers und Teddy Bridgewater</strong><br>
                Mit starken Leistungen als Ersatz für den verletzten Drew Brees bei den New Orleans Saints konnte Teddy Bridgewater die Carolina Panthers davon überzeugen, ihm 63 Millionen Dollar über drei Jahre zu geben. 2020 warf der Quarterback in 15 Spielen für die Panthers lediglich 15 Touchdowns, leistete sich dabei elf Interceptions. Das reichte gerade einmal für eine Bilanz von vier Siegen und elf Niederlagen. Im April 2021 endete Bridgewaters Gastspiel in Carolina mit einem Trade zu den Denver Broncos.

                <strong>2021 - Tennessee Titans und Bud Dupree</strong><br>
                Nach sechs Jahren bei den Pittsburgh Steelers bekam Bud Dupree 2021 von den Tennessee Titans seinen großen Zahltag. 82,5 Millionen Dollar in fünf Jahren lautete die Vereinbarung zwischen Team und Spieler. Wegen mehrerer Verletzungen konnte der Linebacker aber nur in 22 von 34 möglichen Spielen auflaufen, sodass die Titans ihm für sieben Sacks und 35 Tackles in zwei Jahren knapp 34 Millionen Dollar zahlten. Im März 2023 wurde Dupree schließlich entlassen.

                <strong>2022 - Los Angeles Rams und Allen Robinson</strong><br>
                Jeweils vier Jahre verbrachte Allen Robinson bei den Jacksonville Jaguars und den Chicago Bears, bevor die Los Angeles Rams ihn in der vergangenen Offseason verpflichteten. Sein Vertrag über drei Jahre und 46,5 Millionen Dollar war eigentlich ein Traum für den Wide Receiver, doch bei den Rams erlebte er eine Saison zum Vergessen. Aufgrund von Verletzungen absolvierte er nur zehn Spiele, in denen er kaum überzeugen konnte. 33 Catches, 339 Yards und drei Touchdowns standen am Ende der Saison zu Buche. Laut Medienberichten erteilten ihm die Rams Anfang März die Wechselfreigabe.

© 2024 Seven.One Entertainment Group