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NFL: Gewinner und Verlierer von Week 8 der Saison 2019


                <strong>Gewinner und Verlierer von NFL Week 8</strong><br>
                Am "Tight-End-Day" trumpfen die Wide Receiver auf, ein "alter Mann" entscheidet eine Partie, für einen Superstar und ein Quarterback-Talent ist es ein Wochenende zum Vergessen: ran.de präsentiert die Gewinner und Verlierer von Week 8.
Gewinner und Verlierer von NFL Week 8
Am "Tight-End-Day" trumpfen die Wide Receiver auf, ein "alter Mann" entscheidet eine Partie, für einen Superstar und ein Quarterback-Talent ist es ein Wochenende zum Vergessen: ran.de präsentiert die Gewinner und Verlierer von Week 8.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner: Wide Receiver (und Aaron Jones)</strong><br>
                Am erstmals ausgerufenen "Tight-End-Day" spielen die Wide Receiver groß auf. Inklusive des eigentlichen Running Backs Aaron Jones (r.) legten am 8. Spieltag neun Passempfänger mindestens eine Spielfeldlänge zurück. Allen voran Cooper Kupp (l.), der seine 220 Yards mit einem Touchdown veredelte. Es folgten im Receiver-Ranking: Mike Evans (M./ 198 Yards inklusive zwei Touchdowns), Jones (159 Yards samt zwei Touchdowns), Julio Jones (152 Yards), Stefon Diggs (143 Yards), Michael Thomas (112 Yards inklusive einem Touchdown), DeAndre Hopkins (109 Yards), JuJu Smith-Schuster (103 Yards samt einem Touchdown) und Tyler Lockett (100 Yards). Es war also zweifellos eine Wide-Receiver-Week.
Gewinner: Wide Receiver (und Aaron Jones)
Am erstmals ausgerufenen "Tight-End-Day" spielen die Wide Receiver groß auf. Inklusive des eigentlichen Running Backs Aaron Jones (r.) legten am 8. Spieltag neun Passempfänger mindestens eine Spielfeldlänge zurück. Allen voran Cooper Kupp (l.), der seine 220 Yards mit einem Touchdown veredelte. Es folgten im Receiver-Ranking: Mike Evans (M./ 198 Yards inklusive zwei Touchdowns), Jones (159 Yards samt zwei Touchdowns), Julio Jones (152 Yards), Stefon Diggs (143 Yards), Michael Thomas (112 Yards inklusive einem Touchdown), DeAndre Hopkins (109 Yards), JuJu Smith-Schuster (103 Yards samt einem Touchdown) und Tyler Lockett (100 Yards). Es war also zweifellos eine Wide-Receiver-Week.
© Getty Images

                <strong>Gewinner: Tevin Coleman</strong><br>
                Das 51:13 über die zuvor viermal nacheinander siegreichen Carolina Panthers war ein Statement der San Francisco 49ers. Und besonders von Tevin Coleman. Der Running Back steuerte sagenhafte vier Touchdowns bei - drei per Run und einen durch die Luft. Auch 105 Rushing Yards können sich sehen lassen. Der Drittrunden-Pick des Draft 2015, der sich den Kaliforniern als Free Agent anschloss, macht das Überraschungsteam noch schwerer ausrechenbar. Was umso wichtiger ist, weil sich Starter Matt Breida am Sprunggelenk verletzte und dank Coleman vor dem anstehenden Thursday Night Game nicht überstrapaziert werden musste.
Gewinner: Tevin Coleman
Das 51:13 über die zuvor viermal nacheinander siegreichen Carolina Panthers war ein Statement der San Francisco 49ers. Und besonders von Tevin Coleman. Der Running Back steuerte sagenhafte vier Touchdowns bei - drei per Run und einen durch die Luft. Auch 105 Rushing Yards können sich sehen lassen. Der Drittrunden-Pick des Draft 2015, der sich den Kaliforniern als Free Agent anschloss, macht das Überraschungsteam noch schwerer ausrechenbar. Was umso wichtiger ist, weil sich Starter Matt Breida am Sprunggelenk verletzte und dank Coleman vor dem anstehenden Thursday Night Game nicht überstrapaziert werden musste.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner: Adam Vinatieri</strong><br>
                Die Kicker-Legende weiß einfach, wie sie sich den ganz großen Auftritt verschaffen kann. Nur weil Adam Vinatieri im ersten Drive des Spiels seiner Indianapolis Colts gegen die Denver Broncos einen Field-Goal-Versuch aus 45 Yards neben die Stangen setzt, läuft das Team in der letzten Minute einem Rückstand hinterher. So schreitet der viermalige Super-Bowl-Champion mit noch 26 Sekunden auf der Uhr noch einmal zur Tat und verwandelt nach Scores aus 55 und 45 Yards auch aus 51 Yards. Vinatieris Fehlschuss ist damit vergessen, dank diesem konnte er aber überhaupt zum Matchwinner avancieren.
Gewinner: Adam Vinatieri
Die Kicker-Legende weiß einfach, wie sie sich den ganz großen Auftritt verschaffen kann. Nur weil Adam Vinatieri im ersten Drive des Spiels seiner Indianapolis Colts gegen die Denver Broncos einen Field-Goal-Versuch aus 45 Yards neben die Stangen setzt, läuft das Team in der letzten Minute einem Rückstand hinterher. So schreitet der viermalige Super-Bowl-Champion mit noch 26 Sekunden auf der Uhr noch einmal zur Tat und verwandelt nach Scores aus 55 und 45 Yards auch aus 51 Yards. Vinatieris Fehlschuss ist damit vergessen, dank diesem konnte er aber überhaupt zum Matchwinner avancieren.
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                <strong>Gewinner: Drew Brees</strong><br>
                Zweifel an Drew Brees verbieten sich eigentlich per se. Doch seine schnelle Rückkehr nach der Bänderverletzung am Daumen seiner Wurfhand wurde durchaus mit Spannung verfolgt - zumal Backup Teddy Bridgewater den New Orleans Saints in Abwesenheit des zwölfmaligen Pro Bowlers fünf Siege am Stück bescherte. Doch Brees bewies beim 31:9 über die Arizona Cardinals mal wieder seine Extraklasse. Sein Arbeitsnachweis: 373 Passing Yards für drei Touchdowns - quasi business as usual. Nur die Interception dürfte den Perfektionisten wurmen. Alles in allem gilt aber: Auf den MVP des Super Bowl XLIV können sich die Saints verlassen. Aber mal ehrlich - wer hat anderes erwartet?
Gewinner: Drew Brees
Zweifel an Drew Brees verbieten sich eigentlich per se. Doch seine schnelle Rückkehr nach der Bänderverletzung am Daumen seiner Wurfhand wurde durchaus mit Spannung verfolgt - zumal Backup Teddy Bridgewater den New Orleans Saints in Abwesenheit des zwölfmaligen Pro Bowlers fünf Siege am Stück bescherte. Doch Brees bewies beim 31:9 über die Arizona Cardinals mal wieder seine Extraklasse. Sein Arbeitsnachweis: 373 Passing Yards für drei Touchdowns - quasi business as usual. Nur die Interception dürfte den Perfektionisten wurmen. Alles in allem gilt aber: Auf den MVP des Super Bowl XLIV können sich die Saints verlassen. Aber mal ehrlich - wer hat anderes erwartet?
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                <strong>Gewinner: Bosa-Brüder</strong><br>
                Der 8. Spieltag war ein historischer für Joey (l.) und Nick Bosa. Die beiden Defensive Ends verzeichneten zusammengenommen fünf Sacks - mehr als je zuvor ein Brüderpaar an einem NFL-Spieltag. Der ältere der Bosa-Bros sammelte beim 17:16 seiner Los Angeles Chargers über die Chicago Bears zwei Sacks, Nick brachte beim 51:13 seiner San Francisco 49ers gegen die Carolina Panthers drei Sacks an. Damit haben sie unter anderem das Watt-Duo J.J. und T.J. ausgestochen, das in Week 5 der vergangenen Saison auf vier Sacks kam.
Gewinner: Bosa-Brüder
Der 8. Spieltag war ein historischer für Joey (l.) und Nick Bosa. Die beiden Defensive Ends verzeichneten zusammengenommen fünf Sacks - mehr als je zuvor ein Brüderpaar an einem NFL-Spieltag. Der ältere der Bosa-Bros sammelte beim 17:16 seiner Los Angeles Chargers über die Chicago Bears zwei Sacks, Nick brachte beim 51:13 seiner San Francisco 49ers gegen die Carolina Panthers drei Sacks an. Damit haben sie unter anderem das Watt-Duo J.J. und T.J. ausgestochen, das in Week 5 der vergangenen Saison auf vier Sacks kam.
© Getty Images, imago

                <strong>Verlierer: Kyle Allen</strong><br>
                Sein fünfter Einsatz als Starter in dieser Saison avancierte für Kyle Allen zu einer Lehrstunde. Vor dem 13:51 bei den San Francisco 49ers wies der Quarterback der Carolina Panthers eine Bilanz von sieben Touchdowns bei null Interceptions für vier Erfolge auf. Doch gegen den noch ungeschlagenen NFC-Rivalen ging der Senkrechtstarter unter. Drei Interceptions bei gerade einmal 158 Yards durch die Luft sind alles andere als ein Ruhmesblatt und dürften seinen Hoffnungen einen herben Dämpfer verliehen haben, das Team auch nach der Rückkehr von Cam Newton auf das Feld führen zu können. Gut für Allen: Head Coach Ron Rivera erklärte, dass sich "Super Cam" noch "mitten in seiner Rehaphase" befinde. Der Youngster bekommt also weitere Bewährungsproben.
Verlierer: Kyle Allen
Sein fünfter Einsatz als Starter in dieser Saison avancierte für Kyle Allen zu einer Lehrstunde. Vor dem 13:51 bei den San Francisco 49ers wies der Quarterback der Carolina Panthers eine Bilanz von sieben Touchdowns bei null Interceptions für vier Erfolge auf. Doch gegen den noch ungeschlagenen NFC-Rivalen ging der Senkrechtstarter unter. Drei Interceptions bei gerade einmal 158 Yards durch die Luft sind alles andere als ein Ruhmesblatt und dürften seinen Hoffnungen einen herben Dämpfer verliehen haben, das Team auch nach der Rückkehr von Cam Newton auf das Feld führen zu können. Gut für Allen: Head Coach Ron Rivera erklärte, dass sich "Super Cam" noch "mitten in seiner Rehaphase" befinde. Der Youngster bekommt also weitere Bewährungsproben.
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                <strong>Verlierer: Chicago Bears</strong><br>
                Immerhin: Das deprimierende Geräusch eines vom Gestänge abprallenden Balles blieb den Chicago Bears diesmal erspart. Doch das war nach dem 16:17 des Teams aus "Windy City" gegen die Los Angeles Chargers kein wirklicher Trost. Denn den als Game Winner eingeplanten Field-Goal-Versuch setzte Eddy Pineiro mit noch vier Sekunden auf der Uhr komplett am Ziel vorbei - aus absolut machbaren 41 Yards. Dabei ließ sich der Kick zunächst vielversprechend an, doch vollführte das Ei eine kuriose Flugkurve und segelte nach rund der Hälfte der Distanz scharf nach links. Somit blieb es dabei: Das Kicker-Problem begleitet die Bears auch durch die Jubiläumssaison. Im Fußballdeutsch würde man sagen: Haste Sch...e am Fuß, haste Schei...e am Fuß. Für Chicago bedeutet die Pleite obendrein bei einer Bilanz von 3-4 und angesichts der starken NFC North quasi schon das Ende aller Playoff-Träume.
Verlierer: Chicago Bears
Immerhin: Das deprimierende Geräusch eines vom Gestänge abprallenden Balles blieb den Chicago Bears diesmal erspart. Doch das war nach dem 16:17 des Teams aus "Windy City" gegen die Los Angeles Chargers kein wirklicher Trost. Denn den als Game Winner eingeplanten Field-Goal-Versuch setzte Eddy Pineiro mit noch vier Sekunden auf der Uhr komplett am Ziel vorbei - aus absolut machbaren 41 Yards. Dabei ließ sich der Kick zunächst vielversprechend an, doch vollführte das Ei eine kuriose Flugkurve und segelte nach rund der Hälfte der Distanz scharf nach links. Somit blieb es dabei: Das Kicker-Problem begleitet die Bears auch durch die Jubiläumssaison. Im Fußballdeutsch würde man sagen: Haste Sch...e am Fuß, haste Schei...e am Fuß. Für Chicago bedeutet die Pleite obendrein bei einer Bilanz von 3-4 und angesichts der starken NFC North quasi schon das Ende aller Playoff-Träume.
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                <strong>Verlierer: J. J. Watt</strong><br>
                Es ist wie verhext für J.J. Watt. Ein Brustmuskelriss aus dem 27:24 seiner Houston Texans gegen die Oakland Raiders beendete die Saison des dreimaligen NFL Defensive Player of the Year abrupt. Für Watt muss es sich wie ein Murmeltiertag angefühlt haben. Denn schon 2016 und 2017 kam sein Saison-Aus, bevor der Kampf um die Playoff-Tickets in die wirklich heiße Phase ging. Damals war wegen einer Rückenverletzung respektive eines Schienbeinkopfbruchs nach drei respektive fünf Einsätzen Schluss. Ein Jammer - nicht nur für die Texans, sondern für jeden Football-Fan, der liebt wenn es kracht.
Verlierer: J. J. Watt
Es ist wie verhext für J.J. Watt. Ein Brustmuskelriss aus dem 27:24 seiner Houston Texans gegen die Oakland Raiders beendete die Saison des dreimaligen NFL Defensive Player of the Year abrupt. Für Watt muss es sich wie ein Murmeltiertag angefühlt haben. Denn schon 2016 und 2017 kam sein Saison-Aus, bevor der Kampf um die Playoff-Tickets in die wirklich heiße Phase ging. Damals war wegen einer Rückenverletzung respektive eines Schienbeinkopfbruchs nach drei respektive fünf Einsätzen Schluss. Ein Jammer - nicht nur für die Texans, sondern für jeden Football-Fan, der liebt wenn es kracht.
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                <strong>Verlierer: Kansas City Chiefs</strong><br>
                Gleich um zwei Plätze rutschten die Kansas City Chiefs nach dem 24:31 gegen die Green Bay Packers im AFC-Ranking ab - damit hätte das die Rückkehr von Patrick Mahomes herbeisehnende Team die Bye Week in der ersten Playoff-Runde verspielt. Dabei zeigte "KC", dass es auch ohne den MVP der vergangenen Saison gehen kann. Erst wurde ein 0:14 bis zur Pause in ein 17:14 gedreht, im Schluss-Viertel gelang mit dem 24:24 noch einmal der Ausgleich. Am Ende stand aber dann doch die dritte Pleite in den jüngsten vier Spielen - eine beim Blick auf das Playoff-Picture äußerst schmerzhafte.
Verlierer: Kansas City Chiefs
Gleich um zwei Plätze rutschten die Kansas City Chiefs nach dem 24:31 gegen die Green Bay Packers im AFC-Ranking ab - damit hätte das die Rückkehr von Patrick Mahomes herbeisehnende Team die Bye Week in der ersten Playoff-Runde verspielt. Dabei zeigte "KC", dass es auch ohne den MVP der vergangenen Saison gehen kann. Erst wurde ein 0:14 bis zur Pause in ein 17:14 gedreht, im Schluss-Viertel gelang mit dem 24:24 noch einmal der Ausgleich. Am Ende stand aber dann doch die dritte Pleite in den jüngsten vier Spielen - eine beim Blick auf das Playoff-Picture äußerst schmerzhafte.
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                <strong>Verlierer: Dan Quinn</strong><br>
                Es ist zum Verzweifeln für Head Coach Dan Quinn. In der ersten Hälfte bekamen seine Atlanta Falcons im Heimspiel gegen die Seattle Seahawks kein Bein auf den Boden und gingen mit einem 0:24-Rückstand in die Pause. Nach der Kabinenpredigt flutschte es plötzlich beim NFC-Champion der Saison 2016, doch mit dem 20:27 verließen die Falcons den Platz zum sechsten Mal nacheinander als Verlierer und verschlechterten ihre Bilanz auf 1-7. Klub-Owner Arthur Blank verweigerte anschließend ein klares Bekenntnis zum seit 2015 amtierenden HC. Er wolle "intensiv nachdenken" und "die richtige Entscheidung treffen". Es könnte also der letzte Auftritt von Quinn im Falcons-Dress gewesen sein - trotz der bewiesenen Moral. Denn für das Team steht eine Bye Week an. Zeit für die Entscheider, um wirklich in sich zu gehen. Und auch Zeit, damit sich ein Nachfolger einarbeiten könnte.
Verlierer: Dan Quinn
Es ist zum Verzweifeln für Head Coach Dan Quinn. In der ersten Hälfte bekamen seine Atlanta Falcons im Heimspiel gegen die Seattle Seahawks kein Bein auf den Boden und gingen mit einem 0:24-Rückstand in die Pause. Nach der Kabinenpredigt flutschte es plötzlich beim NFC-Champion der Saison 2016, doch mit dem 20:27 verließen die Falcons den Platz zum sechsten Mal nacheinander als Verlierer und verschlechterten ihre Bilanz auf 1-7. Klub-Owner Arthur Blank verweigerte anschließend ein klares Bekenntnis zum seit 2015 amtierenden HC. Er wolle "intensiv nachdenken" und "die richtige Entscheidung treffen". Es könnte also der letzte Auftritt von Quinn im Falcons-Dress gewesen sein - trotz der bewiesenen Moral. Denn für das Team steht eine Bye Week an. Zeit für die Entscheider, um wirklich in sich zu gehen. Und auch Zeit, damit sich ein Nachfolger einarbeiten könnte.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner und Verlierer von NFL Week 8</strong><br>
                Am "Tight-End-Day" trumpfen die Wide Receiver auf, ein "alter Mann" entscheidet eine Partie, für einen Superstar und ein Quarterback-Talent ist es ein Wochenende zum Vergessen: ran.de präsentiert die Gewinner und Verlierer von Week 8.

                <strong>Gewinner: Wide Receiver (und Aaron Jones)</strong><br>
                Am erstmals ausgerufenen "Tight-End-Day" spielen die Wide Receiver groß auf. Inklusive des eigentlichen Running Backs Aaron Jones (r.) legten am 8. Spieltag neun Passempfänger mindestens eine Spielfeldlänge zurück. Allen voran Cooper Kupp (l.), der seine 220 Yards mit einem Touchdown veredelte. Es folgten im Receiver-Ranking: Mike Evans (M./ 198 Yards inklusive zwei Touchdowns), Jones (159 Yards samt zwei Touchdowns), Julio Jones (152 Yards), Stefon Diggs (143 Yards), Michael Thomas (112 Yards inklusive einem Touchdown), DeAndre Hopkins (109 Yards), JuJu Smith-Schuster (103 Yards samt einem Touchdown) und Tyler Lockett (100 Yards). Es war also zweifellos eine Wide-Receiver-Week.

                <strong>Gewinner: Tevin Coleman</strong><br>
                Das 51:13 über die zuvor viermal nacheinander siegreichen Carolina Panthers war ein Statement der San Francisco 49ers. Und besonders von Tevin Coleman. Der Running Back steuerte sagenhafte vier Touchdowns bei - drei per Run und einen durch die Luft. Auch 105 Rushing Yards können sich sehen lassen. Der Drittrunden-Pick des Draft 2015, der sich den Kaliforniern als Free Agent anschloss, macht das Überraschungsteam noch schwerer ausrechenbar. Was umso wichtiger ist, weil sich Starter Matt Breida am Sprunggelenk verletzte und dank Coleman vor dem anstehenden Thursday Night Game nicht überstrapaziert werden musste.

                <strong>Gewinner: Adam Vinatieri</strong><br>
                Die Kicker-Legende weiß einfach, wie sie sich den ganz großen Auftritt verschaffen kann. Nur weil Adam Vinatieri im ersten Drive des Spiels seiner Indianapolis Colts gegen die Denver Broncos einen Field-Goal-Versuch aus 45 Yards neben die Stangen setzt, läuft das Team in der letzten Minute einem Rückstand hinterher. So schreitet der viermalige Super-Bowl-Champion mit noch 26 Sekunden auf der Uhr noch einmal zur Tat und verwandelt nach Scores aus 55 und 45 Yards auch aus 51 Yards. Vinatieris Fehlschuss ist damit vergessen, dank diesem konnte er aber überhaupt zum Matchwinner avancieren.

                <strong>Gewinner: Drew Brees</strong><br>
                Zweifel an Drew Brees verbieten sich eigentlich per se. Doch seine schnelle Rückkehr nach der Bänderverletzung am Daumen seiner Wurfhand wurde durchaus mit Spannung verfolgt - zumal Backup Teddy Bridgewater den New Orleans Saints in Abwesenheit des zwölfmaligen Pro Bowlers fünf Siege am Stück bescherte. Doch Brees bewies beim 31:9 über die Arizona Cardinals mal wieder seine Extraklasse. Sein Arbeitsnachweis: 373 Passing Yards für drei Touchdowns - quasi business as usual. Nur die Interception dürfte den Perfektionisten wurmen. Alles in allem gilt aber: Auf den MVP des Super Bowl XLIV können sich die Saints verlassen. Aber mal ehrlich - wer hat anderes erwartet?

                <strong>Gewinner: Bosa-Brüder</strong><br>
                Der 8. Spieltag war ein historischer für Joey (l.) und Nick Bosa. Die beiden Defensive Ends verzeichneten zusammengenommen fünf Sacks - mehr als je zuvor ein Brüderpaar an einem NFL-Spieltag. Der ältere der Bosa-Bros sammelte beim 17:16 seiner Los Angeles Chargers über die Chicago Bears zwei Sacks, Nick brachte beim 51:13 seiner San Francisco 49ers gegen die Carolina Panthers drei Sacks an. Damit haben sie unter anderem das Watt-Duo J.J. und T.J. ausgestochen, das in Week 5 der vergangenen Saison auf vier Sacks kam.

                <strong>Verlierer: Kyle Allen</strong><br>
                Sein fünfter Einsatz als Starter in dieser Saison avancierte für Kyle Allen zu einer Lehrstunde. Vor dem 13:51 bei den San Francisco 49ers wies der Quarterback der Carolina Panthers eine Bilanz von sieben Touchdowns bei null Interceptions für vier Erfolge auf. Doch gegen den noch ungeschlagenen NFC-Rivalen ging der Senkrechtstarter unter. Drei Interceptions bei gerade einmal 158 Yards durch die Luft sind alles andere als ein Ruhmesblatt und dürften seinen Hoffnungen einen herben Dämpfer verliehen haben, das Team auch nach der Rückkehr von Cam Newton auf das Feld führen zu können. Gut für Allen: Head Coach Ron Rivera erklärte, dass sich "Super Cam" noch "mitten in seiner Rehaphase" befinde. Der Youngster bekommt also weitere Bewährungsproben.

                <strong>Verlierer: Chicago Bears</strong><br>
                Immerhin: Das deprimierende Geräusch eines vom Gestänge abprallenden Balles blieb den Chicago Bears diesmal erspart. Doch das war nach dem 16:17 des Teams aus "Windy City" gegen die Los Angeles Chargers kein wirklicher Trost. Denn den als Game Winner eingeplanten Field-Goal-Versuch setzte Eddy Pineiro mit noch vier Sekunden auf der Uhr komplett am Ziel vorbei - aus absolut machbaren 41 Yards. Dabei ließ sich der Kick zunächst vielversprechend an, doch vollführte das Ei eine kuriose Flugkurve und segelte nach rund der Hälfte der Distanz scharf nach links. Somit blieb es dabei: Das Kicker-Problem begleitet die Bears auch durch die Jubiläumssaison. Im Fußballdeutsch würde man sagen: Haste Sch...e am Fuß, haste Schei...e am Fuß. Für Chicago bedeutet die Pleite obendrein bei einer Bilanz von 3-4 und angesichts der starken NFC North quasi schon das Ende aller Playoff-Träume.

                <strong>Verlierer: J. J. Watt</strong><br>
                Es ist wie verhext für J.J. Watt. Ein Brustmuskelriss aus dem 27:24 seiner Houston Texans gegen die Oakland Raiders beendete die Saison des dreimaligen NFL Defensive Player of the Year abrupt. Für Watt muss es sich wie ein Murmeltiertag angefühlt haben. Denn schon 2016 und 2017 kam sein Saison-Aus, bevor der Kampf um die Playoff-Tickets in die wirklich heiße Phase ging. Damals war wegen einer Rückenverletzung respektive eines Schienbeinkopfbruchs nach drei respektive fünf Einsätzen Schluss. Ein Jammer - nicht nur für die Texans, sondern für jeden Football-Fan, der liebt wenn es kracht.

                <strong>Verlierer: Kansas City Chiefs</strong><br>
                Gleich um zwei Plätze rutschten die Kansas City Chiefs nach dem 24:31 gegen die Green Bay Packers im AFC-Ranking ab - damit hätte das die Rückkehr von Patrick Mahomes herbeisehnende Team die Bye Week in der ersten Playoff-Runde verspielt. Dabei zeigte "KC", dass es auch ohne den MVP der vergangenen Saison gehen kann. Erst wurde ein 0:14 bis zur Pause in ein 17:14 gedreht, im Schluss-Viertel gelang mit dem 24:24 noch einmal der Ausgleich. Am Ende stand aber dann doch die dritte Pleite in den jüngsten vier Spielen - eine beim Blick auf das Playoff-Picture äußerst schmerzhafte.

                <strong>Verlierer: Dan Quinn</strong><br>
                Es ist zum Verzweifeln für Head Coach Dan Quinn. In der ersten Hälfte bekamen seine Atlanta Falcons im Heimspiel gegen die Seattle Seahawks kein Bein auf den Boden und gingen mit einem 0:24-Rückstand in die Pause. Nach der Kabinenpredigt flutschte es plötzlich beim NFC-Champion der Saison 2016, doch mit dem 20:27 verließen die Falcons den Platz zum sechsten Mal nacheinander als Verlierer und verschlechterten ihre Bilanz auf 1-7. Klub-Owner Arthur Blank verweigerte anschließend ein klares Bekenntnis zum seit 2015 amtierenden HC. Er wolle "intensiv nachdenken" und "die richtige Entscheidung treffen". Es könnte also der letzte Auftritt von Quinn im Falcons-Dress gewesen sein - trotz der bewiesenen Moral. Denn für das Team steht eine Bye Week an. Zeit für die Entscheider, um wirklich in sich zu gehen. Und auch Zeit, damit sich ein Nachfolger einarbeiten könnte.

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