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NFL 2019: Die Gewinner und Verlierer aus Week 7


                <strong>Die Gewinner und Verlierer aus Week 7</strong><br>
                Week 7 der NFL-Saison 2019 ist in den Büchern und natürlich gibt es auch wieder Gewinner und Verlierer - und diesmal mehr als sonst.
Die Gewinner und Verlierer aus Week 7
Week 7 der NFL-Saison 2019 ist in den Büchern und natürlich gibt es auch wieder Gewinner und Verlierer - und diesmal mehr als sonst.
© imago/Getty/ran.de

                <strong>Gewinner: Marcus Peters</strong><br>
                Nachdem die Los Angeles Rams Jalen Ramsey verpflichtet hatten, wurde Marcus Peters nicht mehr gebraucht und vergangene Woche zu den Baltimore Ravens getradet. Dort spielte Peters nun am Sonntag direkt groß auf, schnappte sich einen Pass von Russell Wilson und trug die erste Interception des Seahawks-Quarterbacks in dieser Saison als Pick Six zum Touchdown zurück. Ein perfekter Einstand für Peters und die perfekte Reaktion auf den Trade.
Gewinner: Marcus Peters
Nachdem die Los Angeles Rams Jalen Ramsey verpflichtet hatten, wurde Marcus Peters nicht mehr gebraucht und vergangene Woche zu den Baltimore Ravens getradet. Dort spielte Peters nun am Sonntag direkt groß auf, schnappte sich einen Pass von Russell Wilson und trug die erste Interception des Seahawks-Quarterbacks in dieser Saison als Pick Six zum Touchdown zurück. Ein perfekter Einstand für Peters und die perfekte Reaktion auf den Trade.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner: Ryan Tannehill</strong><br>
                Ryan Tannehill ist gleich aus zwei Gründen ein Gewinner. Zum einen, weil er nicht mit den Dolphins Niederlage um Niederlage einstecken muss, zum anderen weil der Quarterback bei seinem neuen Team Tennessee Titans eine größere Rolle spielt, als angenommen. Während Marcus Mariota am Sonntag wieder auf der Bank sitzen musste, lieferte Tannehill ab und führte die Titans zum Sieg gegen die Chargers.
Gewinner: Ryan Tannehill
Ryan Tannehill ist gleich aus zwei Gründen ein Gewinner. Zum einen, weil er nicht mit den Dolphins Niederlage um Niederlage einstecken muss, zum anderen weil der Quarterback bei seinem neuen Team Tennessee Titans eine größere Rolle spielt, als angenommen. Während Marcus Mariota am Sonntag wieder auf der Bank sitzen musste, lieferte Tannehill ab und führte die Titans zum Sieg gegen die Chargers.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner: Chase Edmonds</strong><br>
                Star-Running-Back David Johnson war angeschlagen, also sprang Backup Chase Edmond ein und lieferte beim Sieg der Arizona Cardinals gegen die New York Giants eine große Show ab. Drei Rushing Touchdowns und 150 Rushing Yards belegen, dass es im Backfield der Cardinals nicht nur auf Johnson zu achten gilt.
Gewinner: Chase Edmonds
Star-Running-Back David Johnson war angeschlagen, also sprang Backup Chase Edmond ein und lieferte beim Sieg der Arizona Cardinals gegen die New York Giants eine große Show ab. Drei Rushing Touchdowns und 150 Rushing Yards belegen, dass es im Backfield der Cardinals nicht nur auf Johnson zu achten gilt.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner: Aaron Rodgers</strong><br>
                Kaum zu glauben, aber erstmals in seiner Karriere gelang Aaron Rodgers am Sonntag ein perfektes Passer-Rating. Fünf Touchdown-Pässe, ein selbsterlaufener Touchdown und 25 erfolgreiche Pässe für 429 Yards brachten dem 35-jährigen Routinier ein Passer-Rating von 158,3 ein. Mehr geht nicht. Außerdem ist Rodgers nun der neunte Quarterback in der NFL-Geschichte mit mehr als 350 Touchdowns, er erreichte diese Marke schneller als je ein Spielmacher zuvor. Insgesamt sind es nun 351 Touchdowns in 172 Spielen. In dieser Form ist Rodgers ein heißer MVP-Kandidat.
Gewinner: Aaron Rodgers
Kaum zu glauben, aber erstmals in seiner Karriere gelang Aaron Rodgers am Sonntag ein perfektes Passer-Rating. Fünf Touchdown-Pässe, ein selbsterlaufener Touchdown und 25 erfolgreiche Pässe für 429 Yards brachten dem 35-jährigen Routinier ein Passer-Rating von 158,3 ein. Mehr geht nicht. Außerdem ist Rodgers nun der neunte Quarterback in der NFL-Geschichte mit mehr als 350 Touchdowns, er erreichte diese Marke schneller als je ein Spielmacher zuvor. Insgesamt sind es nun 351 Touchdowns in 172 Spielen. In dieser Form ist Rodgers ein heißer MVP-Kandidat.
© imago images/ZUMA Press

                <strong>Gewinner: Kirk Cousins</strong><br>
                Die Schlagzeilen gehören Aaron Rodgers, Tom Brady oder Patrick Mahomes. Doch in den letzten beiden Spielen drehte auch Kirk Cousins mächtig auf, jeweils vier Passing Touchdowns gelangen "Captain Kirk". Historisches schaffte Cousins sogar, wenn man die letzten drei Spiele betrachtet. Er kombinierte jeweils mindestens 300 Passing Yards mit einem Quarterback-Rating von über 135. Das gelang noch keinem Signal Caller in der NFL-Geschichte dreimal in Folge.
Gewinner: Kirk Cousins
Die Schlagzeilen gehören Aaron Rodgers, Tom Brady oder Patrick Mahomes. Doch in den letzten beiden Spielen drehte auch Kirk Cousins mächtig auf, jeweils vier Passing Touchdowns gelangen "Captain Kirk". Historisches schaffte Cousins sogar, wenn man die letzten drei Spiele betrachtet. Er kombinierte jeweils mindestens 300 Passing Yards mit einem Quarterback-Rating von über 135. Das gelang noch keinem Signal Caller in der NFL-Geschichte dreimal in Folge.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner: Jeffery Simmons</strong><br>
                Im Februar zog sich Jeffery Simmons einen Kreuzbandriss zu, die Titans drafteten ihn trotzdem an 19. Stelle und warteten auf den verletzten Spieler. Dafür wurden sie nun belohnt. Erstmal stand der Rookie gegen die Chargers auf dem Feld und zeigte eine starke Leistung mit einem Sack gegen Philip Rivers und einem Tackle for Loss. Auch bei der entscheidenden Szene, als Melvin Gordon den Ball unmittelbar vor der Endzone der Titans fumbelte, half Simmons entscheidend mit, jeden Zentimeter Rasen zu verteidigen.
Gewinner: Jeffery Simmons
Im Februar zog sich Jeffery Simmons einen Kreuzbandriss zu, die Titans drafteten ihn trotzdem an 19. Stelle und warteten auf den verletzten Spieler. Dafür wurden sie nun belohnt. Erstmal stand der Rookie gegen die Chargers auf dem Feld und zeigte eine starke Leistung mit einem Sack gegen Philip Rivers und einem Tackle for Loss. Auch bei der entscheidenden Szene, als Melvin Gordon den Ball unmittelbar vor der Endzone der Titans fumbelte, half Simmons entscheidend mit, jeden Zentimeter Rasen zu verteidigen.
© imago images/ZUMA Press

                <strong>Gewinner: Eric Ebron</strong><br>
                Odell Beckham jr. hatte am Sonntag wegen der Bye-Week der Cleveland Browns frei, vielleicht saß er vor dem Fernseher und wurde Zeuge davon, dass auch andere Spieler One-Handed-Catches beherrschen. Eric Ebron von den Indianapolis Colts schnappte sich einen Pass von Jacoby Brissett derart spektakulär, dass der Catch schon jetzt als einer der spektakulärsten der Saison gelten darf.
Gewinner: Eric Ebron
Odell Beckham jr. hatte am Sonntag wegen der Bye-Week der Cleveland Browns frei, vielleicht saß er vor dem Fernseher und wurde Zeuge davon, dass auch andere Spieler One-Handed-Catches beherrschen. Eric Ebron von den Indianapolis Colts schnappte sich einen Pass von Jacoby Brissett derart spektakulär, dass der Catch schon jetzt als einer der spektakulärsten der Saison gelten darf.
© imago images/Icon SMI

                <strong>Gewinner: Lamar Jackson</strong><br>
                Dass er auch werfen kann, hat Lamar Jackson längst in dieser Saison bewiesen. Was den Quarterback der Baltimore Ravens aber so außergewöhnlich macht, ist sein starkes Laufspiel. Am Sonntag gegen Seattle lief Jackson selbst für 116 Yards, was die Anzahl seiner Rushing Yards in dieser Saison auf 576 erhöht. Damit wackelt der Rekord für erlaufene Yards eines Quarterbacks von Michael Vick aus der Saison 2006 (1039) bedenklich. Dazu kamen 143 Passing Yards beim 30:16-Sieg der Ravens gegen die Seahawks.
Gewinner: Lamar Jackson
Dass er auch werfen kann, hat Lamar Jackson längst in dieser Saison bewiesen. Was den Quarterback der Baltimore Ravens aber so außergewöhnlich macht, ist sein starkes Laufspiel. Am Sonntag gegen Seattle lief Jackson selbst für 116 Yards, was die Anzahl seiner Rushing Yards in dieser Saison auf 576 erhöht. Damit wackelt der Rekord für erlaufene Yards eines Quarterbacks von Michael Vick aus der Saison 2006 (1039) bedenklich. Dazu kamen 143 Passing Yards beim 30:16-Sieg der Ravens gegen die Seahawks.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner: Brett Maher</strong><br>
                Brett Maher ist vielleicht nicht der akkurateste Kicker, aber seine Schusskraft sucht seinesgleichen. Der Cowboys-Kicker verwandelte am Sonntag gegen die Eagles ein Field Goal aus 63 Yards, die Analyse des US-TV ergab, dass der Ball auch aus 66 Yards gut gewesen wäre. Maher stellte damit nicht nur den Rekord für das zweitweiteste Field Goal der NFL-Geschichte ein. Er ist jetzt auch der einzige Kicker mit drei erfolgreichen Field Goals aus einer Distanz von über 60 Yards. Seine Oberschenkel wurden zuletzt sogar mit der Kraft antiker Katapulte verglichen. Vae victis!
Gewinner: Brett Maher
Brett Maher ist vielleicht nicht der akkurateste Kicker, aber seine Schusskraft sucht seinesgleichen. Der Cowboys-Kicker verwandelte am Sonntag gegen die Eagles ein Field Goal aus 63 Yards, die Analyse des US-TV ergab, dass der Ball auch aus 66 Yards gut gewesen wäre. Maher stellte damit nicht nur den Rekord für das zweitweiteste Field Goal der NFL-Geschichte ein. Er ist jetzt auch der einzige Kicker mit drei erfolgreichen Field Goals aus einer Distanz von über 60 Yards. Seine Oberschenkel wurden zuletzt sogar mit der Kraft antiker Katapulte verglichen. Vae victis!
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                <strong>Gewinner: Die Patriots-Defense</strong><br>
                Auch wenn es langsam langweilig wird: Die Defense der New England Patriots hat gegen die New York Jets erneut die Lichter der gegnerischen Offense ausgeschaltet. Sam Darnold wirkte gegen die verschiedenen, teils sehr aggressiven, Deckungen panisch und warf den Ball ganze vier Mal in die Hände des Gegners. Zudem erzwangen die Patriots bei einem Sack einen Fumble und erzielten bei einem missglückten Snap einen Safety. Letztlich provozierte Bill Belichicks Defense mehr Turnovers als Punts und gewann die Partie zu Null. Eine abermals beeindruckende Vorstellung.
Gewinner: Die Patriots-Defense
Auch wenn es langsam langweilig wird: Die Defense der New England Patriots hat gegen die New York Jets erneut die Lichter der gegnerischen Offense ausgeschaltet. Sam Darnold wirkte gegen die verschiedenen, teils sehr aggressiven, Deckungen panisch und warf den Ball ganze vier Mal in die Hände des Gegners. Zudem erzwangen die Patriots bei einem Sack einen Fumble und erzielten bei einem missglückten Snap einen Safety. Letztlich provozierte Bill Belichicks Defense mehr Turnovers als Punts und gewann die Partie zu Null. Eine abermals beeindruckende Vorstellung.
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                <strong>Verlierer: Sam Darnold</strong><br>
                Auf der Gegenseite war es kein leichter Arbeitstag für Sam Darnold. Der Quarterback, der nach überstandener Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber in der Vorwoche noch die Dallas Cowboys vorführte, wurde von den New England Patriots auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Darnold brachte nur elf von 32 Pässen an und erzielte dabei lediglich 86 Yards Raumgewinn. Darüberhinaus warf der 22-Jährige vier Interceptions und verlor zwei Mal den Ball per Fumble, wovon einer in einen Safety resultierte. Der Quarterback verlor die Bälle teilweise ohne große Not. "Ich sehe Gespenster", sagte Darnold passend dazu nach seiner zweiten Interception in der ersten Halbzeit.
Verlierer: Sam Darnold
Auf der Gegenseite war es kein leichter Arbeitstag für Sam Darnold. Der Quarterback, der nach überstandener Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber in der Vorwoche noch die Dallas Cowboys vorführte, wurde von den New England Patriots auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Darnold brachte nur elf von 32 Pässen an und erzielte dabei lediglich 86 Yards Raumgewinn. Darüberhinaus warf der 22-Jährige vier Interceptions und verlor zwei Mal den Ball per Fumble, wovon einer in einen Safety resultierte. Der Quarterback verlor die Bälle teilweise ohne große Not. "Ich sehe Gespenster", sagte Darnold passend dazu nach seiner zweiten Interception in der ersten Halbzeit.
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                <strong>Verlierer: Eli Apple</strong><br>
                Jetzt aber zu den Verlierern. Hier ist zuallererst Eli Apple zu nennen, den das Karma direkt heimsuchte. Der Cornerback der Saints machte sich über die Körpergröße von 1,68-Mann Tarik Cohen von den Chicago Bears lustig. Unmittelbar im Anschluss verdrehte sich Apple das Knie und zog sich eine vermutlich schwere Verletzung zu, sogar von einem Kreuzbandriss ist die Rede.
Verlierer: Eli Apple
Jetzt aber zu den Verlierern. Hier ist zuallererst Eli Apple zu nennen, den das Karma direkt heimsuchte. Der Cornerback der Saints machte sich über die Körpergröße von 1,68-Mann Tarik Cohen von den Chicago Bears lustig. Unmittelbar im Anschluss verdrehte sich Apple das Knie und zog sich eine vermutlich schwere Verletzung zu, sogar von einem Kreuzbandriss ist die Rede.
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                <strong>Verlierer: Patrick Mahomes</strong><br>
                Auch Pat Mahomes zog sich eine Knieverletzung zu. Ohnehin schon angeschlagen, musste der Quarterback der Kansas City Chiefs in einer nicht spielentscheidenden Situation einen Quarterback-Sneak ausführen. Dabei sprang dem Quarterback die Kniescheibe aus dem Gelenk, er muss wohl drei bis fünf Wochen pausieren.
Verlierer: Patrick Mahomes
Auch Pat Mahomes zog sich eine Knieverletzung zu. Ohnehin schon angeschlagen, musste der Quarterback der Kansas City Chiefs in einer nicht spielentscheidenden Situation einen Quarterback-Sneak ausführen. Dabei sprang dem Quarterback die Kniescheibe aus dem Gelenk, er muss wohl drei bis fünf Wochen pausieren.
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                <strong>Verlierer: Washington Redskins</strong><br>
                Die Washington Redskins gerieten gegen die San Francisco 49ers erst gar nicht in Gefahr, das Spiel zu gewinnen. Sie erzielten beim 0:9 keinen einzigen Punkt. Sechs, setzen!
Verlierer: Washington Redskins
Die Washington Redskins gerieten gegen die San Francisco 49ers erst gar nicht in Gefahr, das Spiel zu gewinnen. Sie erzielten beim 0:9 keinen einzigen Punkt. Sechs, setzen!
© 2019 Getty Images

                <strong>Verlierer: D.K. Metcalf</strong><br>
                D.K. Metcalf ist der Adonis der NFL, ein Wide Receiver, so muskulös wie ein Lineman, nur viel definierter. Muskeln helfen aber nicht bei der Ballbehandlung, und die ließ am Sonntag im Spiel der Seahawks gegen die Ravens zu wünschen übrig. Im letzten Viertel fumbelte der Rookie einen Ball, der von den Ravens in die Endzone getragen wurde und den Seahawks die Siegchance nahm.
Verlierer: D.K. Metcalf
D.K. Metcalf ist der Adonis der NFL, ein Wide Receiver, so muskulös wie ein Lineman, nur viel definierter. Muskeln helfen aber nicht bei der Ballbehandlung, und die ließ am Sonntag im Spiel der Seahawks gegen die Ravens zu wünschen übrig. Im letzten Viertel fumbelte der Rookie einen Ball, der von den Ravens in die Endzone getragen wurde und den Seahawks die Siegchance nahm.
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                <strong>Verlierer: Melvin Gordon</strong><br>
                Apropos Fumble: Melvin Gordon streikte vor der Saison für einen Monstervertrag, sein Holdout zog sich über die ersten Spiele der Saison hin. Jetzt ist der Running Back der Chargers zurück, ohne neuen Vertrag. Und am Sonntag machte er nicht unbedingt Werbung für sich. Aus kurzer Distanz schaffte er es zweimal nicht, den Ball in die Endzone zu bugsieren, beim zweiten Versuch fumbelte er gar und nahm seinem Team die letzte Chance auf einen Sieg gegen die Titans.
Verlierer: Melvin Gordon
Apropos Fumble: Melvin Gordon streikte vor der Saison für einen Monstervertrag, sein Holdout zog sich über die ersten Spiele der Saison hin. Jetzt ist der Running Back der Chargers zurück, ohne neuen Vertrag. Und am Sonntag machte er nicht unbedingt Werbung für sich. Aus kurzer Distanz schaffte er es zweimal nicht, den Ball in die Endzone zu bugsieren, beim zweiten Versuch fumbelte er gar und nahm seinem Team die letzte Chance auf einen Sieg gegen die Titans.
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                <strong>Verlierer: Cody Parkey</strong><br>
                Niemand trifft den Pfosten so sicher wie Cody Parkey. Der "Double Doink", der die vergangene Saison der Chicago Bears im Wild-Card-Game beendete, ist legendär. Schon zuvor hatte sich Parkey als "treffsicher" erwiesen und alleine gegen die Detroit Lions viermal das Gestänge getroffen. Die Bears entließen den Kicker nach der Saison, nun nahmen ihn die Tennessee Titans unter Vertrag. Und was macht Parkey? Richtig, er setzt in seinem ersten Spiel einen Extrapunkt an den Pfosten. Das muss man erstmal schaffen. Im Lattenschießen wäre der Kicker wohl unschlagbar.
Verlierer: Cody Parkey
Niemand trifft den Pfosten so sicher wie Cody Parkey. Der "Double Doink", der die vergangene Saison der Chicago Bears im Wild-Card-Game beendete, ist legendär. Schon zuvor hatte sich Parkey als "treffsicher" erwiesen und alleine gegen die Detroit Lions viermal das Gestänge getroffen. Die Bears entließen den Kicker nach der Saison, nun nahmen ihn die Tennessee Titans unter Vertrag. Und was macht Parkey? Richtig, er setzt in seinem ersten Spiel einen Extrapunkt an den Pfosten. Das muss man erstmal schaffen. Im Lattenschießen wäre der Kicker wohl unschlagbar.
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                <strong>Verlierer: Devonta Freeman</strong><br>
                Es gab in der ran-Redaktion Diskussionen, ob Devonta Freeman nun ein Gewinner oder ein Verlierer ist. Denn es gehört eine Menge Mut dazu, Aaron Donald anzugreifen und auf den Defensive Tackle der L.A. Rams einzuschlagen. Die Art, wie der Kampf dann verlief, gab aber den Ausschlag dafür, dass der Running Back der Atlanta Falcons bei den Verlierern landete. Donald hob den 95 Kilogramm schweren Freeman einfach an seinen Shoulder Pads hoch und trug ihn davon.
Verlierer: Devonta Freeman
Es gab in der ran-Redaktion Diskussionen, ob Devonta Freeman nun ein Gewinner oder ein Verlierer ist. Denn es gehört eine Menge Mut dazu, Aaron Donald anzugreifen und auf den Defensive Tackle der L.A. Rams einzuschlagen. Die Art, wie der Kampf dann verlief, gab aber den Ausschlag dafür, dass der Running Back der Atlanta Falcons bei den Verlierern landete. Donald hob den 95 Kilogramm schweren Freeman einfach an seinen Shoulder Pads hoch und trug ihn davon.
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                <strong>Verlierer: Derek Carr</strong><br>
                Spektakulär war es allemal, leider aber ziemlich erfolglos. Raiders-Quarterback Derek Carr tauchte mit ausgestrecktem Arm zur Pylone, wurde vor der Endzone aber von einem Verteidiger getackelt und verlor den Ball. Der Fumble führte zu einem Touchback, den folgenden Angriff nutzten die Packers zu einem Touchdown. Eine spielentscheidende Situation, Carr wäre wohl besser einfach ins Aus gelaufen und hätte den Ball festgehalten.
Verlierer: Derek Carr
Spektakulär war es allemal, leider aber ziemlich erfolglos. Raiders-Quarterback Derek Carr tauchte mit ausgestrecktem Arm zur Pylone, wurde vor der Endzone aber von einem Verteidiger getackelt und verlor den Ball. Der Fumble führte zu einem Touchback, den folgenden Angriff nutzten die Packers zu einem Touchdown. Eine spielentscheidende Situation, Carr wäre wohl besser einfach ins Aus gelaufen und hätte den Ball festgehalten.
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                <strong>Verlierer: Marvin Jones</strong><br>
                Stell dir vor, du fängst vier Touchdowns und verlierst trotzdem. So erging es Marvin Jones von den Detroit Lions am Sonntag im Spiel gegen die Minnesota Vikings. Irgendwie ganz schön blöd, aber vielleicht konnte sich der Receiver später daheim dann doch noch ein wenig über seine persönliche Ausbeute freuen. Bei uns landet er trotzdem in der Verlierer-Rubrik.
Verlierer: Marvin Jones
Stell dir vor, du fängst vier Touchdowns und verlierst trotzdem. So erging es Marvin Jones von den Detroit Lions am Sonntag im Spiel gegen die Minnesota Vikings. Irgendwie ganz schön blöd, aber vielleicht konnte sich der Receiver später daheim dann doch noch ein wenig über seine persönliche Ausbeute freuen. Bei uns landet er trotzdem in der Verlierer-Rubrik.
© 2019 Getty Images

                <strong>Die Gewinner und Verlierer aus Week 7</strong><br>
                Week 7 der NFL-Saison 2019 ist in den Büchern und natürlich gibt es auch wieder Gewinner und Verlierer - und diesmal mehr als sonst.

                <strong>Gewinner: Marcus Peters</strong><br>
                Nachdem die Los Angeles Rams Jalen Ramsey verpflichtet hatten, wurde Marcus Peters nicht mehr gebraucht und vergangene Woche zu den Baltimore Ravens getradet. Dort spielte Peters nun am Sonntag direkt groß auf, schnappte sich einen Pass von Russell Wilson und trug die erste Interception des Seahawks-Quarterbacks in dieser Saison als Pick Six zum Touchdown zurück. Ein perfekter Einstand für Peters und die perfekte Reaktion auf den Trade.

                <strong>Gewinner: Ryan Tannehill</strong><br>
                Ryan Tannehill ist gleich aus zwei Gründen ein Gewinner. Zum einen, weil er nicht mit den Dolphins Niederlage um Niederlage einstecken muss, zum anderen weil der Quarterback bei seinem neuen Team Tennessee Titans eine größere Rolle spielt, als angenommen. Während Marcus Mariota am Sonntag wieder auf der Bank sitzen musste, lieferte Tannehill ab und führte die Titans zum Sieg gegen die Chargers.

                <strong>Gewinner: Chase Edmonds</strong><br>
                Star-Running-Back David Johnson war angeschlagen, also sprang Backup Chase Edmond ein und lieferte beim Sieg der Arizona Cardinals gegen die New York Giants eine große Show ab. Drei Rushing Touchdowns und 150 Rushing Yards belegen, dass es im Backfield der Cardinals nicht nur auf Johnson zu achten gilt.

                <strong>Gewinner: Aaron Rodgers</strong><br>
                Kaum zu glauben, aber erstmals in seiner Karriere gelang Aaron Rodgers am Sonntag ein perfektes Passer-Rating. Fünf Touchdown-Pässe, ein selbsterlaufener Touchdown und 25 erfolgreiche Pässe für 429 Yards brachten dem 35-jährigen Routinier ein Passer-Rating von 158,3 ein. Mehr geht nicht. Außerdem ist Rodgers nun der neunte Quarterback in der NFL-Geschichte mit mehr als 350 Touchdowns, er erreichte diese Marke schneller als je ein Spielmacher zuvor. Insgesamt sind es nun 351 Touchdowns in 172 Spielen. In dieser Form ist Rodgers ein heißer MVP-Kandidat.

                <strong>Gewinner: Kirk Cousins</strong><br>
                Die Schlagzeilen gehören Aaron Rodgers, Tom Brady oder Patrick Mahomes. Doch in den letzten beiden Spielen drehte auch Kirk Cousins mächtig auf, jeweils vier Passing Touchdowns gelangen "Captain Kirk". Historisches schaffte Cousins sogar, wenn man die letzten drei Spiele betrachtet. Er kombinierte jeweils mindestens 300 Passing Yards mit einem Quarterback-Rating von über 135. Das gelang noch keinem Signal Caller in der NFL-Geschichte dreimal in Folge.

                <strong>Gewinner: Jeffery Simmons</strong><br>
                Im Februar zog sich Jeffery Simmons einen Kreuzbandriss zu, die Titans drafteten ihn trotzdem an 19. Stelle und warteten auf den verletzten Spieler. Dafür wurden sie nun belohnt. Erstmal stand der Rookie gegen die Chargers auf dem Feld und zeigte eine starke Leistung mit einem Sack gegen Philip Rivers und einem Tackle for Loss. Auch bei der entscheidenden Szene, als Melvin Gordon den Ball unmittelbar vor der Endzone der Titans fumbelte, half Simmons entscheidend mit, jeden Zentimeter Rasen zu verteidigen.

                <strong>Gewinner: Eric Ebron</strong><br>
                Odell Beckham jr. hatte am Sonntag wegen der Bye-Week der Cleveland Browns frei, vielleicht saß er vor dem Fernseher und wurde Zeuge davon, dass auch andere Spieler One-Handed-Catches beherrschen. Eric Ebron von den Indianapolis Colts schnappte sich einen Pass von Jacoby Brissett derart spektakulär, dass der Catch schon jetzt als einer der spektakulärsten der Saison gelten darf.

                <strong>Gewinner: Lamar Jackson</strong><br>
                Dass er auch werfen kann, hat Lamar Jackson längst in dieser Saison bewiesen. Was den Quarterback der Baltimore Ravens aber so außergewöhnlich macht, ist sein starkes Laufspiel. Am Sonntag gegen Seattle lief Jackson selbst für 116 Yards, was die Anzahl seiner Rushing Yards in dieser Saison auf 576 erhöht. Damit wackelt der Rekord für erlaufene Yards eines Quarterbacks von Michael Vick aus der Saison 2006 (1039) bedenklich. Dazu kamen 143 Passing Yards beim 30:16-Sieg der Ravens gegen die Seahawks.

                <strong>Gewinner: Brett Maher</strong><br>
                Brett Maher ist vielleicht nicht der akkurateste Kicker, aber seine Schusskraft sucht seinesgleichen. Der Cowboys-Kicker verwandelte am Sonntag gegen die Eagles ein Field Goal aus 63 Yards, die Analyse des US-TV ergab, dass der Ball auch aus 66 Yards gut gewesen wäre. Maher stellte damit nicht nur den Rekord für das zweitweiteste Field Goal der NFL-Geschichte ein. Er ist jetzt auch der einzige Kicker mit drei erfolgreichen Field Goals aus einer Distanz von über 60 Yards. Seine Oberschenkel wurden zuletzt sogar mit der Kraft antiker Katapulte verglichen. Vae victis!

                <strong>Gewinner: Die Patriots-Defense</strong><br>
                Auch wenn es langsam langweilig wird: Die Defense der New England Patriots hat gegen die New York Jets erneut die Lichter der gegnerischen Offense ausgeschaltet. Sam Darnold wirkte gegen die verschiedenen, teils sehr aggressiven, Deckungen panisch und warf den Ball ganze vier Mal in die Hände des Gegners. Zudem erzwangen die Patriots bei einem Sack einen Fumble und erzielten bei einem missglückten Snap einen Safety. Letztlich provozierte Bill Belichicks Defense mehr Turnovers als Punts und gewann die Partie zu Null. Eine abermals beeindruckende Vorstellung.

                <strong>Verlierer: Sam Darnold</strong><br>
                Auf der Gegenseite war es kein leichter Arbeitstag für Sam Darnold. Der Quarterback, der nach überstandener Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber in der Vorwoche noch die Dallas Cowboys vorführte, wurde von den New England Patriots auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Darnold brachte nur elf von 32 Pässen an und erzielte dabei lediglich 86 Yards Raumgewinn. Darüberhinaus warf der 22-Jährige vier Interceptions und verlor zwei Mal den Ball per Fumble, wovon einer in einen Safety resultierte. Der Quarterback verlor die Bälle teilweise ohne große Not. "Ich sehe Gespenster", sagte Darnold passend dazu nach seiner zweiten Interception in der ersten Halbzeit.

                <strong>Verlierer: Eli Apple</strong><br>
                Jetzt aber zu den Verlierern. Hier ist zuallererst Eli Apple zu nennen, den das Karma direkt heimsuchte. Der Cornerback der Saints machte sich über die Körpergröße von 1,68-Mann Tarik Cohen von den Chicago Bears lustig. Unmittelbar im Anschluss verdrehte sich Apple das Knie und zog sich eine vermutlich schwere Verletzung zu, sogar von einem Kreuzbandriss ist die Rede.

                <strong>Verlierer: Patrick Mahomes</strong><br>
                Auch Pat Mahomes zog sich eine Knieverletzung zu. Ohnehin schon angeschlagen, musste der Quarterback der Kansas City Chiefs in einer nicht spielentscheidenden Situation einen Quarterback-Sneak ausführen. Dabei sprang dem Quarterback die Kniescheibe aus dem Gelenk, er muss wohl drei bis fünf Wochen pausieren.

                <strong>Verlierer: Washington Redskins</strong><br>
                Die Washington Redskins gerieten gegen die San Francisco 49ers erst gar nicht in Gefahr, das Spiel zu gewinnen. Sie erzielten beim 0:9 keinen einzigen Punkt. Sechs, setzen!

                <strong>Verlierer: D.K. Metcalf</strong><br>
                D.K. Metcalf ist der Adonis der NFL, ein Wide Receiver, so muskulös wie ein Lineman, nur viel definierter. Muskeln helfen aber nicht bei der Ballbehandlung, und die ließ am Sonntag im Spiel der Seahawks gegen die Ravens zu wünschen übrig. Im letzten Viertel fumbelte der Rookie einen Ball, der von den Ravens in die Endzone getragen wurde und den Seahawks die Siegchance nahm.

                <strong>Verlierer: Melvin Gordon</strong><br>
                Apropos Fumble: Melvin Gordon streikte vor der Saison für einen Monstervertrag, sein Holdout zog sich über die ersten Spiele der Saison hin. Jetzt ist der Running Back der Chargers zurück, ohne neuen Vertrag. Und am Sonntag machte er nicht unbedingt Werbung für sich. Aus kurzer Distanz schaffte er es zweimal nicht, den Ball in die Endzone zu bugsieren, beim zweiten Versuch fumbelte er gar und nahm seinem Team die letzte Chance auf einen Sieg gegen die Titans.

                <strong>Verlierer: Cody Parkey</strong><br>
                Niemand trifft den Pfosten so sicher wie Cody Parkey. Der "Double Doink", der die vergangene Saison der Chicago Bears im Wild-Card-Game beendete, ist legendär. Schon zuvor hatte sich Parkey als "treffsicher" erwiesen und alleine gegen die Detroit Lions viermal das Gestänge getroffen. Die Bears entließen den Kicker nach der Saison, nun nahmen ihn die Tennessee Titans unter Vertrag. Und was macht Parkey? Richtig, er setzt in seinem ersten Spiel einen Extrapunkt an den Pfosten. Das muss man erstmal schaffen. Im Lattenschießen wäre der Kicker wohl unschlagbar.

                <strong>Verlierer: Devonta Freeman</strong><br>
                Es gab in der ran-Redaktion Diskussionen, ob Devonta Freeman nun ein Gewinner oder ein Verlierer ist. Denn es gehört eine Menge Mut dazu, Aaron Donald anzugreifen und auf den Defensive Tackle der L.A. Rams einzuschlagen. Die Art, wie der Kampf dann verlief, gab aber den Ausschlag dafür, dass der Running Back der Atlanta Falcons bei den Verlierern landete. Donald hob den 95 Kilogramm schweren Freeman einfach an seinen Shoulder Pads hoch und trug ihn davon.

                <strong>Verlierer: Derek Carr</strong><br>
                Spektakulär war es allemal, leider aber ziemlich erfolglos. Raiders-Quarterback Derek Carr tauchte mit ausgestrecktem Arm zur Pylone, wurde vor der Endzone aber von einem Verteidiger getackelt und verlor den Ball. Der Fumble führte zu einem Touchback, den folgenden Angriff nutzten die Packers zu einem Touchdown. Eine spielentscheidende Situation, Carr wäre wohl besser einfach ins Aus gelaufen und hätte den Ball festgehalten.

                <strong>Verlierer: Marvin Jones</strong><br>
                Stell dir vor, du fängst vier Touchdowns und verlierst trotzdem. So erging es Marvin Jones von den Detroit Lions am Sonntag im Spiel gegen die Minnesota Vikings. Irgendwie ganz schön blöd, aber vielleicht konnte sich der Receiver später daheim dann doch noch ein wenig über seine persönliche Ausbeute freuen. Bei uns landet er trotzdem in der Verlierer-Rubrik.

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