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NFL 2019: Gewinner und Verlierer des 5. Spieltags


                <strong>Gewinner und Verlierer von NFL Week 5</strong><br>
                Freud und Leid liegen in der Familie Gruden eng beieinander. Während Jon seinen persönlichen Sieg in London feiert, kommt für Jay das endgültige Aus. Zwei Running Backs explodieren (mal wieder). Ein Wide Receiver findet seinen Meister. Die Bye Week enttäuscht. ran.de zeigt die Gewinner und Verlierer des 5. Spieltags in der National Football League.
Gewinner und Verlierer von NFL Week 5
Freud und Leid liegen in der Familie Gruden eng beieinander. Während Jon seinen persönlichen Sieg in London feiert, kommt für Jay das endgültige Aus. Zwei Running Backs explodieren (mal wieder). Ein Wide Receiver findet seinen Meister. Die Bye Week enttäuscht. ran.de zeigt die Gewinner und Verlierer des 5. Spieltags in der National Football League.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner: San Francisco 49ers</strong><br>
                Eine Bilanz von 4-0 und Platz eins in der NFC West: Es läuft bei den San Francisco 49ers. Auch nach der Bye-Week lieferte das Team von Head Coach Kyle Shanahan ab, ließ den Cleveland Browns beim 31:3 keine Chance. Nicht nur die starke Defense um Rookie-Pass-Rusher Nick Bosa überzeugte, auch Quarterback Jimmy Garoppolo scheint nach seiner langen Verletzung wieder ganz der Alte zu sein. Das letzte Mal, dass die Niners mit vier Siegen in eine Saison starteten, war im Jahr 1990 unter Spielmacher Joe Montana. Damals hielt die Siegessträhne bis 10-0, die 49ers erreichten das NFC Championship Game. Wie weit geht es für Jimmy G und Co.?
Gewinner: San Francisco 49ers
Eine Bilanz von 4-0 und Platz eins in der NFC West: Es läuft bei den San Francisco 49ers. Auch nach der Bye-Week lieferte das Team von Head Coach Kyle Shanahan ab, ließ den Cleveland Browns beim 31:3 keine Chance. Nicht nur die starke Defense um Rookie-Pass-Rusher Nick Bosa überzeugte, auch Quarterback Jimmy Garoppolo scheint nach seiner langen Verletzung wieder ganz der Alte zu sein. Das letzte Mal, dass die Niners mit vier Siegen in eine Saison starteten, war im Jahr 1990 unter Spielmacher Joe Montana. Damals hielt die Siegessträhne bis 10-0, die 49ers erreichten das NFC Championship Game. Wie weit geht es für Jimmy G und Co.?
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner: Aaron Jones</strong><br>
                Aaron Jones von den Green Bay Packers lieferte gegen die Dallas Cowboys das Spiel seines Lebens ab. Der Running Back erlief alle vier Touchdowns, verbuchte dabei 107 Rushing- und 75 Receiving-Yards. Dass ihm sein Gala-Auftritt ausgerechnet in seiner Heimat Texas gelang, war für ihn das i-Tüpfelchen: "Meine ganze Familie war dort. Nach einem Touchdown sah ich meinen Bruder auf der Tribüne und warf ihm den Ball zu. Das war sehr cool."
Gewinner: Aaron Jones
Aaron Jones von den Green Bay Packers lieferte gegen die Dallas Cowboys das Spiel seines Lebens ab. Der Running Back erlief alle vier Touchdowns, verbuchte dabei 107 Rushing- und 75 Receiving-Yards. Dass ihm sein Gala-Auftritt ausgerechnet in seiner Heimat Texas gelang, war für ihn das i-Tüpfelchen: "Meine ganze Familie war dort. Nach einem Touchdown sah ich meinen Bruder auf der Tribüne und warf ihm den Ball zu. Das war sehr cool."
© imago images/Icon SMI

                <strong>Gewinner: Christian McCaffrey</strong><br>
                Wir bleiben bei produktiven Running Backs. Auch Christian McCaffrey von den Carolina Panthers zeigte beim Sieg über die Jacksonville Jaguars ein unfassbar starkes Spiel, kam auf 176 Rushing-, 61 Receiving-Yards und insgesamt drei Touchdowns. Fraglich ist allerdings, wie lange der 23-Jährige dieses hohe Pensum halten kann. Teilweise scheint es so, als wäre er die einzige Waffe in der Offense der Panthers.
Gewinner: Christian McCaffrey
Wir bleiben bei produktiven Running Backs. Auch Christian McCaffrey von den Carolina Panthers zeigte beim Sieg über die Jacksonville Jaguars ein unfassbar starkes Spiel, kam auf 176 Rushing-, 61 Receiving-Yards und insgesamt drei Touchdowns. Fraglich ist allerdings, wie lange der 23-Jährige dieses hohe Pensum halten kann. Teilweise scheint es so, als wäre er die einzige Waffe in der Offense der Panthers.
© imago images/ZUMA Press

                <strong>Gewinner: Duke Williams</strong><br>
                Was für ein Debüt: Wide Receiver Duke Williams fing in seinem ersten NFL-Spiel den Game-Winning-Touchdown für die Buffalo Bills. Der Weg dorthin war steinig: Williams wurde 2016 nicht gedraftet, erhielt zwar einen Vertrag bei den Los Angeles Rams, fiel dort aber dem letzten Cut zum Opfer. Zwei Jahre musste er sich über die Canadian Football League empfehlen, ehe er bei den Bills unterkam. Dort landete er zunächst zwar nur im Practice Squad, wurde allerdings am Samstag in den 46 Mann umfassenden Spielkader befördert - und fing einen Tag später den entscheidenden Pass gegen die Tennessee Titans.
Gewinner: Duke Williams
Was für ein Debüt: Wide Receiver Duke Williams fing in seinem ersten NFL-Spiel den Game-Winning-Touchdown für die Buffalo Bills. Der Weg dorthin war steinig: Williams wurde 2016 nicht gedraftet, erhielt zwar einen Vertrag bei den Los Angeles Rams, fiel dort aber dem letzten Cut zum Opfer. Zwei Jahre musste er sich über die Canadian Football League empfehlen, ehe er bei den Bills unterkam. Dort landete er zunächst zwar nur im Practice Squad, wurde allerdings am Samstag in den 46 Mann umfassenden Spielkader befördert - und fing einen Tag später den entscheidenden Pass gegen die Tennessee Titans.
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                <strong>Gewinner: Defense der Indianapolis Colts</strong><br>
                Die Defense der Indianapolis Colts hat bewiesen, dass man das Offensiv-Feuerwerk der Kansas City Chiefs stoppen kann. Die Colts ließen nur 324 Yards zu und machten MVP-Kandidat Patrick Mahomes mit vier Sacks das Leben schwer. Der Quarterback brachte lediglich 22 seiner 39 Pässe an den Mann und warf nur einen Touchdown-Pass. Die Defense-Leistung der Colts dürfte als Vorbild der kommenden Chiefs-Gegner herhalten.
Gewinner: Defense der Indianapolis Colts
Die Defense der Indianapolis Colts hat bewiesen, dass man das Offensiv-Feuerwerk der Kansas City Chiefs stoppen kann. Die Colts ließen nur 324 Yards zu und machten MVP-Kandidat Patrick Mahomes mit vier Sacks das Leben schwer. Der Quarterback brachte lediglich 22 seiner 39 Pässe an den Mann und warf nur einen Touchdown-Pass. Die Defense-Leistung der Colts dürfte als Vorbild der kommenden Chiefs-Gegner herhalten.
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                <strong>Gewinner: Jon Gruden</strong><br>
                Was war nicht alles über das Aufeinandertreffen zwischen Jon Gruden und Khalil Mack gesprochen, geschrieben, ja geradezu philosophiert worden? Das Spiel der Oakland Raiders gegen die Chicago Bears geriet da fast schon in den Hintergrund. Zu viel war zwischen Gruden und Mack geschehen, das Tischtuch nach Macks Trade von den Raiders zu den Bears vor der Saison 2018 zerrissen. Die Frage: Wer gewinnt das erste direkte Duell? Die Antwort: Gruden. Mack blieb nach starken ersten vier Saisonspielen blass, die Offensive Line der Raiders war bombastisch. Aber nicht nur das bessere Ende im persönlichen Duell mit Mack, auch der Erfolg seiner Raiders macht Jon Gruden zum Gewinner in Week 5. Nach fünf Spieltagen steht Oakland bei 3-2 - wer hätte das nach dem bescheidenen Vorjahr gedacht?
Gewinner: Jon Gruden
Was war nicht alles über das Aufeinandertreffen zwischen Jon Gruden und Khalil Mack gesprochen, geschrieben, ja geradezu philosophiert worden? Das Spiel der Oakland Raiders gegen die Chicago Bears geriet da fast schon in den Hintergrund. Zu viel war zwischen Gruden und Mack geschehen, das Tischtuch nach Macks Trade von den Raiders zu den Bears vor der Saison 2018 zerrissen. Die Frage: Wer gewinnt das erste direkte Duell? Die Antwort: Gruden. Mack blieb nach starken ersten vier Saisonspielen blass, die Offensive Line der Raiders war bombastisch. Aber nicht nur das bessere Ende im persönlichen Duell mit Mack, auch der Erfolg seiner Raiders macht Jon Gruden zum Gewinner in Week 5. Nach fünf Spieltagen steht Oakland bei 3-2 - wer hätte das nach dem bescheidenen Vorjahr gedacht?
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                <strong>Verlierer: Jay Gruden</strong><br>
                Der eine Gruden der große Gewinner, der andere der große Verlierer. Nach fünf Spieltagen gibt es bereits die erste Trainerentlassung in der NFL. Das Opfer: Jay Gruden von den Washington Redskins. Der Head Coach brachte in fünf Partien drei verschiedene Quarterbacks. Doch keiner funktionierte, alle fünf Spiele gingen verloren. Gruden trainierte die Redskins seit 2014, erreichte aber lediglich in der Saison 2015 die Playoffs und scheiterte dort in der ersten Runde.
Verlierer: Jay Gruden
Der eine Gruden der große Gewinner, der andere der große Verlierer. Nach fünf Spieltagen gibt es bereits die erste Trainerentlassung in der NFL. Das Opfer: Jay Gruden von den Washington Redskins. Der Head Coach brachte in fünf Partien drei verschiedene Quarterbacks. Doch keiner funktionierte, alle fünf Spiele gingen verloren. Gruden trainierte die Redskins seit 2014, erreichte aber lediglich in der Saison 2015 die Playoffs und scheiterte dort in der ersten Runde.
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                <strong>Verlierer: Atlanta Falcons</strong><br>
                Vor gut zweieinhalb Jahren standen die Atlanta Falcons noch im Super Bowl. Nun sind sie die größte Enttäuschung der bisherigen Saison. Gegen die Houston Texans kassierte das Team von Trainer Dan Quinn die vierte Niederlage im fünften Spiel und ließ dabei sage und schreibe 53 Punkte zu. Pro Spiel gelangen den gegnerischen Mannschaften im Schnitt 30,4 Punkte - nur die Miami Dolphins ließen mehr zu. Das Passspiel um Matt Ryan funktioniert zwar, ist von den Yards her sogar das drittbeste der NFL. Doch was nützt das, wenn praktisch alle anderen Mannschaftsteile versagen?
Verlierer: Atlanta Falcons
Vor gut zweieinhalb Jahren standen die Atlanta Falcons noch im Super Bowl. Nun sind sie die größte Enttäuschung der bisherigen Saison. Gegen die Houston Texans kassierte das Team von Trainer Dan Quinn die vierte Niederlage im fünften Spiel und ließ dabei sage und schreibe 53 Punkte zu. Pro Spiel gelangen den gegnerischen Mannschaften im Schnitt 30,4 Punkte - nur die Miami Dolphins ließen mehr zu. Das Passspiel um Matt Ryan funktioniert zwar, ist von den Yards her sogar das drittbeste der NFL. Doch was nützt das, wenn praktisch alle anderen Mannschaftsteile versagen?
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                <strong>Verlierer: Offensive Line der New York Jets </strong><br>
                Die Situation der New York Jets ist schwierig. Starting-Quarterback Sam Darnold ist an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt, Backup Trevor Siemian schwer verletzt. Wenn dann ein mittelmäßig begabter Quarterback wie Luke Falk die Kohlen aus dem Feuer holen soll, müsste zumindest die Offensive Line funktionieren und dem jungen Spielmacher etwas Zeit verschaffen - tut sie aber nicht. Bei der 6:31-Niederlage gegen die Philadelphia Eagles ließ sie zehn Sacks zu. So bleibt der erste Saisonsieg der Jets in weiter Ferne.
Verlierer: Offensive Line der New York Jets
Die Situation der New York Jets ist schwierig. Starting-Quarterback Sam Darnold ist an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt, Backup Trevor Siemian schwer verletzt. Wenn dann ein mittelmäßig begabter Quarterback wie Luke Falk die Kohlen aus dem Feuer holen soll, müsste zumindest die Offensive Line funktionieren und dem jungen Spielmacher etwas Zeit verschaffen - tut sie aber nicht. Bei der 6:31-Niederlage gegen die Philadelphia Eagles ließ sie zehn Sacks zu. So bleibt der erste Saisonsieg der Jets in weiter Ferne.
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                <strong>Verlierer: Cairo Santos</strong><br>
                Was für ein gebrauchter Tag für Cairo Santos: Der Kicker der Tennessee Titans versemmelte im Spiel gegen die Buffalo Bills alle vier Field-Goal-Versuche. Drei erfolgreiche Schüsse hätten gereicht, um die Niederlage abzuwenden. Über die bisherige Saison beträgt seine Trefferquote bei Field Goals nun mickrige 44 Prozent. Die Folge: Entlassung. Jetzt wird er ausgerechnet durch Double-Doink-Fehlschütze Cody Parkey ersetzt.
Verlierer: Cairo Santos
Was für ein gebrauchter Tag für Cairo Santos: Der Kicker der Tennessee Titans versemmelte im Spiel gegen die Buffalo Bills alle vier Field-Goal-Versuche. Drei erfolgreiche Schüsse hätten gereicht, um die Niederlage abzuwenden. Über die bisherige Saison beträgt seine Trefferquote bei Field Goals nun mickrige 44 Prozent. Die Folge: Entlassung. Jetzt wird er ausgerechnet durch Double-Doink-Fehlschütze Cody Parkey ersetzt.
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                <strong>Verlierer: Mike Evans</strong><br>
                Wenn da nicht jemand seinen Meister gefunden hat. Mike Evans, sonst die Lebensversicherung der Tampa Bay Buccaneers, verzeichnete bei der 24:31-Niederlage bei den New Orleans Saints trotz 53 offensiver Snaps nicht einen einzigen Catch, kein einziges Yard - und das erst zum zweiten Mal in seiner Karriere. Der Grund hat einen Namen: Marshon Lattimore. Der Cornerback war Evans' Schatten, hing an dem Receiver wie eine Klette, hätte ihn vermutlich bis aufs Klo begleitet. Schon 2017 entnervte Lattimore Evans so sehr, dass dieser einen Faust-Kampf anzettelte. Lattimore bleibt Evans' Angstgegner.
Verlierer: Mike Evans
Wenn da nicht jemand seinen Meister gefunden hat. Mike Evans, sonst die Lebensversicherung der Tampa Bay Buccaneers, verzeichnete bei der 24:31-Niederlage bei den New Orleans Saints trotz 53 offensiver Snaps nicht einen einzigen Catch, kein einziges Yard - und das erst zum zweiten Mal in seiner Karriere. Der Grund hat einen Namen: Marshon Lattimore. Der Cornerback war Evans' Schatten, hing an dem Receiver wie eine Klette, hätte ihn vermutlich bis aufs Klo begleitet. Schon 2017 entnervte Lattimore Evans so sehr, dass dieser einen Faust-Kampf anzettelte. Lattimore bleibt Evans' Angstgegner.
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                <strong>Verlierer: Bye Week</strong><br>
                Die Miami Dolphins haben zum ersten Mal in dieser Saison nicht verloren. Die Bye Week schaffte es nicht, Miamis sonst so löchrige Defense zu überwinden. Somit bleiben die Dolphins bei einer für ihre Verhältnisse starken Bilanz von 0-4. Roger Goodell wird sich hinterfragen müssen.
Verlierer: Bye Week
Die Miami Dolphins haben zum ersten Mal in dieser Saison nicht verloren. Die Bye Week schaffte es nicht, Miamis sonst so löchrige Defense zu überwinden. Somit bleiben die Dolphins bei einer für ihre Verhältnisse starken Bilanz von 0-4. Roger Goodell wird sich hinterfragen müssen.
© 2019 Getty Images

                <strong>Gewinner und Verlierer von NFL Week 5</strong><br>
                Freud und Leid liegen in der Familie Gruden eng beieinander. Während Jon seinen persönlichen Sieg in London feiert, kommt für Jay das endgültige Aus. Zwei Running Backs explodieren (mal wieder). Ein Wide Receiver findet seinen Meister. Die Bye Week enttäuscht. ran.de zeigt die Gewinner und Verlierer des 5. Spieltags in der National Football League.

                <strong>Gewinner: San Francisco 49ers</strong><br>
                Eine Bilanz von 4-0 und Platz eins in der NFC West: Es läuft bei den San Francisco 49ers. Auch nach der Bye-Week lieferte das Team von Head Coach Kyle Shanahan ab, ließ den Cleveland Browns beim 31:3 keine Chance. Nicht nur die starke Defense um Rookie-Pass-Rusher Nick Bosa überzeugte, auch Quarterback Jimmy Garoppolo scheint nach seiner langen Verletzung wieder ganz der Alte zu sein. Das letzte Mal, dass die Niners mit vier Siegen in eine Saison starteten, war im Jahr 1990 unter Spielmacher Joe Montana. Damals hielt die Siegessträhne bis 10-0, die 49ers erreichten das NFC Championship Game. Wie weit geht es für Jimmy G und Co.?

                <strong>Gewinner: Aaron Jones</strong><br>
                Aaron Jones von den Green Bay Packers lieferte gegen die Dallas Cowboys das Spiel seines Lebens ab. Der Running Back erlief alle vier Touchdowns, verbuchte dabei 107 Rushing- und 75 Receiving-Yards. Dass ihm sein Gala-Auftritt ausgerechnet in seiner Heimat Texas gelang, war für ihn das i-Tüpfelchen: "Meine ganze Familie war dort. Nach einem Touchdown sah ich meinen Bruder auf der Tribüne und warf ihm den Ball zu. Das war sehr cool."

                <strong>Gewinner: Christian McCaffrey</strong><br>
                Wir bleiben bei produktiven Running Backs. Auch Christian McCaffrey von den Carolina Panthers zeigte beim Sieg über die Jacksonville Jaguars ein unfassbar starkes Spiel, kam auf 176 Rushing-, 61 Receiving-Yards und insgesamt drei Touchdowns. Fraglich ist allerdings, wie lange der 23-Jährige dieses hohe Pensum halten kann. Teilweise scheint es so, als wäre er die einzige Waffe in der Offense der Panthers.

                <strong>Gewinner: Duke Williams</strong><br>
                Was für ein Debüt: Wide Receiver Duke Williams fing in seinem ersten NFL-Spiel den Game-Winning-Touchdown für die Buffalo Bills. Der Weg dorthin war steinig: Williams wurde 2016 nicht gedraftet, erhielt zwar einen Vertrag bei den Los Angeles Rams, fiel dort aber dem letzten Cut zum Opfer. Zwei Jahre musste er sich über die Canadian Football League empfehlen, ehe er bei den Bills unterkam. Dort landete er zunächst zwar nur im Practice Squad, wurde allerdings am Samstag in den 46 Mann umfassenden Spielkader befördert - und fing einen Tag später den entscheidenden Pass gegen die Tennessee Titans.

                <strong>Gewinner: Defense der Indianapolis Colts</strong><br>
                Die Defense der Indianapolis Colts hat bewiesen, dass man das Offensiv-Feuerwerk der Kansas City Chiefs stoppen kann. Die Colts ließen nur 324 Yards zu und machten MVP-Kandidat Patrick Mahomes mit vier Sacks das Leben schwer. Der Quarterback brachte lediglich 22 seiner 39 Pässe an den Mann und warf nur einen Touchdown-Pass. Die Defense-Leistung der Colts dürfte als Vorbild der kommenden Chiefs-Gegner herhalten.

                <strong>Gewinner: Jon Gruden</strong><br>
                Was war nicht alles über das Aufeinandertreffen zwischen Jon Gruden und Khalil Mack gesprochen, geschrieben, ja geradezu philosophiert worden? Das Spiel der Oakland Raiders gegen die Chicago Bears geriet da fast schon in den Hintergrund. Zu viel war zwischen Gruden und Mack geschehen, das Tischtuch nach Macks Trade von den Raiders zu den Bears vor der Saison 2018 zerrissen. Die Frage: Wer gewinnt das erste direkte Duell? Die Antwort: Gruden. Mack blieb nach starken ersten vier Saisonspielen blass, die Offensive Line der Raiders war bombastisch. Aber nicht nur das bessere Ende im persönlichen Duell mit Mack, auch der Erfolg seiner Raiders macht Jon Gruden zum Gewinner in Week 5. Nach fünf Spieltagen steht Oakland bei 3-2 - wer hätte das nach dem bescheidenen Vorjahr gedacht?

                <strong>Verlierer: Jay Gruden</strong><br>
                Der eine Gruden der große Gewinner, der andere der große Verlierer. Nach fünf Spieltagen gibt es bereits die erste Trainerentlassung in der NFL. Das Opfer: Jay Gruden von den Washington Redskins. Der Head Coach brachte in fünf Partien drei verschiedene Quarterbacks. Doch keiner funktionierte, alle fünf Spiele gingen verloren. Gruden trainierte die Redskins seit 2014, erreichte aber lediglich in der Saison 2015 die Playoffs und scheiterte dort in der ersten Runde.

                <strong>Verlierer: Atlanta Falcons</strong><br>
                Vor gut zweieinhalb Jahren standen die Atlanta Falcons noch im Super Bowl. Nun sind sie die größte Enttäuschung der bisherigen Saison. Gegen die Houston Texans kassierte das Team von Trainer Dan Quinn die vierte Niederlage im fünften Spiel und ließ dabei sage und schreibe 53 Punkte zu. Pro Spiel gelangen den gegnerischen Mannschaften im Schnitt 30,4 Punkte - nur die Miami Dolphins ließen mehr zu. Das Passspiel um Matt Ryan funktioniert zwar, ist von den Yards her sogar das drittbeste der NFL. Doch was nützt das, wenn praktisch alle anderen Mannschaftsteile versagen?

                <strong>Verlierer: Offensive Line der New York Jets </strong><br>
                Die Situation der New York Jets ist schwierig. Starting-Quarterback Sam Darnold ist an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt, Backup Trevor Siemian schwer verletzt. Wenn dann ein mittelmäßig begabter Quarterback wie Luke Falk die Kohlen aus dem Feuer holen soll, müsste zumindest die Offensive Line funktionieren und dem jungen Spielmacher etwas Zeit verschaffen - tut sie aber nicht. Bei der 6:31-Niederlage gegen die Philadelphia Eagles ließ sie zehn Sacks zu. So bleibt der erste Saisonsieg der Jets in weiter Ferne.

                <strong>Verlierer: Cairo Santos</strong><br>
                Was für ein gebrauchter Tag für Cairo Santos: Der Kicker der Tennessee Titans versemmelte im Spiel gegen die Buffalo Bills alle vier Field-Goal-Versuche. Drei erfolgreiche Schüsse hätten gereicht, um die Niederlage abzuwenden. Über die bisherige Saison beträgt seine Trefferquote bei Field Goals nun mickrige 44 Prozent. Die Folge: Entlassung. Jetzt wird er ausgerechnet durch Double-Doink-Fehlschütze Cody Parkey ersetzt.

                <strong>Verlierer: Mike Evans</strong><br>
                Wenn da nicht jemand seinen Meister gefunden hat. Mike Evans, sonst die Lebensversicherung der Tampa Bay Buccaneers, verzeichnete bei der 24:31-Niederlage bei den New Orleans Saints trotz 53 offensiver Snaps nicht einen einzigen Catch, kein einziges Yard - und das erst zum zweiten Mal in seiner Karriere. Der Grund hat einen Namen: Marshon Lattimore. Der Cornerback war Evans' Schatten, hing an dem Receiver wie eine Klette, hätte ihn vermutlich bis aufs Klo begleitet. Schon 2017 entnervte Lattimore Evans so sehr, dass dieser einen Faust-Kampf anzettelte. Lattimore bleibt Evans' Angstgegner.

                <strong>Verlierer: Bye Week</strong><br>
                Die Miami Dolphins haben zum ersten Mal in dieser Saison nicht verloren. Die Bye Week schaffte es nicht, Miamis sonst so löchrige Defense zu überwinden. Somit bleiben die Dolphins bei einer für ihre Verhältnisse starken Bilanz von 0-4. Roger Goodell wird sich hinterfragen müssen.

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