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NFL-Draft live auf ProSieben MAXX und ran.de

Chicago Bears und die Quarterback-Suche: Neuer Ansatz, neues Glück?

  • Aktualisiert: 12.04.2021
  • 17:50 Uhr
  • ran.de
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© imago images/ZUMA Wire
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Die Chicago Bears könnten im Draft 2021 (am 29. April live auf ProSieben MAXX und ran.de) auch einen neuen Quarterback verpflichten. Mit dem Namen Mitch Trubisky im Hinterkopf ist der Ansatz ein neuer.

München – Die ewige Quarterback-Suche der Chicago Bears hat einen Namen: Mitch Trubisky. 

Der von Anfang an umstrittene Spielmacher ist zwar inzwischen weg, das Problem der Franchise aber nicht. Vor allem Ryan Pace läuft der Name hinterher, er hängt ihm nach. Denn als General Manager der Bears hat er in sieben Drafts nur einen einzigen Quarterback ausgewählt, und das war 2017 Trubisky, und das auch noch an Nummer zwei.

Die Erwartungen waren riesig, die Enttäuschung war es leider auch, denn in vier Jahren hat Trubisky die Hoffnungen nicht ansatzweise erfüllen können. 

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Die Kunst, Fehlgriffe zu vermeiden

Damals ebenfalls in der Verlosung waren Patrick Mahomes (an Nummer zehn) und Deshaun Watson (an 12. Stelle). Auch das wird den Bears immer wieder unter die Nase gerieben.

Was zeigt: Man kann bei der Auswahl des Franchise-Quarterbacks durchaus meilenweit danebenliegen.

Die Kunst ist es, Fehlgriffe zu vermeiden, indem man Unwägbarkeiten und Überraschungen so gut es geht ausschließt und das Risiko minimiert. Und hat man sich einen Fehlgriff geleistet, sollte man daraus lernen. Vorbereitung ist daher das A und O. 

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Deshalb gehen die Bears die diesjährige Suche beim Draft (am 29. April live auf ProSieben MAXX und ran.de) anders an. Breiter aufgestellt, denn es werden zahlreiche Menschen in den Evaluierungsprozess einbezogen.

"Jedes Jahr wächst man als Bewerter", sagte Pace. "Man hört nie auf, in diesem Bereich zu wachsen. Ich habe das Gefühl, dass wir alle mit Erfahrung besser werden, vielleicht bewertet man Dinge jetzt auch anders als in der Vergangenheit."

Neben Pace sind natürlich Head Coach Matt Nagy sowie weitere Trainer und Scouts involviert. "Alle haben gründliche Arbeit geleistet", sagte Pace. "Wir sind mit dem Quarterback-Stil, der zu unserer Offense passt, und bei allen unseren Schritten miteinander verbunden." Also auf einer Wellenlänge.

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Unzählige Variablen

Denn bei einem Draft gilt es, unzählige Variablen zu beachten. Dinge, die man nicht bei einem Pro Day sieht, sondern dann bei einem der zahlreichen virtuellen Interviews. All das verbunden mit Erfahrungen, Ansichten und Analysen ergibt dann ein ungefähres Bild, nach dem man sich bei der Auswahl richtet. 

Insgesamt haben die Bears beim Draft acht Picks, davon jeweils einen in den ersten drei Runden: In einigen Mock Drafts stehen die Picks in Runde eins an 20. Stelle und der 52. in der zweiten Runde im Mittelpunkt. Die diesjährige Quarterback-Klasse ist stark, was wohl dazu führen wird, dass die als Top 5 gehandelten Quarterbacks wie Trevor Lawrence, Zach Wilson, Mac Jones, Trey Lance oder Justin Fields früher vom Board gehen. 

Ein Trade nach oben scheint schwierig, kommt in den Mock Drafts aber durchaus vor, konkret zum Beispiel für Fields, was aber sehr teuer für die Bears würde. Gut möglich ist es daher auch, dass sich die Bears bei einem Spielmacher aus der zweiten Reihe bedienen werden. Der kann sich dann hinter Andy Dalton und Nick Foles in Ruhe entwickeln. 

"Es gibt so viele Dinge, die passieren, wenn man einen Spieler draftet, und man lernt daraus", sagte Pace: "Wir sind jetzt ein anderes Trainerteam. Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese Positionen anzugehen, nicht nur den Quarterback, und das ist es, woran wir gerade arbeiten." 

Damit die Quarterback-Saga der Bears vielleicht endlich einen neuen Namen bekommt.

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