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NFL

Lamar Jackson und die Vertragsposse: Ravens-Boss bestätigt Deshaun Watson als Hindernis

  • Aktualisiert: 26.03.2023
  • 14:32 Uhr
  • ran.de
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© Imago
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Der voll garantierte Vertrag von Quarterback Deshaun Watson bei den Cleveland Browns erschwert laut Ozzie Newsome, dem Executive Vice President der Baltimore Ravens, auch die Verhandlungen mit Franchise-Star Lamar Jackson. Die Owner der Liga wollen derartige Verträge in Zukunft wohl verhindern.

von Daniel Kugler

Seitdem die Cleveland Browns im vergangenen Jahr Quarterback Deshaun Watson mit einem bis dato nie dargewesenen voll garantierten Fünfjahresvertrag über 230 Millionen Dollar verpflichtet haben, ist der Playmaker-Markt im Aufruhr.

Ozzie Newsome, Executive Vice President der Baltimore Ravens, räumt ein, dass sein Team den Vertrag von Watson als Hindernis bei den Verhandlungen mit Star-Quarterback Lamar Jackson sieht. Besonders Ravens-Owner Steve Bisciotti sei der Deal ein Dorn im Auge.

"Jedes Team muss wissen, wie es mit Verträgen umgeht. Ich kümmere mich nicht darum, was andere Leute tun, aber unser Besitzer hat gesagt, dass dieser Vertrag einige Probleme verursacht hat", betonte der 67-Jährige in der "Bernie Kosar Show", der selbst 17 Jahre lang General Manager der Ravens war, bevor er 2019 in die Rolle des Executive Vice President zurückkehrte.

Die Franchise würde die Entwicklung auf dem Quarterback-Markt ganz genau beobachten: "Wir müssen herausfinden, ob das die Norm ist oder ob es sich um einen Ausreißer handelt. Wir wissen es nicht", so Newsome weiter.

In Kreisen der Franchise Owner, die sich in dieser Woche zum NFL League Meeting treffen, mache sich demnach immer mehr die Haltung breit, sich in Zukunft konsequent gegen weitere komplett garantierte Verträgen zur Wehr setzen zu wollen.

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Vertragsverhandlungen von Lamar Jackson werden zum Politikum

Der 26-Jährige konnte sich mit der Franchise auch nach monatelangen Vertragsverhandlungen nicht auf einen Langzeit-Deal mit den Ravens einigen und wurde mit dem Non-Exklusive Franchise Tag versehen.

Andere Franchises können Jackson damit ein Vertragsangebot machen. Baltimore könnte dann mit der Offerte gleichziehen oder würde zwei Erstrundenpicks als Entschädigung für einen Wechsel erhalten.

Interessenten für den ehemaligen MVP sind bisher Mangelware. Laut "Pro Football Talk" ist der Grund dafür, dass Jacksons Wunsch nach einer größeren Garantiesumme mehr ist, als auch andere Franchise Owner zu zahlen bereit sein sollen.

Die NFL Players Association (NFLPA), Spielergewerkschaft der Liga, hatte die Team-Besitzer dem Bericht zu Folge daraufhin beschuldigt, Absprachen getroffen zu haben, um zu verhindern, dass weitere voll garantierte Verträge zustande kämen und kritisiert, wie es sein könne, dass ein Spieler der Klasse von Jackson so lange auf einen Deal warten müsse.

"Dies ist ein entscheidender Moment, abgesehen von Lamar, so talentiert wie er ist, gibt es eine ganze Reihe von Quarterbacks, die direkt hinter ihm nachrücken", hatte DeMaurice Smith, der Geschäftsführer der NFLPA, vor Kurzem im "Pivot Podcast" betont und damit für weiteren Wirbel gesorgt:

"Es hängt also buchstäblich davon ab, ob wir mit garantierten Verträgen vorankommen. Wir haben den Watson-Vertrag, der an Lamars Vertrag gekoppelt sein könnte."

Die möglichen Landing Spots für Cam Newton

Comeback? Newtons realistische Optionen

Cam Newton will zurück in die NFL! Als Starter wird es sicherlich eng. Die meisten Franchises haben sich für die kommende Spielzeit bereits mehr oder weniger auf ihren Starting-Quarterback festgelegt oder haben noch im Draft die Möglichkeit, zuzuschlagen. ran zeigt, wo es für Newton klappen könnte.

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