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Patriots vor Umbruch

New England Patriots: Jones-Trade nur der Anfang

  • Aktualisiert: 22.02.2018
  • 14:51 Uhr
  • ran.de
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© 2016 Getty Images
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Auf die New England Patriots wartet eine ereignisreiche Offseason. Der Abschied von Chandler Jones erinnert dabei an alte Muster. Nächstes Opfer könnte Danny Amendola sein.

München/Foxborough - Es ist der bisher einzige Blockbuster-Trade der Offseason: Die New England Patriots trennen sich von Chandler Jones für die Dienste von Offensive Guard Jonathan Cooper.

Es ist eine von zahlreichen Kaderbewegungen beim entthronten Super-Bowl-Champion. Martellus Bennett und Shea McClellin von den Chicago Bears sind die neuesten Errungenschaften.

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Zusätzliches Zweit-Runden-Pick

Ein wichtiges Element in dem Jones-Cooper-Trade ist der Zweitrunden-Pick der Arizona Cardinals, den die Patriots zusätzlich zum Offensive-Lineman erhalten.

Durch den zusätzlichen Pick ist New England nun in der Lage, Löcher zu stopfen, die sich in der Vorsaison offenbart haben. Auch, wenn sich dadurch ein neues aufmacht.

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Zahlreiche Verträge laufen aus

Mit Jones geben die Patriots eine Stütze ihrer Verteidigung ab. Der 21. Pick des Jahres 2012 hatte vergangene Saison seine beste. 12,5 Sacks, vier Forced Fumbles - alles Karrierebestwerte.

Warum also der Move?

Jones' Vertrag läuft nach der kommenden Saison aus. So wie die der Defense-Leistungsträger Dont'a Hightower, Jamie Collins und Malcolm Butler. Sie alle an den Klub zu binden, ist schier aussichtlos.

Jones manövriert sich ins Abseits

Jones daher ein Jahr vor Ablauf zu traden, anstatt ihn ohne Gegenwert ziehen zu lassen, ist eine typische Business-Entscheidung a la Patriots. Ähnlich agierten sie bereits 2009, als sie ihren damals besten Verteidiger Richard Seymour für einen Erstrundenpick abgaben.

Zumal sich Jones durch die Verhaftung Mitte Januar, bei der er wohl unter Drogeneinfluss stand, selbst ins Aus manövriert haben soll.

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Belichick gefordert

Die Patriots reagierten mit der Verpflichtung von Chris Long umgehend auf Jones' Abgang. Long, zweiter Pick des Drafts 2008, und auch McClellin, Ertsrunden-Pick 2012, blieben in den vergangenen Spielzeiten hinter den Erwartungen.

Hier kommt Coach Bill Belichick ins Spiel, der bekannt dafür ist, aus schwierigen Fällen das vorhandene Potenzial herauszukitzeln.

Problemzone O-Line

Und mit Cooper hoffen die Patriots, das Problem O-Line zu lösen.

Gerade die Verletzungen von Left Tackle Nate Solder und Right Tackle Sebastian Vollmer, der zwischenzeitlich auf die linke Position wechseln musste, um Solders Ausfall aufzufangen, zeigt, dass es bei Tom Bradys Bodyguards an Tiefe fehlt.

Cooper ging beim Draft 2013 als siebter Pick nach Arizona. Ein Beinbruch in der Vorbereitung und weitere gesundheitliche Probleme ließen ihn jedoch nie sein Potenzial abrufen.

Elf Draft-Picks für die Patriots

Und das verlorene Erstrunden-Draftrecht im Zuge des "Deflate Gate"-Skandals konnten sie durch den Trade halbwegs kompensieren. Mit den Picks 60 und 61, dazu zwei Drittrunden-Rechten an Position 91 und 96, fünf Sechstrunden-und zwei Siebtrunden-Picks sind die Pats gut aufgestellt.

Auch von den weiteren Verpflichtungen Tight End Bennett - als zweite Option zu Rob Gronkowski -, Running Back Donald Brown (San Diego Chargers) und Wide Receiver Chris Hogan (Buffalo Bills) erwarten sich die Patriots mehr Tiefe. Zumal weitere Einsparungen anstehen.

Amendola vor Abschied?

So dürfte es Receiver Danny Amendola ähnlich ergehen wie Brandon LaFell. Der Passempfänger wurde entlassen. Amendola könnte dies umgehen, dafür müsste er aber wohl Einbußen beim Gehalt hinnehmen.

Den Patriots steht somit auch nach dem Blockbuster-Trade eine weitere ereignisreiche Offseason bevor.


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