NFL Draft 2020
NFL Draft: Doch kein Joe Burrow? Cincinnati Bengals sollen eher an Justin Herbert glauben
- Aktualisiert: 06.04.2020
- 15:54 Uhr
- ran.de
Die Cincinnati Bengals können frei wählen, welchen Quarterback sie im Homeoffice draften. Doch der heißeste Kandidat ist wohl nicht Joe Burrow, der als Favorit vieler Teams gilt. Es könnte also zum Trade des Nummer-eins-Picks kommen.
New York/München - Die Cincinnati Bengals könnten beim Draft 2020 Geschichte schreiben. Denn die Franchise wäre nach aktuellem Stand die erste, die aus dem Homeoffice zugreifen dürfte.
Doch der stets gut unterrichtete "NBC"-Reporter Peter King hegt ernste Zweifel, ob das überhaupt das Ziel der Bengals ist.
In seiner Kolumne "Football Morning in America" bringt der dreimalige Sportjournalist des Jahres die Möglichkeit eines Pick-Trades zwischen dem Team aus Ohio und den Miami Dolphins ins Spiel. Was dafür sprechen würde: Bei den Bengals gäbe es einige Funktionäre, die große Stücke auf Justin Herbert halten sollen.
Pick-Trade zwischen Bengals und Dolphins möglich
Und um den Quarterback der Oregon Ducks zu draften, braucht es eben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht den Nummer-eins-Pick.
Gleichzeitig könnte sich King vorstellen, dass sich die nach einem Franchise-QB lechzenden Dolphins für Heisman-Trophy-Gewinner Joe Burrow entscheiden. Der College-Champion von LSU gilt eben als mit Abstand aussichtsreichster Kandidat, an der Eins gezogen zu werden.
Die Dolphins könnten ihrerseits diverse Erstrundenpicks anbieten - sie wären an fünfter, 18. und 26. Stelle an der Reihe, dazu zweimal im zweiten Durchgang. Sinn würde ein solcher Tausch zwischen dem Team aus Florida und den Bengals aber natürlich nur ergeben, wenn Miami Abstand nehmen würde von den ebenfalls verheißungsvollen Optionen Tua Tagovailoa und Herbert.
Die Königslösung wäre rein vom Potenzial her für beide Teams Burrow. Doch zumindest in Cincinnati soll auch ein anderer Kandidat aus der vorzeigbaren Draft Class 2020 Fans in entscheidenden Positionen haben.