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Franchises müssen Psychologen einstellen

NFL verordnet allen Teams Psychologen

  • Aktualisiert: 22.05.2019
  • 09:16 Uhr
  • ran.de /Daniel Kugler
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© imago images / Icon SMI
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Um die Spieler besser vor psychischen Problemen und Medikamentenmissbrauch zu schützen, haben die NFL und die Spielergewerkschaft für die kommende Saison umfassende Änderungen verordnet. Unter anderem soll nun jedes Team einen eigenen Psychologen anstellen.

München/New York - In den letzten Jahren litten immer wieder NFL-Spieler an psychischen Problemen oder den Folgen von Medikamentenmissbrauch. Prominentestes Beispiel der vergangenen Saison war Josh Gordon, der zunächst wegen psychischer Probleme zurücktrat und wenig später von der NFL wegen abermaliger Verstöße gegen die Substanzverordnung auf unbestimmte Zeit gesperrt wurde.

Nun haben die NFL und die Spielervereinigung der Liga (NFLPA) gemeinsam zwei Vereinbarungen verkündet, die beiden Problemen den Kampf ansagen.

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NFL verordnet den Franchises Psychologen

Die Franchises werden fortan dazu verpflichtet, mindestens einen Psychotherapeuten im Coaching Staff zu installieren, der sich auf die Unterstützung der emotionalen und mentalen Gesundheit sowie des Wohlbefindens der Spieler konzentriert. Diese müssen den Spielern mindestens acht bis zwölf Stunden pro Woche zur Verfügung stehen und im Rahmen ihrer Tätigkeit regelmäßige Schulungen und Termine anbieten.

Zum Aufgabenbereich der Psychotherapeuten zählt dabei auch die Durchführung von Notfallübungen im Umgang mit akuten mentalen Problemen der Spieler.

Außerdem forciert der Beschluss die Zusammenarbeit der Teams mit lokalen Organisationen zur Suizidprävention. Im Zentrum steht dabei Verringerung der mit der psychischen Gesundheit verbundenen Stigmata sowie die Förderung der Prävention und des Bewusstseins für Suizide.

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Ausschuss für einheitliches Schmerz-Management eingerichtet

Zudem soll ein gemeinsamer Schmerz-Management-Ausschuss gegründet werden, der sich mit der Festlegung einheitlicher Standards für Franchise-Praktiken und -richtlinien in der Schmerztherapie und der Verwendung von verschreibungspflichtigen Medikamenten beschäftigen soll.

Durch die Maßnahme soll der Medikamentenmissbrauch in der Liga eingedämmt werden. Alle Ärzte, die NFL-Spielern verschreibungspflichtige Substanzen ausstellen, sollen vom Ausschuss überwacht werden. Der Entschluss beinhaltet zudem, dass jede Franchise vor Beginn der NFL-Saison 2019 einen Schmerz-Management-Spezialisten ernennen muss.

Außerdem soll die Forschung im Bereich der Schmerzbehandlung und alternativer Therapiemöglichkeiten vorangetrieben werden.

Daniel Kugler

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