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Wettbewerbsausschuss begrüßt Alternative

Onside-Kick ade? NFL-Teambesitzer stimmen über neue Variante ab

  • Aktualisiert: 26.03.2019
  • 15:29 Uhr
  • ran.de / Daniel Kugler
Article Image Media
© Imago/ UPI Photo
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Die Team-Besitzer der NFL diskutieren eine Reform der Onside-Kick-Regel. In Zukunft könnte alternativ ein zusätzlicher vierter Versuch ausgespielt werden.

München / Phoenix - Die NFL könnte in Zukunft mit einer Alternative zum Onside Kick aufwarten. Dem Wettbewerbsausschuss der Liga wurde ein Vorschlag unterbreitet, der anstatt des Onside Kicks die Möglichkeit eines vierten Versuchs über 15 Yards an der eigenen 35-Yard-Linie ermöglichen würde. Dieser dürfe nur einmal pro Partie und nur im vierten Viertel angewendet werden.

Der Antrag wurde von den Denver Broncos eingereicht und erfuhr großes Interesse seitens des Ausschusses, aus dem nur eine Gegenstimme hervorging: Namentlich von John Mara, dem Besitzer der New York Giants.

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Giants-Owner kritisiert Vorschlag scharf

Mara sieht eine derartige Regeländerung nicht als NFL-würdig an: "Wer sind wir, die Arena Football League?", polterte Mara im Gespräch mit Judy Battista vom "NFL-Network".

Die Arena Football League (AFL) ist eine Spielserie für Indoor-American-Football, die 1987 gegründet wurde und abweichende Spielregeln im Vergleich zur NFL aufweist.

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Regeländerung erschwert Onside Kick

Vor der abgelaufenen Saison führte die NFL eine neue Regel ein, die den Onside Kick stark beeinflusste. Um die Sicherheit der Spieler besonders in Bezug auf Kopfverletzungen zu verbessern, dürfen Spieler des kickenden Teams nicht mehr vor der Durchführung des Kicks loslaufen. Die notwendigen zehn Yards beim Onside Kick zu überbrücken und den Football anschließend zu recovern, wurde unnötig erschwert.

Die Folge in der abgelaufenen Saison waren teils haarsträubende Versuche. Kicker und Runner waren zumeist meilenweit davon entfernt, sich vor der gegnerischen Defense den Football zu sichern.

Einer Statistik der "Washington Post" zufolge wurden in der Spielzeit 2018 53 Onside Kicks durchgeführt. Vier davon glückten, was einer Erfolgsquote von lediglich 7,5 Prozent entspricht. Im Vergleich zur Vorsaison lassen sich die Auswirkungen der Regeländerung auch anhand der nackten Zahlen veranschaulichen.

2017 wurden insgesamt 60 Onside Kicks durchgeführt, wobei immerhin etwas mehr als jeder fünfte Versuch (21,7 Prozent) von Erfolg gekrönt war. Ein deutlicher Rückgang der Versuche im Allgemeinen und der Erfolgsbilanz im Besonderen.

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Team-Owner haben letztes Wort

Eine Entscheidung über die Einführung der Regel obliegt den Teambesitzern, die in den kommenden Tagen über zentrale Regeländerungen - wie auch die der viel diskutierten Reviewregel - abstimmen werden.

Bei nur einer Gegenstimme im Wettbewerbsausschuss sind dem Antrag mit Blick auf die Abstimmung gute Erfolgsaussichten zuzurechnen.

Daniel Kugler

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