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Zwei Siege fehlen Newton zum Meilenstein

Perfekte Regular Season: Das sind die Vorbilder der Panthers

  • Veröffentlicht: 21.12.2015
  • 18:07 Uhr
  • ran.de
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© 2015 Getty Images
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Die Carolina Panthers sind in dieser NFL-Saison schier unschlagbar. Alle 14 Spiele haben Cam Newton und Co. bislang gewonnen. Doch wie oft folgt auf eine perfekte Regular Season dann auch die Championship?

München - Cam Newton und seine Carolina Panthers straucheln, aber sie fallen einfach nicht. Beim 38:35 über die New York Giants gibt das Team aus Charlotte eine 28-Punkte-Führung aus der Hand, nur um in letzter Sekunde dank Kicker Graham Gano den 14. Sieg im 14. Spiel einzutüten.

Ein Drama mit positivem Ausgang für das aktuell beste Team der NFL. Zwei Spieltage vor den Playoffs steuern die Panthers unbeirrt der perfekten Regular Season entgegen. Nur die Partie bei den Atlanta Falcons und das Heimspiel gegen die Tampa Bay Buccaneers trennen den Klub noch von diesem Meilenstein.  

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Panthers vor fünfter perfekter Saison

"Wir finden irgendwie immer einen Weg, das Spiel zu gewinnen", jubelt der als heißer MVP-Kandidat gehandelte Newton: "Es war schon ein komisches Gefühl in der Kabine - aber nicht so merkwürdig, dass ich mich nicht über den Erfolg freuen könnte."

Der 26-jährige Quarterback ist auf dem besten Weg, NFL-Geschichte zu schreiben. Seit die US-Amerikaner in einer landesweiten Liga ihren Meister suchen, haben erst vier Teams die Regular Season mit einer perfekten Bilanz abgeschlossen. Seit 1920!

Bears gleich zwei Mal perfekt aber titellos

Den Anfang machten die Chicago Bears in der Saison 1934, als Head Coach George Halas seine Auswahl zu 13 Erfolgen und damit in die Playoffs führte. Allerdings mussten sich die Bears im NFL Championship Game den New York Giants mit 13:30 geschlagen geben - obwohl sie vor dem Schluss-Viertel noch 13:3 vorne gelegen hatten!

Ähnlich erging es den Bears acht Jahre später. In der elf Spiele umfassenden Regular Season eilte Halas' Team von Sieg zu Sieg. Als der Head Coach im Zweiten Weltkrieg für sein Land zur Waffe greifen musste, übernahmen seine Assistenten Hunk Anderson und Luke Johnsos. Doch auch das Duo erlebte eine böse Überraschung beim NFL Championship Game, das gegen die Washington Redskins mit 6:14 verloren ging.

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Dolphins ziehen's auch in den Playoffs durch

Erst 1972 spazierte wieder ein Team mit weißer Weste durch die Regular Season. Die Miami Dolphins um Head Coach Don Shula übersprangen alle 14 Hürden auf dem Weg in die Playoffs.

Auch in den K.o.-Runden ließ sich der Klub aus Florida nicht aufhalten, feierte knappe Siege über die Cleveland Browns (20:14) und die Pittsburgh Steelers (21:17), um beim Super Bowl VII die Washington Redskins mit 14:7 niederzuringen. Bis heute einmalig!

Eli Manning stoppt Patriots-Durchmarsch

Seither reihten sich nur noch die New England Patriots in den illustren Kreis ein. 2007 gewannen Head Coach Bill Belichick, Tom Brady und Co. alle 16 Spiele der Regular Season. Auf dem Weg zum Super Bowl XLII räumte das Team aus Boston die Jacksonville Jaguars mit 31:20 und die San Diego Chargers mit 21:12 aus dem Weg.

Die finale Krönung beim Super Bowl schien zum Greifen nah - bis Eli Manning 35 Sekunden vor Spielende Plaxico Burress fand und der Wide Receiver der New York Giants die "Pats" mit seinem Touchdown zum 17:14 aus allen Träumen riss.

Eine perfekte Regular Season muss also nicht unbedingt ein gutes Omen für das große Finale sein. Den Panthers ist das herzlich egal. Newton warnt die Konkurrenz nach dem Erfolg in New York: "Wir müssen uns steigern. Und wir werden uns steigern."

Marcus Giebel


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