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Super Bowl

Super Bowl 2023: Patrick Mahomes führt Kansas City Chiefs zum Triumph über die Philadelphia Eagles

  • Aktualisiert: 13.02.2023
  • 09:10 Uhr
  • ran.de
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© getty
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Die Kansas City Chiefs sind Super-Bowl-Sieger! Das Team um Quarterback-Superstar Patrick Mahomes setzte sich in einem ebenso hochklassigen wie dramatischen Finale gegen die Philadelphia Eagles mit 38:35 durch.

Von Andreas Reiners

Was für ein irrer Super Bowl!

Patrick Mahomes hat die Kansas City Chiefs in einem hochklassigen und dramatischen Finale der NFL-Saison 2022 zum Sieg über die Philadelphia Eagles geführt. Der MVP der Saison trotzte seiner Sprunggelenks-Verletzung, einem Rückstand und anfänglichen Problemen und feierte mit dem 38:35 nach 2019 seinen zweiten Super-Bowl-Triumph mit den Chiefs. Kicker Harrison Butker sorgte mit einem Field Goal kurz vor Schluss für die Entscheidung.

Mahomes warf für 182 Yards und drei Touchdowns. Sein Gegenüber Jalen Hurts stand Mahomes in nicht viel nach, er lieferte ebenfalls ein ganz starkes Spiel ab, warf für 304 Yards und einen Touchdown, außerdem lief er selbst für drei Touchdowns.

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Schnelle Punkte

Die beiden Teams hielten, was sie im Vorfeld versprachen und zündeten von Anfang an ein unterhaltsames Feuerwerk auf das Feld des State Farm Stadiums in Glendale. 

Vor allem die Eagles verloren keine Zeit und brachten gleich den ersten Drive in die Endzone. Per Quarterback-Sneak sorgte Hurts für die ersten Punkte auf dem Scoreboard. 

Die Antwort der Chiefs ließ nicht lange auf sich warten. Mahomes führte sein Team ebenfalls im ersten Drive zum Touchdown, dabei fand er über 18 Yards einmal mehr seine Lieblings-Anspielstation Travis Kelce, für den es der 16. Postseason-Touchdown war, mit dem er mit Rob Gronkowski gleichzog. Wenig später verzog Chiefs-Kicker Harrison Butker ein Field Goal auf 42 Yards Entfernung.

Bradberry (Stimmen)
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Beide Teams ließen auch im zweiten Viertel die Füße auf dem Gas, vor allem die Eagles blieben aggressiv und griffig, angeführt von Hurts, der den ersten Drive mit einer 45-Yards-Bombe auf A.J. Brown in die Endzone brachte. Brown ließ dabei Cornerback Trent McDuffie und Safety Juan Thornhill alt aussehen.

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Kansas City Chiefs mit Problemen

Doch Hurts' Spiel ist risikoreich – später im zweiten Viertel ließ er den Ball fallen, als er ihn von einer in die andere Hand umpacken wollte. Chiefs-Linebacker Nick Bolton nahm den Ball auf und trug in über 36 Yards in die Endzone – 14:14. 

Doch die Chiefs fanden trotz des Geschenks nicht mehr so recht in die Partie. Hurts erhöhte mit seinem zweiten Touchdown – ein Lauf über vier Yards – auf 21:14. 

Es kam noch bitterer: Bei einem Tackle von Eagles-Linebacker T.J. Edwards verletzte sich Mahomes erneut am bereits lädierten Sprunggelenk. Die Schmerzen waren dem Quarterback deutlich anzusehen. Die Eagles schlossen anschließend ihren letzten Drive der ersten Halbzeit mit einem durch Jake Elliott verwandelten Field Goal aus 35 Yards Entfernung ab.

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Patrick Mahomes wie verwandelt

Was auch immer Mahomes in der Halbzeit gegen seine Schmerzen bekam – es wirkte, denn die Verletzung schien ihn nicht so extrem zu beeinflussen wie befürchtet. "Ich habe mich da einfach durchgebissen", sagte Mahomes nach dem Spiel bei "ESPN".

Was er mit ein paar Läufen beim ersten Drive über insgesamt 75 Yards unterstrich, denn der bescherte den Chiefs den nächsten Touchdown. Isiah Pacheco brachte den Ball in die Endzone. Ein Ausrufezeichen der Chiefs zum Start der zweiten Hälfte.

Der anschließende Drive der Eagles war einer für die Geschichtsbücher, denn er war 17 Plays lang – Super-Bowl-Rekord. Die Chiefs verbuchten aber einen Teilerfolg, denn sie ließen nur ein Field Goal von Elliott zu blieben mit dem 21:27 in Schlagdistanz.

Kansas City Chiefs gehen in Führung

Das Spiel blieb spannend und hochklassig, und die Chiefs nutzten im letzten Viertel ihre erste Chance zur Führung. Wieder führte Mahomes sein Team über 75 Yards über den Platz, ehe Receiver Kadarius Toney das Play mit einem Catch über fünf Yards und einem Touchdown abrundete - 28:27.

Und nun kam die Crunch Time, und die Chiefs waren rechtzeitig zur Stelle.

Erst stoppten sie den Angriff der Eagles mit ihrem ersten 3-and-out in diesem Spiel. Den anschließenden Punt der Eagles trug Toney über 65 Yards bis kurz vor die Endzone der Eagles. Und diese Steilvorlage ließ Mahomes nicht liegen, erneut düpierte er die sonst so starke Defense des Gegners mit einem Pass zu Skyy Moore und ließ die Verteidigung eines zweites Mal hintereinander ganz alt aussehen.

Jalen Hurts antwortet

Doch die Geschichte des Spiels war noch nicht auserzählt.

Auch Jalen Hurts agierte weiterhin auf ganz hohem Niveau, lenkte, dirigierte. Und vollendete sein Play über 75 Yards mit einem Rush in die Endzone. Sein dritter Rushing Touchdown, mit der 2-Point-Conversion glichen die Eagles zum 35:35 aus.

Den finalen Drive reizten Mahomes und Co. komplett aus, standen kurz vor der Endzone, ließen die Uhr aber fast komplett ablaufen. Acht Sekunden vor dem Ende verwandelte Butker das entscheidende Field Goal. Eine Antwort der Eagles gab es nicht mehr.

James Bradberry, der mit einem unnötigen Holding zum Pechvogel der Eagles avancierte, gab nach dem Spiel das Foul überraschend zu: "Es war ein Halten. Ich habe an seinem Trikot gezogen. Ich hatte gehofft, sie würden es durchgehen lassen."

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Hurts von Niederlage motiviert

"Wir haben verloren. Wir kamen hier her, um zu gewinnen, aber haben den Kürzeren gezogen. Ich weiß, dass mich diese Niederlage motivieren wird", meinte ein bedienter Hurts auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Bei Mahomes und den Chiefs sah die Gemütslage dementsprechend besser aus: "Wir haben erneut gewonnen. Aber wir sind noch lange nicht fertig. Es ist ein harter Weg bis hin zu einer Dynastie. Wir werden weiter kämpfen. Wir haben ein paar junge Spieler in diesem Team. Ich freue mich bereits auf die nächste Saison."

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