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Nach Deflategate

Wegen Draft-Pick: Patriots-Fans verklagen NFL

  • Aktualisiert: 06.04.2016
  • 21:24 Uhr
  • ran.de
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© 2015 Getty Images
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Um den verlorenen Erstrunden-Pick zurückzubekommen, gehen sieben Patriots-Fans einen drastischen Weg und verklagen die NFL.

Boston - Verzweifelte Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Das dachten sich offenbar sieben Fans der New England Patriots. Um den Erstrunden-Pick ihrer Franchise im kommenden Draft zurückzuerhalten, verklagen sie die NFL.

Aufgrund des Deflategate-Skandals war der Franchise der Pick in der ersten Runde des Drafts 2016 entzogen worden. Zusätzlich mussten die Patriots eine Strafe von einer Millionen Dollar zahlen und Quarterback Tom Brady wurde für vier Spiele gesperrt.

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Emotionaler Stress

Während Patriots-Besitzer Robert Kraft die geforderte Summe sofort bezahlte und die Draft-Pick-Strafe akzeptierte, kämpfte Brady gegen die Suspendierung an und bekam in erster Instanz vor Gericht Recht.

Sieben Fans reichten aufgrund der Draft-Pick-Strafe nun eine Klage ein, da sie nach eigenen Angaben "Schlaf verloren hätten" und durch die Entscheidung "großem Stress" ausgesetzt gewesen seien.

Auch Kraft angeklagt

Dabei beschuldigen die Fans nicht nur NFL-Commissioner Roger Goodell, sondern auch Patriots-Besitzer Robert Kraft. Goodell soll laut der Anklage nach "falschen Prämissen und voreingenommen" auf die Untersuchungsergebnisse des Deflategate-Skandals reagiert haben. Es seien keine eindeutigen Beweise geliefert worden, um eine eindeutige Schuld der Patriots feststellen zu können.

Der Mitangeklagte Kraft habe dagegen "die Mittel gehabt, um sich gegen den Verlust des Draftpicks zu wehren, habe sich jedoch dazu entschlossen, seine Milliardär-Freunde über die Kläger und die anderen Fans zu stellen." Weder die Patriots noch die NFL haben sich bisher zu der Anklage der sieben Fans geäußert.


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