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Das sind die Deutschen in der NBA 2019/2020


                <strong>Das sind die Deutschen in der NBA 2019/2020</strong><br>
                Am 22. Oktober startet die NBA in die neue Saison. Es wird die erste Spielzeit nach dem Rücktritt von Dirk Nowitzki sein. Spannend bleibt die stärkste Basketball-Liga der Welt aus deutscher Sicht dennoch. Der Grund: Sechs Deutsche sind in der NBA vertreten. ran.de verrät, wie die Ausgangssituation der deutschen Korbjäger ist.
Das sind die Deutschen in der NBA 2019/2020
Am 22. Oktober startet die NBA in die neue Saison. Es wird die erste Spielzeit nach dem Rücktritt von Dirk Nowitzki sein. Spannend bleibt die stärkste Basketball-Liga der Welt aus deutscher Sicht dennoch. Der Grund: Sechs Deutsche sind in der NBA vertreten. ran.de verrät, wie die Ausgangssituation der deutschen Korbjäger ist.
© imago / getty images

                <strong>Dennis Schröder (Oklahoma City Thunder) </strong><br>
                Dennis Schröder ist nach dem Rücktritt von Dirk Nowitzki das bekannteste Gesicht des deutschen Basketballs. Der Point Guard geht in seine zweite Saison bei den Oklahoma City Thunder und kassiert dafür beachtliche 15,5 Millionen US-Dollar. Der deutsche Bundestrainer Henrik Rödl lobt Schröders Entwicklung: "Er hat spielerisch und physisch einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Es war für ihn eine besondere Erfahrung, letzte Saison an der Seite der Stars Russell Westbrook und Paul George zu spielen."
Dennis Schröder (Oklahoma City Thunder)
Dennis Schröder ist nach dem Rücktritt von Dirk Nowitzki das bekannteste Gesicht des deutschen Basketballs. Der Point Guard geht in seine zweite Saison bei den Oklahoma City Thunder und kassiert dafür beachtliche 15,5 Millionen US-Dollar. Der deutsche Bundestrainer Henrik Rödl lobt Schröders Entwicklung: "Er hat spielerisch und physisch einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Es war für ihn eine besondere Erfahrung, letzte Saison an der Seite der Stars Russell Westbrook und Paul George zu spielen."
© imago/Icon SMI

                <strong>Dennis Schröder (Oklahoma City Thunder)</strong><br>
                Das Problem ist nur: Westbrook und George haben Oklahoma verlassen. Dadurch zählt das Team nicht mehr zwingend zu den Playoff-Kandidaten. Vielmehr befindet sich die Mannschaft in einem Umbruch. General Manager Sam Presti legt den Fokus darauf, viele First-Round-Picks für die nächsten Jahre anzusammeln. Trotz der prominenten Abgänge ist Schröder kein Platz in der Startformation garantiert. In Chris Paul kam von den Houston Rockets nämlich ein hochkarätiger Spieler seiner Position hinzu. Vergangene Saison hatte Schröder durchschnittlich 29:15 Minuten Einsatz pro Spiel, stand allerdings nur in 14 seiner 79 regulären Saisonspiele in der Startformation. Sein Punkteschnitt belief sich auf 15,5.
Dennis Schröder (Oklahoma City Thunder)
Das Problem ist nur: Westbrook und George haben Oklahoma verlassen. Dadurch zählt das Team nicht mehr zwingend zu den Playoff-Kandidaten. Vielmehr befindet sich die Mannschaft in einem Umbruch. General Manager Sam Presti legt den Fokus darauf, viele First-Round-Picks für die nächsten Jahre anzusammeln. Trotz der prominenten Abgänge ist Schröder kein Platz in der Startformation garantiert. In Chris Paul kam von den Houston Rockets nämlich ein hochkarätiger Spieler seiner Position hinzu. Vergangene Saison hatte Schröder durchschnittlich 29:15 Minuten Einsatz pro Spiel, stand allerdings nur in 14 seiner 79 regulären Saisonspiele in der Startformation. Sein Punkteschnitt belief sich auf 15,5.
© imago images / ZUMA Press

                <strong>Maximilian Kleber (Dallas Mavericks)</strong><br>
                Der Power Forward blickt seiner dritten Spielzeit bei den Dallas Mavericks entgegen. Seine guten Leistungen wurden in der Offseason mit einem neuen Vertrag belohnt: Acht Millionen US-Dollar kassiert er in der bevorstehenden Spielzeit, insgesamt 35,9 Millionen US-Dollar in den nächsten vier Jahren. Vergangene Saison hatte er im Schnitt 21,2 Minuten Einsatzzeit pro Spiel und erzielte durchschnittlich 6,8 Punkte. Der 2,11-Meter-Riese ist vor allem für die Defensive seiner Mannschaft wichtig.
Maximilian Kleber (Dallas Mavericks)
Der Power Forward blickt seiner dritten Spielzeit bei den Dallas Mavericks entgegen. Seine guten Leistungen wurden in der Offseason mit einem neuen Vertrag belohnt: Acht Millionen US-Dollar kassiert er in der bevorstehenden Spielzeit, insgesamt 35,9 Millionen US-Dollar in den nächsten vier Jahren. Vergangene Saison hatte er im Schnitt 21,2 Minuten Einsatzzeit pro Spiel und erzielte durchschnittlich 6,8 Punkte. Der 2,11-Meter-Riese ist vor allem für die Defensive seiner Mannschaft wichtig.
© 2018 Getty Images

                <strong>Maximilian Kleber (Dallas Mavericks)</strong><br>
                Kleber ist zuversichtlich, dass es mit den Mavericks nach drei Spielzeiten ohne Playoffs wieder bergauf geht. "Ich hoffe natürlich, dass wir es in die Playoffs schaffen. Das wird kommende Saison sicherlich nicht einfacher, weil die Leistungsdichte in der Western Conference zugenommen hat. Aber wir haben eine junge Mannschaft und können über die Jahre zusammenwachsen. Das kann zu einem Vorteil werden. Mit Luka Doncic und Kristaps Porzingis befinden sich zwei starke Playmaker in unseren Reihen." Er weiß, dass die Mavericks in dieser Saison eher ein Underdog sind: "Aber vielleicht können wir überraschen."
Maximilian Kleber (Dallas Mavericks)
Kleber ist zuversichtlich, dass es mit den Mavericks nach drei Spielzeiten ohne Playoffs wieder bergauf geht. "Ich hoffe natürlich, dass wir es in die Playoffs schaffen. Das wird kommende Saison sicherlich nicht einfacher, weil die Leistungsdichte in der Western Conference zugenommen hat. Aber wir haben eine junge Mannschaft und können über die Jahre zusammenwachsen. Das kann zu einem Vorteil werden. Mit Luka Doncic und Kristaps Porzingis befinden sich zwei starke Playmaker in unseren Reihen." Er weiß, dass die Mavericks in dieser Saison eher ein Underdog sind: "Aber vielleicht können wir überraschen."
© imago images / ZUMA Press

                <strong>Daniel Theis (Boston Celtics) </strong><br>
                Auch Daniel Theis durfte in der Offseason einen neuen Vertrag unterschreiben. Der Power Forward verdient in den kommenden beiden Spielzeiten jeweils fünf Millionen US-Dollar. Der gebürtige Niedersachse hatte vergangene Saison eine durchschnittliche Einsatzzeit von knapp 14 Minuten und erzielte im Schnitt 5,7 Punkte. In der Saisonvorbereitung war er nun von einer Hüftverletzung geplagt und verpasste dadurch einen Teil der Preseason. Bundestrainer Rödl sagt über Theis: "Er ist sehr vielseitig und kann seiner Mannschaft sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive helfen."
Daniel Theis (Boston Celtics)
Auch Daniel Theis durfte in der Offseason einen neuen Vertrag unterschreiben. Der Power Forward verdient in den kommenden beiden Spielzeiten jeweils fünf Millionen US-Dollar. Der gebürtige Niedersachse hatte vergangene Saison eine durchschnittliche Einsatzzeit von knapp 14 Minuten und erzielte im Schnitt 5,7 Punkte. In der Saisonvorbereitung war er nun von einer Hüftverletzung geplagt und verpasste dadurch einen Teil der Preseason. Bundestrainer Rödl sagt über Theis: "Er ist sehr vielseitig und kann seiner Mannschaft sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive helfen."
© imago images / ZUMA Press

                <strong>Daniel Theis (Boston Celtics)</strong><br>
                Zählten die Celtics in den vergangenen Spielzeiten zu den absoluten Top-Favoriten, so müssen die Ansprüche nach den prominenten Abgängen von Kyrie Irving und Al Horford ein wenig zurückgeschraubt werden. Die Prognose: Boston dürfte zum sechsten Mal in Folge in die Playoffs einziehen, ist hinsichtlich der NBA-Finals aber eher ein Außenseiter. Positiv aus deutscher Sicht: Aufgrund des Weggangs von Al Horford könnte Theis in der Verteidigung eine noch wichtigere Rolle einnehmen.
Daniel Theis (Boston Celtics)
Zählten die Celtics in den vergangenen Spielzeiten zu den absoluten Top-Favoriten, so müssen die Ansprüche nach den prominenten Abgängen von Kyrie Irving und Al Horford ein wenig zurückgeschraubt werden. Die Prognose: Boston dürfte zum sechsten Mal in Folge in die Playoffs einziehen, ist hinsichtlich der NBA-Finals aber eher ein Außenseiter. Positiv aus deutscher Sicht: Aufgrund des Weggangs von Al Horford könnte Theis in der Verteidigung eine noch wichtigere Rolle einnehmen.
© imago/Agencia EFE

                <strong>Isaiah Hartenstein (Houston Rockets)</strong><br>
                Isaiah Hartenstein hatte als einziger deutscher NBA-Profi die Weltmeisterschaft 2019 vorzeitig abgesagt. Der Power Forward spielte stattdessen für die Rio Grande Valley Vipers, dem Farmteam der Houston Rockets, in der NBA-G-League und nahm dort eine erstaunliche Entwicklung: Der 2,13 Meter große Deutsch-Amerikaner gewann mit seinem Team nicht nur den Meistertitel, sondern wurde auch noch als bester Spieler der Finalserie ausgezeichnet. Ob ihm das einen Schub für die bevorstehende NBA-Saison gibt?
Isaiah Hartenstein (Houston Rockets)
Isaiah Hartenstein hatte als einziger deutscher NBA-Profi die Weltmeisterschaft 2019 vorzeitig abgesagt. Der Power Forward spielte stattdessen für die Rio Grande Valley Vipers, dem Farmteam der Houston Rockets, in der NBA-G-League und nahm dort eine erstaunliche Entwicklung: Der 2,13 Meter große Deutsch-Amerikaner gewann mit seinem Team nicht nur den Meistertitel, sondern wurde auch noch als bester Spieler der Finalserie ausgezeichnet. Ob ihm das einen Schub für die bevorstehende NBA-Saison gibt?
© imago images/ZUMA Press

                <strong>Isaiah Hartenstein (Houston Rockets)</strong><br>
                Vergangene Saison hatte Hartenstein 23 Einsätze, kam durchschnittlich knapp acht Minuten zum Einsatz und erzielte im Schnitt 1,9 Punkte. Hartenstein kassiert in der kommenden Spielzeit für NBA-Verhältnisse bescheidene 1,4 Millionen Dollar und bleibt in der Star-Truppe von James Harden und Russell Westbrook lediglich ein Ergänzungsspieler. Gleichwohl hat er von den deutschen Spielern die beste Chance, am Ende der Saison mit einem Titel dazustehen.
Isaiah Hartenstein (Houston Rockets)
Vergangene Saison hatte Hartenstein 23 Einsätze, kam durchschnittlich knapp acht Minuten zum Einsatz und erzielte im Schnitt 1,9 Punkte. Hartenstein kassiert in der kommenden Spielzeit für NBA-Verhältnisse bescheidene 1,4 Millionen Dollar und bleibt in der Star-Truppe von James Harden und Russell Westbrook lediglich ein Ergänzungsspieler. Gleichwohl hat er von den deutschen Spielern die beste Chance, am Ende der Saison mit einem Titel dazustehen.
© imago images/AFLOSPORT

                <strong>Moritz Wagner & Isaac Bonga (Washington Wizards)</strong><br>
                Die beiden deutschen NBA-Profis Wagner und Bonga wurden im Doppelpack von den Los Angeles Lakers zu den Washington Wizards getradet. Auch wenn die Lakers das stärkere Team sind, muss der Wechsel laut Bundestrainer Rödl kein Nachteil für Wagner und Bonga sein: "Ich glaube, dass beide in Washington eine gute Chance haben, sich weiterzuentwickeln. Beide sind sehr motiviert sowie talentiert und haben noch eine große Zeit vor sich. Ich bin mir sicher, dass sie ihren Weg gehen werden."
Moritz Wagner & Isaac Bonga (Washington Wizards)
Die beiden deutschen NBA-Profis Wagner und Bonga wurden im Doppelpack von den Los Angeles Lakers zu den Washington Wizards getradet. Auch wenn die Lakers das stärkere Team sind, muss der Wechsel laut Bundestrainer Rödl kein Nachteil für Wagner und Bonga sein: "Ich glaube, dass beide in Washington eine gute Chance haben, sich weiterzuentwickeln. Beide sind sehr motiviert sowie talentiert und haben noch eine große Zeit vor sich. Ich bin mir sicher, dass sie ihren Weg gehen werden."
© imago

                <strong>Moritz Wagner (Washington Wizards)</strong><br>
                Der Power Forward gelangte 2018 als 25th-Overall-Pick in die NBA, kam im Schnitt etwas mehr als 10 Minuten zum Einsatz und erzielte durchschnittlich 4,8 Punkte. In Washington verdient er kommende Saison 2,063 Millionen US-Dollar. "Der Trade wurde gemacht, weil da jemand an uns glaubt", sagt Wagner über den Wechsel und fügt hinzu: "Ich freue mich auf die Organisation, weil es dort in die richtige Richtung geht."
Moritz Wagner (Washington Wizards)
Der Power Forward gelangte 2018 als 25th-Overall-Pick in die NBA, kam im Schnitt etwas mehr als 10 Minuten zum Einsatz und erzielte durchschnittlich 4,8 Punkte. In Washington verdient er kommende Saison 2,063 Millionen US-Dollar. "Der Trade wurde gemacht, weil da jemand an uns glaubt", sagt Wagner über den Wechsel und fügt hinzu: "Ich freue mich auf die Organisation, weil es dort in die richtige Richtung geht."
© imago images / Camera 4

                <strong>Isaac Bonga (Washington Wizards)</strong><br>
                Der erst 19-jährige Point Guard wurde 2018 zunächst von den Philadelphia 76ers in Runde 2 gedraftet, dann aber an die Los Angeles Lakers weitergegeben. Dort hatte Bonga 22 Einsätze mit durchschnittlich 5,5 Minuten Spielzeit und erzielte im Schnitt 0,9 Punkte. Bonga verdient kommende Saison in Washington 1,4 Millionen US-Dollar. Die Wizards zählen voraussichtlich zu den schwächeren Teams der NBA und dürften genauso wie vergangene Saison die Playoffs verpassen.
Isaac Bonga (Washington Wizards)
Der erst 19-jährige Point Guard wurde 2018 zunächst von den Philadelphia 76ers in Runde 2 gedraftet, dann aber an die Los Angeles Lakers weitergegeben. Dort hatte Bonga 22 Einsätze mit durchschnittlich 5,5 Minuten Spielzeit und erzielte im Schnitt 0,9 Punkte. Bonga verdient kommende Saison in Washington 1,4 Millionen US-Dollar. Die Wizards zählen voraussichtlich zu den schwächeren Teams der NBA und dürften genauso wie vergangene Saison die Playoffs verpassen.
© imago images / kolbert-press

                <strong>Das sind die Deutschen in der NBA 2019/2020</strong><br>
                Am 22. Oktober startet die NBA in die neue Saison. Es wird die erste Spielzeit nach dem Rücktritt von Dirk Nowitzki sein. Spannend bleibt die stärkste Basketball-Liga der Welt aus deutscher Sicht dennoch. Der Grund: Sechs Deutsche sind in der NBA vertreten. ran.de verrät, wie die Ausgangssituation der deutschen Korbjäger ist.

                <strong>Dennis Schröder (Oklahoma City Thunder) </strong><br>
                Dennis Schröder ist nach dem Rücktritt von Dirk Nowitzki das bekannteste Gesicht des deutschen Basketballs. Der Point Guard geht in seine zweite Saison bei den Oklahoma City Thunder und kassiert dafür beachtliche 15,5 Millionen US-Dollar. Der deutsche Bundestrainer Henrik Rödl lobt Schröders Entwicklung: "Er hat spielerisch und physisch einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Es war für ihn eine besondere Erfahrung, letzte Saison an der Seite der Stars Russell Westbrook und Paul George zu spielen."

                <strong>Dennis Schröder (Oklahoma City Thunder)</strong><br>
                Das Problem ist nur: Westbrook und George haben Oklahoma verlassen. Dadurch zählt das Team nicht mehr zwingend zu den Playoff-Kandidaten. Vielmehr befindet sich die Mannschaft in einem Umbruch. General Manager Sam Presti legt den Fokus darauf, viele First-Round-Picks für die nächsten Jahre anzusammeln. Trotz der prominenten Abgänge ist Schröder kein Platz in der Startformation garantiert. In Chris Paul kam von den Houston Rockets nämlich ein hochkarätiger Spieler seiner Position hinzu. Vergangene Saison hatte Schröder durchschnittlich 29:15 Minuten Einsatz pro Spiel, stand allerdings nur in 14 seiner 79 regulären Saisonspiele in der Startformation. Sein Punkteschnitt belief sich auf 15,5.

                <strong>Maximilian Kleber (Dallas Mavericks)</strong><br>
                Der Power Forward blickt seiner dritten Spielzeit bei den Dallas Mavericks entgegen. Seine guten Leistungen wurden in der Offseason mit einem neuen Vertrag belohnt: Acht Millionen US-Dollar kassiert er in der bevorstehenden Spielzeit, insgesamt 35,9 Millionen US-Dollar in den nächsten vier Jahren. Vergangene Saison hatte er im Schnitt 21,2 Minuten Einsatzzeit pro Spiel und erzielte durchschnittlich 6,8 Punkte. Der 2,11-Meter-Riese ist vor allem für die Defensive seiner Mannschaft wichtig.

                <strong>Maximilian Kleber (Dallas Mavericks)</strong><br>
                Kleber ist zuversichtlich, dass es mit den Mavericks nach drei Spielzeiten ohne Playoffs wieder bergauf geht. "Ich hoffe natürlich, dass wir es in die Playoffs schaffen. Das wird kommende Saison sicherlich nicht einfacher, weil die Leistungsdichte in der Western Conference zugenommen hat. Aber wir haben eine junge Mannschaft und können über die Jahre zusammenwachsen. Das kann zu einem Vorteil werden. Mit Luka Doncic und Kristaps Porzingis befinden sich zwei starke Playmaker in unseren Reihen." Er weiß, dass die Mavericks in dieser Saison eher ein Underdog sind: "Aber vielleicht können wir überraschen."

                <strong>Daniel Theis (Boston Celtics) </strong><br>
                Auch Daniel Theis durfte in der Offseason einen neuen Vertrag unterschreiben. Der Power Forward verdient in den kommenden beiden Spielzeiten jeweils fünf Millionen US-Dollar. Der gebürtige Niedersachse hatte vergangene Saison eine durchschnittliche Einsatzzeit von knapp 14 Minuten und erzielte im Schnitt 5,7 Punkte. In der Saisonvorbereitung war er nun von einer Hüftverletzung geplagt und verpasste dadurch einen Teil der Preseason. Bundestrainer Rödl sagt über Theis: "Er ist sehr vielseitig und kann seiner Mannschaft sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive helfen."

                <strong>Daniel Theis (Boston Celtics)</strong><br>
                Zählten die Celtics in den vergangenen Spielzeiten zu den absoluten Top-Favoriten, so müssen die Ansprüche nach den prominenten Abgängen von Kyrie Irving und Al Horford ein wenig zurückgeschraubt werden. Die Prognose: Boston dürfte zum sechsten Mal in Folge in die Playoffs einziehen, ist hinsichtlich der NBA-Finals aber eher ein Außenseiter. Positiv aus deutscher Sicht: Aufgrund des Weggangs von Al Horford könnte Theis in der Verteidigung eine noch wichtigere Rolle einnehmen.

                <strong>Isaiah Hartenstein (Houston Rockets)</strong><br>
                Isaiah Hartenstein hatte als einziger deutscher NBA-Profi die Weltmeisterschaft 2019 vorzeitig abgesagt. Der Power Forward spielte stattdessen für die Rio Grande Valley Vipers, dem Farmteam der Houston Rockets, in der NBA-G-League und nahm dort eine erstaunliche Entwicklung: Der 2,13 Meter große Deutsch-Amerikaner gewann mit seinem Team nicht nur den Meistertitel, sondern wurde auch noch als bester Spieler der Finalserie ausgezeichnet. Ob ihm das einen Schub für die bevorstehende NBA-Saison gibt?

                <strong>Isaiah Hartenstein (Houston Rockets)</strong><br>
                Vergangene Saison hatte Hartenstein 23 Einsätze, kam durchschnittlich knapp acht Minuten zum Einsatz und erzielte im Schnitt 1,9 Punkte. Hartenstein kassiert in der kommenden Spielzeit für NBA-Verhältnisse bescheidene 1,4 Millionen Dollar und bleibt in der Star-Truppe von James Harden und Russell Westbrook lediglich ein Ergänzungsspieler. Gleichwohl hat er von den deutschen Spielern die beste Chance, am Ende der Saison mit einem Titel dazustehen.

                <strong>Moritz Wagner & Isaac Bonga (Washington Wizards)</strong><br>
                Die beiden deutschen NBA-Profis Wagner und Bonga wurden im Doppelpack von den Los Angeles Lakers zu den Washington Wizards getradet. Auch wenn die Lakers das stärkere Team sind, muss der Wechsel laut Bundestrainer Rödl kein Nachteil für Wagner und Bonga sein: "Ich glaube, dass beide in Washington eine gute Chance haben, sich weiterzuentwickeln. Beide sind sehr motiviert sowie talentiert und haben noch eine große Zeit vor sich. Ich bin mir sicher, dass sie ihren Weg gehen werden."

                <strong>Moritz Wagner (Washington Wizards)</strong><br>
                Der Power Forward gelangte 2018 als 25th-Overall-Pick in die NBA, kam im Schnitt etwas mehr als 10 Minuten zum Einsatz und erzielte durchschnittlich 4,8 Punkte. In Washington verdient er kommende Saison 2,063 Millionen US-Dollar. "Der Trade wurde gemacht, weil da jemand an uns glaubt", sagt Wagner über den Wechsel und fügt hinzu: "Ich freue mich auf die Organisation, weil es dort in die richtige Richtung geht."

                <strong>Isaac Bonga (Washington Wizards)</strong><br>
                Der erst 19-jährige Point Guard wurde 2018 zunächst von den Philadelphia 76ers in Runde 2 gedraftet, dann aber an die Los Angeles Lakers weitergegeben. Dort hatte Bonga 22 Einsätze mit durchschnittlich 5,5 Minuten Spielzeit und erzielte im Schnitt 0,9 Punkte. Bonga verdient kommende Saison in Washington 1,4 Millionen US-Dollar. Die Wizards zählen voraussichtlich zu den schwächeren Teams der NBA und dürften genauso wie vergangene Saison die Playoffs verpassen.

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