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NBA führt härtere Strafen für "Flopping" ein - Mehr Möglichkeiten für Coaches

  • Aktualisiert: 12.07.2023
  • 13:14 Uhr
  • SID
Article Image Media
© NBAE / Getty Images/AFP/SID/Garrett Ellwood
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Die Teambesitzer der NBA haben sich in der Nacht auf Mittwoch auf zwei Regeländerungen geeinigt. Coaches sollen eine zweite Challenge bekommen, wenn die erste erfolgreich war. Zudem werden Täuschungsversuche, um Offensiv-Fouls zu ziehen, künftig hart bestraft.

Schwalben werden künftig sanktioniert, die Coaches Challenge erweitert: Die Teameigentümer der NBA-Klubs haben in der Nacht zu Mittwoch zwei Regeländerungen durchgewunken. Schon in der kommenden Saison wird das sogenannte "Flopping" stärker geahndet. Zudem können Trainer künftig eine zweite Video-Überprüfung bei den Schiedsrichtern beantragen, sofern ihre erste erfolgreich war.

Beide Regeländerungen hatte das NBA-Wettbewerbskomitee, dem Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Vereinsbesitzer, Teammanager und Vertreter der National Basketball Players Association angehören, dem Gesamtvorstand der Mannschaftsbesitzer vorgeschlagen. Die nun getroffenen Entscheidungen fielen einstimmig.

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"Schwalbenkönige" werden hart bestraft

Für Diskussionen dürfte vor allem das neue Vorgehen beim Flopping sorgen, das zunächst für eine Saison auf Probe ratifiziert wurde. Wenn Schiedsrichter künftig eine Strafe für Flopping verhängen, erhält das gegnerische Team den Ballbesitz sowie einen Freiwurf. Die Schiedsrichter sind nicht verpflichtet, das laufende Spiel zu unterbrechen, um die Entscheidung zu treffen. Stattdessen können sie warten, bis sich dafür die nächste neutrale Gelegenheit bietet.

Ein Spieler, der für Flopping bestraft wird, erhält ein nicht unsportliches technisches Foul. Dieses Foul wird jedoch nicht als persönliches Foul gewertet und darf nicht zur Disqualifikation führen. Schiedsrichter können im selben Spielzug sowohl ein Foul als auch einen Flopping-Verstoß ahnden. Flop-Verstöße können im Rahmen einer Trainer-Challenge nicht überprüft werden.

Flopping-Verstöße können auch im Nachgang von Spielen nach Ansicht der Videobilder noch geahndet werden. Die Bußgelder für derartige Aktionen werden an technische Fouls angepasst und beginnen bei 2.000 US-Dollar, sie können für Wiederholungstäter steigen.

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