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NBA stoppt Atlanta-Deal mit Strip-Club
Die NBA hat Plänen der Atlanta Hawks für eine Werbeaktion mit einem Strip-Club einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Hawks hatten für das Heimspiel gegen Orlando Magic am Montag eine Zusammenarbeit mit dem in Atlanta ansässigen Erotikclub Magic City beabsichtigt. Wegen Bedenken der nordamerikanischen Basketballliga kam der Deal aber nicht zustande.
Die Liga teilte ihre Entscheidung nach einem Gespräch mit den Hawks mit. "Wir schätzen zwar die Sichtweise des Teams und den Wunsch, an der Aktion festzuhalten, haben aber von zahlreichen Beteiligten der Liga, darunter Fans, Partner und Mitarbeiter, erhebliche Bedenken vernommen", teilte NBA-Commissioner Adam Silver mit.
Die Hawks, erster NBA-Klub von Welt- und Europameister Dennis Schröder, hatten Magic City in einem Werbeartikel auf ihrer Website als "ikonische Kulturinstitution" bezeichnet und für das Heimspiel ein Angebot an Speisen, Musik und Fanartikeln angekündigt.
Nach dem Scheitern des Deals zeigte sich der Klub enttäuscht, respektierte die Entscheidung aber. "Als Franchise setzen wir uns weiterhin dafür ein, das Beste von Atlanta authentisch zu präsentieren", hieß es in einer Mitteilung.