Basketball
Basketballerinnen auch ohne Sabally mit Ambitionen
Auch ohne Satou Sabally und großen Druck will der neue Basketball-Bundestrainer Olaf Lange das anstehende Qualifikationsturnier für die Heim-WM (4. bis 13. September) effektiv nutzen. Dass die in der US-Profiliga WNBA aktive Sabally bei dem Turnier im französischen Villeurbanne (11. bis 17. März) fehle, sei "für mich normal". Er kenne dies aus seiner Zeit in der WNBA, sagte Lange: "Je besser der Kader, desto mehr Spielerinnen sind überall in der Welt aktiv und können nicht immer jeden Termin wahrnehmen."
Wichtig sei, "dass wir sie bei Ankunft schnell integrieren und da sehe ich keine Probleme. Ich werde generell darüber sprechen, was wir haben und nicht darüber, was uns möglicherweise fehlt", ergänzte der Bundestrainer. Weshalb Sabally fehlt, verriet er nicht.
Als Gastgeber der WM in Berlin muss sich Deutschland nicht qualifizieren, die Spiele gegen Südkorea, die Philippinen, Frankreich, Kolumbien und Nigeria können die Basketballerinnen daher ohne allzu großen Druck angehen. Natürlich wolle er mit seinem Team "so ernsthaft wie möglich proben", so Lange: "Im Hinblick auf die WM geht es in erster Linie darum, schnell eine Teamchemie zu entwickeln." In Frankreich stünden "inhaltliche Ziele" im Vordergrund, "aber natürlich gehen wir in jedes Spiel um es zu gewinnen", fügte Lange an.
Der Trainer will "Intensität, Energie und Konstanz" bei seinen Spielerinnen sehen. "Außerdem möchten wir unsere Teamkultur täglich leben und zeigen und im Laufe des Turniers sichtbare Fortschritte machen."