- Anzeige -
- Anzeige -
Sport Allgemein Basketball

Härtetest gegen Frankreich: Lange will "den nächsten Schritt"

Article Image Media
© IMAGO/SID/Steffie Wunderl

Vor dem ersten echten Härtetest seiner jungen Amtszeit gab Olaf Lange die Marschrichtung vor. Die deutschen Basketballerinnen sollen "den nächsten Schritt machen", sagte der neue Bundestrainer vor dem schweren Duell mit den starken Gastgeberinnen beim WM-Qualifikationsturnier am Samstag (20.30 Uhr/MagentaSport) im französischen Villeurbanne.

Der Olympia-Zweite um WNBA-Star Marine Johannés sei "eine sehr, sehr gute Mannschaft", sagte Lange bei MagentaSport. Für ihn gehe es um die Frage: "Wie können wir gegen einen Kandidaten auf die Top drei oder Top vier bei der WM offensiv und defensiv unser Spiel spielen? Langfristig wollen wir die auf jeden Fall schlagen, kurzfristig geht es mir eher um den Prozess und darum, wie wir die Dinge umsetzen", so Lange.

In den ersten beiden Spielen unter Lange hatte es zwar klare Siege gegen Südkorea (76:49) und die Philippinen (113:80) gegeben, gerade gegen Letztere hatten die Deutschen jedoch Schwächen in der Defensive offenbart. "Das ganze Spiel war ich frustriert mit unserer Defense", sagte Lange: "80 Punkte können wir gegen so einen Gegner nicht zulassen." Gegen die Französinnen braucht es hier eine Steigerung. Die Rückkehr von Nyara Sabally, die im zweiten Spiel geschont wurde, dürfte helfen.

Frieda Bühner, die gegen die Philippinen 19 Punkte aufgelegt hatte, sieht ihr Team gegen Frankreich indessen keinesfalls chancenlos. Sie glaube nicht, so die 21-Jährige, "dass wir uns verstecken oder irgendwie Angst haben müssen. Wir müssen da auch mit Stolz und Selbstbewusstsein reingehen, weil wir auch Waffen haben." Es werde "auf alle Fälle ein toughes Spiel. Aber wenn wir unsere Sachen umsetzen, ist da auch ein Sieg drin."

Langes Mannschaft, die als Gastgeber ihr Ticket für die WM-Endrunde sicher hat, nutzt die fünf Quali-Partien in Frankreich zur Vorbereitung auf die Medaillenmission bei der Weltmeisterschaft in Berlin (4. bis 13. September). Dabei fehlen wichtige Stützen wie Starspielerin Satou Sabally oder die etatmäßige Kapitänin Marie Gülich. Nach dem Duell mit Frankreich warten noch Kolumbien (Sonntag) und Nigeria (Dienstag).

- Anzeige -
- Anzeige -