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Boxen

Kubrat Pulev nach Sex-Attacke auf Reporterin suspendiert

  • Aktualisiert: 29.03.2019
  • 19:17 Uhr
  • ran.de
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© Getty Images
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Die Athleten-Kommission in Kalifornien hat Schwergewichtler Kubrat Pulev suspendiert, nachdem der frühere Europameister eine Reporterin mitten im Interview geküsst und später auch begrapscht hatte.

München - Kubrat Pulev wird bis auf Weiteres nicht mehr auf kalifornischem Boden boxen. Der frühere Europameister im Schwergewicht wurde von der California State Athletic Commission mit sofortiger Wirkung suspendiert. Begründung: ein "ekelhafter, unangebrachter und unrechtmäßiger" Vorfall im Post-Fight-Interview nach seinem K.o.-Sieg gegen Bogdan Dinu in Costa Mesa.

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Die "Kobra" hatte Reporterin Jennifer Ravalo mitten im Interview geküsst. Später begrapschte er die konsternierte Journalisten am Po. "Ich war völlig schockiert und beschämt. Ich wusste nicht, wie ich reagieren soll", so Ravalo bei der anschließenden Pressekonferenz.

Reporterin am Po begrapscht

Doch damit nicht genug. Als Ravalo zu ihrem Tisch ging, um ihre Sachen zusammenzupacken, machte sich Pulev ein zweites Mal an sie heran. "Er begrapschte mit beiden Händen meinen Po. Dann ging er wortlos weiter und lachte. Ich habe mich völlig unwohl gefühlt und war frustriert, dass er mich auf so unprofessionelle Art und Weise behandelt. Ich habe ihn weder dazu ermutigt noch war ich einverstanden."

Laut "TMZ" soll Ravalo rechtliche Schritte angekündigt haben.

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Pulev rechtfertigt sich

Pulev selbst war sich im Nachhinein keiner Schuld bewusst. Er behauptete, die Journalistin sei eine gute Freundin. Der Kuss sei "keine große Sache" gewesen. "Nach dem Kampf war ich so beschwingt, dass ich sie geküsst habe", rechtfertigte sich der 37-Jährige. Ravalo habe später noch mit ihm und seinen Freunden gefeiert und sie haben angeblich gemeinsam über den Vorfall gelacht.

Ravalos Wahrnehmung war jedoch eine andere. Der Reporterin zufolge soll Pulev auf der After-Show-Party so getan haben, als sei nichts passiert. Er habe sie nur darum gebeten, den Kuss aus dem Beitrag herauszuschneiden. Doch Ravalo weigerte sich. "Jeder soll sehen, was er getan hat. Keine Frau sollte so behandelt werden."

Ob Pulev weitere sportliche Konsequenzen zu befürchten hat, ist unklar. Bevor er jedoch in Kalifornien wieder in den Ring steigen darf, müsste er zunächst bei der Athleten-Kommission vorstellig werden, und überzeugend darlegen, dass er künftig respektvoll mit Frauen umgehen wird.

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