Wintersport Eishockey
DEL: Meister Berlin schlägt Spitzenreiter Köln
Titelverteidiger Eisbären Berlin hat die Rekordjagd der Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter gebremst. Im Topspiel fügte der DEL-Rekordmeister dem souveränen Spitzenreiter durch ein 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) die zweite Niederlage in Folge zu, zwei Pleiten nacheinander hatten die Haie zuletzt Anfang November kassiert.
Meister Berlin wahrte durch den knappen Sieg den Zwei-Punkte-Vorsprung auf seinen Verfolger Fischtown Penguins Bremerhaven und behauptete den sechsten Tabellenplatz, der direkt in das Viertelfinale der Playoffs führt. Bremerhaven gewann im Parallelspiel souverän mit 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) bei den Iserlohn Roosters. Der Tabellenvierte EHC Red Bull München setzte sich mit 3:2 (0:2, 1:0, 1:0, 1:0) nach Verlängerung gegen die Löwen Frankfurt durch.
Die Kölner stehen weiter bei 113 Punkten, zum Hauptrundenrekord der Adler Mannheim aus dem Jahr 2019 fehlen drei Zähler. Zwei Spiele bleiben den Haien, die bereits seit dem 47. Spieltag als Hauptrundensieger feststehen, um ihre bis dato erfolgreiche Saison vor dem Playoff-Start mit einer weiteren Bestmarke zu krönen.
Zumindest einen Rekord knackten die Rheinländer in ihrem letzten Hauptrunden-Heimspiel der Saison, zum dritten Mal in Folge verbesserte der Klub den europäischen Zuschauerrekord. In der ausverkauften Lanxess-Arena - 18.112 Menschen unterstützen die Haie im Schnitt - wurde den Fans am Sonntagnachmittag jedoch wenig geboten. Andreas Eder sorgte für die Führung des Meisters (19.), bis zur Kölner Schlussoffensive gab es ansonsten nicht viel zu sehen.
In den späten Spielen verteidigte der Tabellenzweite Straubing Tigers durch ein 5:3 (3:0, 2:0, 0:3) beim sportlichen Absteiger Dresdner Eislöwen den knappen Vorsprung auf Mannheim, beide Klubs trennt lediglich ein Zähler. Im Gleichschritt bezwangen die Adler am Sonntagabend den ERC Ingolstadt auswärts mit 4:0 (2:0, 1:0, 1:0). Die Nürnberg Ice Tigers festigten indes durch ein 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) bei den Grizzlys Wolfsburg Rang zehn, der zur Teilnahme an der ersten Runde der Playoffs berechtigt.