Wintersport Eishockey
Rennen ums Viertelfinalticket: Eisbären kommen Pinguins näher
Die Eisbären Berlin haben im Rennen um das letzte Viertelfinalticket für die Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder für Spannung gesorgt. Der Meister gewann beim sportlichen Absteiger Dresdner Eislöwen 5:2 (2:1, 1:1, 2:0) und liegt damit nur noch einen Punkt hinter den Fischtown Pinguins Bremerhaven, die den Straubing Tigers zu Hause 1:3 (1:1, 0:1, 0:1) unterlagen.
Bremerhaven (74 Punkte) steht vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde auf Rang sechs, Berlin (73) ist Siebter. Die ersten fünf Teams der Tabelle haben sich bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Andreas Eder (48./4:2) und Jonas Müller (49./5:2) machten in Dresden mit einem Doppelschlag alles für die Eisbären klar.
Die Kölner Haie setzten ihre Rekordjagd auch am 48. Spieltag fort. Nach dem 6:2 (2:0, 2:1, 2:1) über die Augsburger Panther steht der Hauptrundensieger bei 113 Punkten, der Bestwert der Adler Mannheimer aus dem Jahr 2019 (116) ist nicht mehr weit. Schon am Freitag können die Haie in Mannheim mit den Adlern gleichziehen.
Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Mike Stewart schlugen die Grizzlys Wolfsburg den ERC Ingolstadt 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) und beendeten nach drei Niederlagen ihre Negativserie. Beim Debüt von Tyler Haskins hinter der Bande machte Fabio Pfohl mit einem Treffer ins leere Tor den Deckel drauf (59.). Wolfsburg (68) festigte Rang sieben und hat zumindest rechnerisch noch Chancen auf das direkte Viertelfinalticket.