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NHL - Leon Draisaitl, Philipp Grubauer und Co.: So lief die Saison für die Deutschen


                <strong>So lief die NHL-Saison für die Deutschen</strong><br>
                Mit Leon Draisaitl und Philipp Grubauer sind die letzten verbliebenen Deutschen aus den NHL-Playoffs (Dallas Stars at Vegas Golden Knights - Sonntag, 20:45 Uhr auf ProSieben MAXX und ran.de) ausgeschieden. Zeit, um Bilanz zu ziehen. Wie haben sich die Vertreter aus der Bundesrepublik in der besten Eishockey-Liga der Welt geschlagen? ran verrät, wie das Jahr der Deutschen lief.
So lief die NHL-Saison für die Deutschen
Mit Leon Draisaitl und Philipp Grubauer sind die letzten verbliebenen Deutschen aus den NHL-Playoffs (Dallas Stars at Vegas Golden Knights - Sonntag, 20:45 Uhr auf ProSieben MAXX und ran.de) ausgeschieden. Zeit, um Bilanz zu ziehen. Wie haben sich die Vertreter aus der Bundesrepublik in der besten Eishockey-Liga der Welt geschlagen? ran verrät, wie das Jahr der Deutschen lief.
© imago

                <strong>Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)</strong><br>
                Mega-Saison mit bitterem Ende, besser kann man die Spielzeit 2022/23 für den besten deutschen Eishockey-Spieler wohl kaum zusammenfassen. In der Regular Season stellte der Stürmer eine neue persönliche Bestmarke in Sachen Scorerpunkte auf. Seine Ausbeute: Sage und schreibe 128 Zähler. Der ligaweit zweitbeste Wert hinter seinem Oilers-Teamkollegen Connor McDavid. Auch die meisten Powerplay-Tore konnte der 27-Jährige auf sich vereinen, dazu die zweitmeisten Powerplay-Punkte und die zweitmeisten Siegtreffer. In der Postseason ging es dann ähnlich furios los...
Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)
Mega-Saison mit bitterem Ende, besser kann man die Spielzeit 2022/23 für den besten deutschen Eishockey-Spieler wohl kaum zusammenfassen. In der Regular Season stellte der Stürmer eine neue persönliche Bestmarke in Sachen Scorerpunkte auf. Seine Ausbeute: Sage und schreibe 128 Zähler. Der ligaweit zweitbeste Wert hinter seinem Oilers-Teamkollegen Connor McDavid. Auch die meisten Powerplay-Tore konnte der 27-Jährige auf sich vereinen, dazu die zweitmeisten Powerplay-Punkte und die zweitmeisten Siegtreffer. In der Postseason ging es dann ähnlich furios los...
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)</strong><br>
                In der ersten Playoff-Serie gegen die LA Kings brachte er sieben Tore auf das Scoreboard, in den ersten beiden Spielen gegen die Vegas Golden Knights deren sechs. Dann folgte eine unerwartete Torflaute, die Edmonton hart traf. In den letzten beiden Partien gegen die Vegas Golden Knights - die Oilers scheiterten mit 2:4 und schieden aus den Playoffs aus - blieb er ohne Scorerpunkt. Gewiss ist dies nur einer von mehreren Gründen für das Ausscheiden, es bleibt aber der letzte Eindruck einer Saison, an dessen Ende der Stanley Cup hätte stehen sollen. Nun stehen für Draisaitl Fabelzahlen zu Buche - und dennoch eine große Traurigkeit über ein gefühltes "Versagen" und ein "verlorenes Jahr".
Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)
In der ersten Playoff-Serie gegen die LA Kings brachte er sieben Tore auf das Scoreboard, in den ersten beiden Spielen gegen die Vegas Golden Knights deren sechs. Dann folgte eine unerwartete Torflaute, die Edmonton hart traf. In den letzten beiden Partien gegen die Vegas Golden Knights - die Oilers scheiterten mit 2:4 und schieden aus den Playoffs aus - blieb er ohne Scorerpunkt. Gewiss ist dies nur einer von mehreren Gründen für das Ausscheiden, es bleibt aber der letzte Eindruck einer Saison, an dessen Ende der Stanley Cup hätte stehen sollen. Nun stehen für Draisaitl Fabelzahlen zu Buche - und dennoch eine große Traurigkeit über ein gefühltes "Versagen" und ein "verlorenes Jahr".
© Imago

                <strong>Philipp Grubauer (Seattle Kraken)</strong><br>
                Was für eine Saison für Philipp Grubauer, wenn auch mit einem unglücklichen Ende. Im Playoff-Viertelfinale musste der Nationaltorhüter mit seinen Seattle Kraken die Koffer packen - aber erst in wirklich letzter Sekunde. Bis in die siebte Partie hatten Grubauer und seine Teamkollegen die Dallas Stars gezwungen, dort unterlag der Deutsche mit seiner Franchise schließlich knapp mit 1:2 und schied aus. Nach der Partie sprach Grubauer von einer "ganz bitteren Pille, aber man muss diese Momente durchstehen, um als Team stärker zu werden." In den Playoff-Spielen hatte er zuvor bärenstarke Leistungen gebracht.
Philipp Grubauer (Seattle Kraken)
Was für eine Saison für Philipp Grubauer, wenn auch mit einem unglücklichen Ende. Im Playoff-Viertelfinale musste der Nationaltorhüter mit seinen Seattle Kraken die Koffer packen - aber erst in wirklich letzter Sekunde. Bis in die siebte Partie hatten Grubauer und seine Teamkollegen die Dallas Stars gezwungen, dort unterlag der Deutsche mit seiner Franchise schließlich knapp mit 1:2 und schied aus. Nach der Partie sprach Grubauer von einer "ganz bitteren Pille, aber man muss diese Momente durchstehen, um als Team stärker zu werden." In den Playoff-Spielen hatte er zuvor bärenstarke Leistungen gebracht.
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>Philipp Grubauer (Seattle Kraken)</strong><br>
                Wiederholt war Grubauer der Matchwinner seines Teams, immer wieder hallte ein lang gezogenes "GRUUUUU" durch die Arena in Seattle. Dabei hatte es während der Regular Season nicht unbedingt danach ausgesehen. Immer wieder musste der Goalie auf der Bank Platz nehmen. Während er in der Vorsaison in 55 Spielen zum Einsatz kam, waren es 2022/23 nur 39. Aber als es wichtig wurde, war der Keeper da.  
Philipp Grubauer (Seattle Kraken)
Wiederholt war Grubauer der Matchwinner seines Teams, immer wieder hallte ein lang gezogenes "GRUUUUU" durch die Arena in Seattle. Dabei hatte es während der Regular Season nicht unbedingt danach ausgesehen. Immer wieder musste der Goalie auf der Bank Platz nehmen. Während er in der Vorsaison in 55 Spielen zum Einsatz kam, waren es 2022/23 nur 39. Aber als es wichtig wurde, war der Keeper da.  
© Imago

                <strong>Moritz Seider (Detroit Red Wings)</strong><br>
                Seit dem Draft 2021 gehört Seider zu den Detroit Red Wings und hat in dieser Zeit eine beeindruckende Karriere hingelegt. 2022 wurde er zum besten Rookie der Liga auszeichnet, der Verteidiger ist längst eine feste Größe im Kader seiner Franchise. In 82 Spielen stand er in der noch laufenden Saison auf dem Eis, 42 Scorerpunkte steuerte er in dieser Zeit für Detroit bei. Mit 37 Assists machte er vor allem als Vorlagengeber eine glänzende Figur. Für die Playoffs hat es dennoch nicht gereicht. 
Moritz Seider (Detroit Red Wings)
Seit dem Draft 2021 gehört Seider zu den Detroit Red Wings und hat in dieser Zeit eine beeindruckende Karriere hingelegt. 2022 wurde er zum besten Rookie der Liga auszeichnet, der Verteidiger ist längst eine feste Größe im Kader seiner Franchise. In 82 Spielen stand er in der noch laufenden Saison auf dem Eis, 42 Scorerpunkte steuerte er in dieser Zeit für Detroit bei. Mit 37 Assists machte er vor allem als Vorlagengeber eine glänzende Figur. Für die Playoffs hat es dennoch nicht gereicht. 
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>Nico Sturm (San Jose Sharks)</strong><br>
                Durchwachsenes Jahr für Nico Sturm. Persönlich lieferte der Stürmer die beste Saison seiner NHL-Karriere, seine San Jose Sharks waren dabei aber das viertschlechteste Team der Liga - ohne jegliche Hoffnung auf die Playoffs. "Wenn ab Dezember schon die Playoff-Plätze außer Reichweite sind, dann fällt es manchmal schon schwer, sich an einem Dienstagabend im März zu motivieren", zog er bereits ein kritisches Saisonfazit. Aber: Mit 14 Toren und zwölf Assists stellte er persönliche Rekorde auf. Statt neun oder zehn Minuten Eiszeit kommt er inzwischen auch im zweiten Powerplay auf das Eis. Dass er 2022 mit den Colorado Avalanche den Stanley Cup gewonnen hat, hat sein Standing zudem verbessert. "Ich bin hier mehr in eine Führungsrolle geschlüpft und soll diese gerade auch im Hinblick auf die neue Saison ausführen", so Sturm.
Nico Sturm (San Jose Sharks)
Durchwachsenes Jahr für Nico Sturm. Persönlich lieferte der Stürmer die beste Saison seiner NHL-Karriere, seine San Jose Sharks waren dabei aber das viertschlechteste Team der Liga - ohne jegliche Hoffnung auf die Playoffs. "Wenn ab Dezember schon die Playoff-Plätze außer Reichweite sind, dann fällt es manchmal schon schwer, sich an einem Dienstagabend im März zu motivieren", zog er bereits ein kritisches Saisonfazit. Aber: Mit 14 Toren und zwölf Assists stellte er persönliche Rekorde auf. Statt neun oder zehn Minuten Eiszeit kommt er inzwischen auch im zweiten Powerplay auf das Eis. Dass er 2022 mit den Colorado Avalanche den Stanley Cup gewonnen hat, hat sein Standing zudem verbessert. "Ich bin hier mehr in eine Führungsrolle geschlüpft und soll diese gerade auch im Hinblick auf die neue Saison ausführen", so Sturm.
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                <strong>John-Jason Peterka (Buffalo Sabres)</strong><br>
                2020 wurde der gebürtige Münchner in der zweiten Runde gedraftet, nun hat er seine erste volle NHL-Saison hinter sich. Mit zwölf Toren und 20 Assists hat er dabei unter Beweis gestellt, dass er voller Selbstvertrauen agieren kann. Auch wenn es mit den Sabres um Haaresbreite nicht für die Playoffs gereicht hat, für ihn persönlich war die Saison 2022/23 eine wichtige. Vor allem in Sachen Offensive zeigte sich der Linksschütze merklich verbessert. Seine Aktionen waren schneller, deutlich torgefährlicher und auch trickreicher. Nachdem er zu Beginn seiner NHL-Karriere hauptsächlich im Farmteam unterwegs war, und ihm dabei die nötige Physis fehlte, hat er inzwischen im Kraftraum zugelegt. Mit Erfolg.
John-Jason Peterka (Buffalo Sabres)
2020 wurde der gebürtige Münchner in der zweiten Runde gedraftet, nun hat er seine erste volle NHL-Saison hinter sich. Mit zwölf Toren und 20 Assists hat er dabei unter Beweis gestellt, dass er voller Selbstvertrauen agieren kann. Auch wenn es mit den Sabres um Haaresbreite nicht für die Playoffs gereicht hat, für ihn persönlich war die Saison 2022/23 eine wichtige. Vor allem in Sachen Offensive zeigte sich der Linksschütze merklich verbessert. Seine Aktionen waren schneller, deutlich torgefährlicher und auch trickreicher. Nachdem er zu Beginn seiner NHL-Karriere hauptsächlich im Farmteam unterwegs war, und ihm dabei die nötige Physis fehlte, hat er inzwischen im Kraftraum zugelegt. Mit Erfolg.
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                <strong>Tim Stützle (Ottawa Senators)</strong><br>
                Dieser Youngster hat sich etabliert. Der Stürmer der Ottawa Senators hat seine dritte NHL-Saison hinter sich gebracht und sich in dieser als uverzichtbarer Spieler seiner Franchise etabliert. Stützle macht kaum Fehler und brachte es mit 39 Toren und 51 Assists in 78 Spielen auf insgesamt 90 Scorerpunkte. Der 21-Jährige durfte sich zudem über eine Einladung zum All-Star-Wochenende freuen. Und nicht nur das. Stützle hat einen Achtjahresvertrag über knapp 67 Millionen US-Dollar unterschrieben - der höchstdotierte Vertrag in der Geschichte der Senators. Einziges Manko: Für eine Playoff-Teilnahme reichte es 2023 nicht.
Tim Stützle (Ottawa Senators)
Dieser Youngster hat sich etabliert. Der Stürmer der Ottawa Senators hat seine dritte NHL-Saison hinter sich gebracht und sich in dieser als uverzichtbarer Spieler seiner Franchise etabliert. Stützle macht kaum Fehler und brachte es mit 39 Toren und 51 Assists in 78 Spielen auf insgesamt 90 Scorerpunkte. Der 21-Jährige durfte sich zudem über eine Einladung zum All-Star-Wochenende freuen. Und nicht nur das. Stützle hat einen Achtjahresvertrag über knapp 67 Millionen US-Dollar unterschrieben - der höchstdotierte Vertrag in der Geschichte der Senators. Einziges Manko: Für eine Playoff-Teilnahme reichte es 2023 nicht.
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                <strong>Lukas Reichel (Chicago Blackhawks)</strong><br>
                Seine Karriere bei den Blackhawks glich in der Saison 2022/23 einer Achterbahnfahrt. In 23 Spielen stand Reichel auf dem Eis, sieben Tore und acht Assists sprangen dabei heraus. Der Stürmer wurde von der Franchise aber nicht nur in der NHL eingesetzt. Reichel kam die meiste Zeit bei den Rockford IceHogs, dem AHL-Farmteam der Blackhawks, zum Einsatz. Ganze 60 Partien absolvierte er dort und zog sich in den Playofffs eine Verletzung zu, die eine Teilnahme an der Eishockey-WM unmöglich machte. Da sich die Blackhawks in einem Rebuild befinden, und Reichel enorme Entwicklungsschritte hingelegt hat, darf er sich berechtigte Hoffnungen für die kommende Spielzeit machen.
Lukas Reichel (Chicago Blackhawks)
Seine Karriere bei den Blackhawks glich in der Saison 2022/23 einer Achterbahnfahrt. In 23 Spielen stand Reichel auf dem Eis, sieben Tore und acht Assists sprangen dabei heraus. Der Stürmer wurde von der Franchise aber nicht nur in der NHL eingesetzt. Reichel kam die meiste Zeit bei den Rockford IceHogs, dem AHL-Farmteam der Blackhawks, zum Einsatz. Ganze 60 Partien absolvierte er dort und zog sich in den Playofffs eine Verletzung zu, die eine Teilnahme an der Eishockey-WM unmöglich machte. Da sich die Blackhawks in einem Rebuild befinden, und Reichel enorme Entwicklungsschritte hingelegt hat, darf er sich berechtigte Hoffnungen für die kommende Spielzeit machen.
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                <strong>Thomas Greiss (St. Louis Blues)</strong><br>
                Wie geht es weiter mit dem Keeper-Routinier? 37 Jahre ist Greiss inzwischen alt und seine Zukunft völlig offen. Nach dem Ende bei den Red Wings unterschrieb er für die Saison 2022/23 bei den St. Louis Blues. Keeper Nummer 1 ist er dort aber nicht, so kam der Deutsche nur in 21 Spielen zum Einsatz, in 16 davon als Starter. "Ich durfte nicht so viel spielen, hatte ein paar gute Spiele, aber auch schlechte Spiele", bilanzierte er bereits bei "NHL.com" seine Saison, in der es nicht für die Playoffs reichte. Ob er nach 13 Jahren in der NHL noch eine Saison dranhängt, hängt vor allem davon ab, ob und welche Angebote kommen.
Thomas Greiss (St. Louis Blues)
Wie geht es weiter mit dem Keeper-Routinier? 37 Jahre ist Greiss inzwischen alt und seine Zukunft völlig offen. Nach dem Ende bei den Red Wings unterschrieb er für die Saison 2022/23 bei den St. Louis Blues. Keeper Nummer 1 ist er dort aber nicht, so kam der Deutsche nur in 21 Spielen zum Einsatz, in 16 davon als Starter. "Ich durfte nicht so viel spielen, hatte ein paar gute Spiele, aber auch schlechte Spiele", bilanzierte er bereits bei "NHL.com" seine Saison, in der es nicht für die Playoffs reichte. Ob er nach 13 Jahren in der NHL noch eine Saison dranhängt, hängt vor allem davon ab, ob und welche Angebote kommen.
© IMAGO/USA TODAY Network

                <strong>So lief die NHL-Saison für die Deutschen</strong><br>
                Mit Leon Draisaitl und Philipp Grubauer sind die letzten verbliebenen Deutschen aus den NHL-Playoffs (Dallas Stars at Vegas Golden Knights - Sonntag, 20:45 Uhr auf ProSieben MAXX und ran.de) ausgeschieden. Zeit, um Bilanz zu ziehen. Wie haben sich die Vertreter aus der Bundesrepublik in der besten Eishockey-Liga der Welt geschlagen? ran verrät, wie das Jahr der Deutschen lief.

                <strong>Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)</strong><br>
                Mega-Saison mit bitterem Ende, besser kann man die Spielzeit 2022/23 für den besten deutschen Eishockey-Spieler wohl kaum zusammenfassen. In der Regular Season stellte der Stürmer eine neue persönliche Bestmarke in Sachen Scorerpunkte auf. Seine Ausbeute: Sage und schreibe 128 Zähler. Der ligaweit zweitbeste Wert hinter seinem Oilers-Teamkollegen Connor McDavid. Auch die meisten Powerplay-Tore konnte der 27-Jährige auf sich vereinen, dazu die zweitmeisten Powerplay-Punkte und die zweitmeisten Siegtreffer. In der Postseason ging es dann ähnlich furios los...

                <strong>Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)</strong><br>
                In der ersten Playoff-Serie gegen die LA Kings brachte er sieben Tore auf das Scoreboard, in den ersten beiden Spielen gegen die Vegas Golden Knights deren sechs. Dann folgte eine unerwartete Torflaute, die Edmonton hart traf. In den letzten beiden Partien gegen die Vegas Golden Knights - die Oilers scheiterten mit 2:4 und schieden aus den Playoffs aus - blieb er ohne Scorerpunkt. Gewiss ist dies nur einer von mehreren Gründen für das Ausscheiden, es bleibt aber der letzte Eindruck einer Saison, an dessen Ende der Stanley Cup hätte stehen sollen. Nun stehen für Draisaitl Fabelzahlen zu Buche - und dennoch eine große Traurigkeit über ein gefühltes "Versagen" und ein "verlorenes Jahr".

                <strong>Philipp Grubauer (Seattle Kraken)</strong><br>
                Was für eine Saison für Philipp Grubauer, wenn auch mit einem unglücklichen Ende. Im Playoff-Viertelfinale musste der Nationaltorhüter mit seinen Seattle Kraken die Koffer packen - aber erst in wirklich letzter Sekunde. Bis in die siebte Partie hatten Grubauer und seine Teamkollegen die Dallas Stars gezwungen, dort unterlag der Deutsche mit seiner Franchise schließlich knapp mit 1:2 und schied aus. Nach der Partie sprach Grubauer von einer "ganz bitteren Pille, aber man muss diese Momente durchstehen, um als Team stärker zu werden." In den Playoff-Spielen hatte er zuvor bärenstarke Leistungen gebracht.

                <strong>Philipp Grubauer (Seattle Kraken)</strong><br>
                Wiederholt war Grubauer der Matchwinner seines Teams, immer wieder hallte ein lang gezogenes "GRUUUUU" durch die Arena in Seattle. Dabei hatte es während der Regular Season nicht unbedingt danach ausgesehen. Immer wieder musste der Goalie auf der Bank Platz nehmen. Während er in der Vorsaison in 55 Spielen zum Einsatz kam, waren es 2022/23 nur 39. Aber als es wichtig wurde, war der Keeper da.  

                <strong>Moritz Seider (Detroit Red Wings)</strong><br>
                Seit dem Draft 2021 gehört Seider zu den Detroit Red Wings und hat in dieser Zeit eine beeindruckende Karriere hingelegt. 2022 wurde er zum besten Rookie der Liga auszeichnet, der Verteidiger ist längst eine feste Größe im Kader seiner Franchise. In 82 Spielen stand er in der noch laufenden Saison auf dem Eis, 42 Scorerpunkte steuerte er in dieser Zeit für Detroit bei. Mit 37 Assists machte er vor allem als Vorlagengeber eine glänzende Figur. Für die Playoffs hat es dennoch nicht gereicht. 

                <strong>Nico Sturm (San Jose Sharks)</strong><br>
                Durchwachsenes Jahr für Nico Sturm. Persönlich lieferte der Stürmer die beste Saison seiner NHL-Karriere, seine San Jose Sharks waren dabei aber das viertschlechteste Team der Liga - ohne jegliche Hoffnung auf die Playoffs. "Wenn ab Dezember schon die Playoff-Plätze außer Reichweite sind, dann fällt es manchmal schon schwer, sich an einem Dienstagabend im März zu motivieren", zog er bereits ein kritisches Saisonfazit. Aber: Mit 14 Toren und zwölf Assists stellte er persönliche Rekorde auf. Statt neun oder zehn Minuten Eiszeit kommt er inzwischen auch im zweiten Powerplay auf das Eis. Dass er 2022 mit den Colorado Avalanche den Stanley Cup gewonnen hat, hat sein Standing zudem verbessert. "Ich bin hier mehr in eine Führungsrolle geschlüpft und soll diese gerade auch im Hinblick auf die neue Saison ausführen", so Sturm.

                <strong>John-Jason Peterka (Buffalo Sabres)</strong><br>
                2020 wurde der gebürtige Münchner in der zweiten Runde gedraftet, nun hat er seine erste volle NHL-Saison hinter sich. Mit zwölf Toren und 20 Assists hat er dabei unter Beweis gestellt, dass er voller Selbstvertrauen agieren kann. Auch wenn es mit den Sabres um Haaresbreite nicht für die Playoffs gereicht hat, für ihn persönlich war die Saison 2022/23 eine wichtige. Vor allem in Sachen Offensive zeigte sich der Linksschütze merklich verbessert. Seine Aktionen waren schneller, deutlich torgefährlicher und auch trickreicher. Nachdem er zu Beginn seiner NHL-Karriere hauptsächlich im Farmteam unterwegs war, und ihm dabei die nötige Physis fehlte, hat er inzwischen im Kraftraum zugelegt. Mit Erfolg.

                <strong>Tim Stützle (Ottawa Senators)</strong><br>
                Dieser Youngster hat sich etabliert. Der Stürmer der Ottawa Senators hat seine dritte NHL-Saison hinter sich gebracht und sich in dieser als uverzichtbarer Spieler seiner Franchise etabliert. Stützle macht kaum Fehler und brachte es mit 39 Toren und 51 Assists in 78 Spielen auf insgesamt 90 Scorerpunkte. Der 21-Jährige durfte sich zudem über eine Einladung zum All-Star-Wochenende freuen. Und nicht nur das. Stützle hat einen Achtjahresvertrag über knapp 67 Millionen US-Dollar unterschrieben - der höchstdotierte Vertrag in der Geschichte der Senators. Einziges Manko: Für eine Playoff-Teilnahme reichte es 2023 nicht.

                <strong>Lukas Reichel (Chicago Blackhawks)</strong><br>
                Seine Karriere bei den Blackhawks glich in der Saison 2022/23 einer Achterbahnfahrt. In 23 Spielen stand Reichel auf dem Eis, sieben Tore und acht Assists sprangen dabei heraus. Der Stürmer wurde von der Franchise aber nicht nur in der NHL eingesetzt. Reichel kam die meiste Zeit bei den Rockford IceHogs, dem AHL-Farmteam der Blackhawks, zum Einsatz. Ganze 60 Partien absolvierte er dort und zog sich in den Playofffs eine Verletzung zu, die eine Teilnahme an der Eishockey-WM unmöglich machte. Da sich die Blackhawks in einem Rebuild befinden, und Reichel enorme Entwicklungsschritte hingelegt hat, darf er sich berechtigte Hoffnungen für die kommende Spielzeit machen.

                <strong>Thomas Greiss (St. Louis Blues)</strong><br>
                Wie geht es weiter mit dem Keeper-Routinier? 37 Jahre ist Greiss inzwischen alt und seine Zukunft völlig offen. Nach dem Ende bei den Red Wings unterschrieb er für die Saison 2022/23 bei den St. Louis Blues. Keeper Nummer 1 ist er dort aber nicht, so kam der Deutsche nur in 21 Spielen zum Einsatz, in 16 davon als Starter. "Ich durfte nicht so viel spielen, hatte ein paar gute Spiele, aber auch schlechte Spiele", bilanzierte er bereits bei "NHL.com" seine Saison, in der es nicht für die Playoffs reichte. Ob er nach 13 Jahren in der NHL noch eine Saison dranhängt, hängt vor allem davon ab, ob und welche Angebote kommen.

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