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Wintersport Olympia Eishockey

Seider schwärmt von Olympia: "Man wird selbst wieder zum Fan"

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© IMAGO/SID/IMAGO

Selbst bei einem gestandenen NHL-Profi wie Moritz Seider schlägt dieser Tage das Eishockey-Herz höher, wenn er all die Superstars bei Olympia in ihren Nationaltrikots sieht. "Ich muss zugeben: Da wird man auch selbst einfach wieder zum Fan und schaut sich die Spiele mit viel Spannung und Vorfreude an", sagte der Verteidiger von den Detroit Red Wings bei Sport1.

Da die NHL ihre Profis abstellt, sind die Kader mit Stars wie Kanadas Top-Trio Connor McDavid, Nathan MacKinnon und Sidney Crosby gespickt. Auch bei Deutschland ist mit Anführer Leon Draisaitl, Tim Stützle oder eben Seider viel Power aus Übersee dabei. Während die Kanadier aber in einem Hotel übernachten, blieben die Deutschen im Olympischen Dorf in Mailand. "Megacool" nennt Seider diese Erfahrung.

"Man sieht die ganzen anderen Sportler, man sieht die ganzen anderen Eishockeyjungs. Haben wir alle schon besser übernachtet? Auf jeden Fall. Wäre es schön, wenn es vielleicht das ein oder andere abwechslungsreichere Essen gibt? Das unterschreibe ich auch", so Seider. Man könne es jedoch "nicht ändern, also machen wir das Beste draus. Und wir haben trotzdem eine Menge Spaß zusammen", sagte der 24-Jährige.

Dabei vereinen die Winterspiele Seider sogar mit einem alten Bekannten. Dem Eisschnellläufer Moritz Klein, mit dem er einst in Erfurt zur Schule ging. "Unsere Eltern haben sich auch schon verabredet für die nächsten Tage, dass die sich mal wieder sehen können. Und jetzt heißt es natürlich irgendwie zu schauen, ob es klappt, dass man natürlich auch noch einen Lauf von ihm miterleben kann", sagte Seider.

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