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Die Tops und Flops der Hinrunde 2015/16


                <strong>Die Aufreger der Bundesliga-Hinrunde</strong><br>
                Was bleibt von der Bundesliga-Hinrunde der Saison 2015/16 hängen? Vom Shootingstar bis zum Flop der Hinrunde - ran.de zeigt die positiven wie negativen Aufreger der letzten Monate.
Die Aufreger der Bundesliga-Hinrunde
Was bleibt von der Bundesliga-Hinrunde der Saison 2015/16 hängen? Vom Shootingstar bis zum Flop der Hinrunde - ran.de zeigt die positiven wie negativen Aufreger der letzten Monate.
© Getty / Fotomontage ran.de

                <strong>Entdeckung der Hinrunde: Julian Weigl</strong><br>
                Entdeckung der Hinrunde: Julian Weigl. Weigl wurde als Entdeckung der Saison gefeiert, schon bevor die Saison für Borussia Dortmund so richtig begonnen hatte. Im Eiltempo hatte sich der 20-Jährige in die Startelf katapultiert und Experten wie Mitspieler gleichermaßen verblüfft. Weigl imponiert mit einer exzellenten Passquote, einem enormen Laufpensum und Zweikampfverhalten, womit er sich längst als Schlüsselspieler unentbehrlich gemacht hat. 
Entdeckung der Hinrunde: Julian Weigl
Entdeckung der Hinrunde: Julian Weigl. Weigl wurde als Entdeckung der Saison gefeiert, schon bevor die Saison für Borussia Dortmund so richtig begonnen hatte. Im Eiltempo hatte sich der 20-Jährige in die Startelf katapultiert und Experten wie Mitspieler gleichermaßen verblüfft. Weigl imponiert mit einer exzellenten Passquote, einem enormen Laufpensum und Zweikampfverhalten, womit er sich längst als Schlüsselspieler unentbehrlich gemacht hat. 
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                <strong>Torjäger der Hinrunde: Pierre-Emerick Aubameyang</strong><br>
                Torjäger der Hinrunde: Pierre-Emerick Aubameyang. Der Stürmer pflegt seine Tore mit einem Vorwärts-Salto zu feiern. Gelegenheit hatte er dazu genügend in der Saison. 18 Treffer stehen für den Gabuner nach 17 Bundesliga-Spieltagen in der Statistik, 27 in 27 Pflichtspielen für den BVB. Der 26-Jährige ist nicht nur erfolgreicher Torjäger, sondern auch Erfolgsgarant, Hoffnungsträger und Publikumsliebling der Westfalen.
Torjäger der Hinrunde: Pierre-Emerick Aubameyang
Torjäger der Hinrunde: Pierre-Emerick Aubameyang. Der Stürmer pflegt seine Tore mit einem Vorwärts-Salto zu feiern. Gelegenheit hatte er dazu genügend in der Saison. 18 Treffer stehen für den Gabuner nach 17 Bundesliga-Spieltagen in der Statistik, 27 in 27 Pflichtspielen für den BVB. Der 26-Jährige ist nicht nur erfolgreicher Torjäger, sondern auch Erfolgsgarant, Hoffnungsträger und Publikumsliebling der Westfalen.
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                <strong>"Motzki" der Hinrunde: Mats Hummels </strong><br>
                "Motzki" der Hinrunde: Mats Hummels. Der Verteidiger fühlte sich unverstanden, zu Unrecht kritisiert und falsch bewertet. Seine Reaktion war Schweigen. Sieben Wochen verweigerte sich der Weltmeister den Medien und seiner Aufgabe als Kapitän von Borussia Dortmund. Der 27-Jährige, ansonsten auch nach der bittersten Niederlage ein kompetenter Gesprächspartner, wurde seinem Status als Führungsperson auf und außerhalb des Platzes nicht gerecht. 
"Motzki" der Hinrunde: Mats Hummels
"Motzki" der Hinrunde: Mats Hummels. Der Verteidiger fühlte sich unverstanden, zu Unrecht kritisiert und falsch bewertet. Seine Reaktion war Schweigen. Sieben Wochen verweigerte sich der Weltmeister den Medien und seiner Aufgabe als Kapitän von Borussia Dortmund. Der 27-Jährige, ansonsten auch nach der bittersten Niederlage ein kompetenter Gesprächspartner, wurde seinem Status als Führungsperson auf und außerhalb des Platzes nicht gerecht. 
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                <strong>Flop der Hinrunde: Alexander Zorniger</strong><br>
                Flop der Hinrunde: Alexander Zorniger. Hach, was waren sie glücklich beim VfB Stuttgart. Zweimal waren sie nur äußerst knapp dem Abstieg entronnen, nun war Alexander Zorniger da. "Stuttgarter Weg", Balljagd-Fußball, Manchester City im Vorbereitungsspiel 4:2 zerlegt, endlich, endlich würde alles besser werden. Hurra! Die Revolution dauerte nur 13 Spieltage, dann bliesen sie im Roten Haus in Bad Canstatt wieder einmal in höchster Panik zum Rückzug.
Flop der Hinrunde: Alexander Zorniger
Flop der Hinrunde: Alexander Zorniger. Hach, was waren sie glücklich beim VfB Stuttgart. Zweimal waren sie nur äußerst knapp dem Abstieg entronnen, nun war Alexander Zorniger da. "Stuttgarter Weg", Balljagd-Fußball, Manchester City im Vorbereitungsspiel 4:2 zerlegt, endlich, endlich würde alles besser werden. Hurra! Die Revolution dauerte nur 13 Spieltage, dann bliesen sie im Roten Haus in Bad Canstatt wieder einmal in höchster Panik zum Rückzug.
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                <strong>Vorbereiter der Hinrunde: Douglas Costa</strong><br>
                Vorbereiter der Hinrunde: Douglas Costa. Es heiße "Dooglas" Costa bitteschön, und nicht "Duuglas". Das wollte Thomas Müller mal klarstellen. Da war gerade das erste Spiel dieser Saison vorüber, und Costa hatte beim 5:0 von Bayern München gegen den HSV für offene Münder gesorgt: ein Tor, eine Vorlage, Dribblings, Sprints. Der Kerl sei eine "Rakete", sagte Müller. Zehn weitere Male hat Costa nach dem fulminanten Einstand in der Bundesliga gespielt, er hat nur ein weiteres Tor erzielt - aber für seine Mitspieler elf weitere aufgelegt. 
Vorbereiter der Hinrunde: Douglas Costa
Vorbereiter der Hinrunde: Douglas Costa. Es heiße "Dooglas" Costa bitteschön, und nicht "Duuglas". Das wollte Thomas Müller mal klarstellen. Da war gerade das erste Spiel dieser Saison vorüber, und Costa hatte beim 5:0 von Bayern München gegen den HSV für offene Münder gesorgt: ein Tor, eine Vorlage, Dribblings, Sprints. Der Kerl sei eine "Rakete", sagte Müller. Zehn weitere Male hat Costa nach dem fulminanten Einstand in der Bundesliga gespielt, er hat nur ein weiteres Tor erzielt - aber für seine Mitspieler elf weitere aufgelegt. 
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                <strong>Überraschung der Hinrunde: Hertha BSC</strong><br>
                Überraschung der Hinrunde: Hertha BSC. In der vergangenen Saison ist Hertha BSC nur wegen der besseren Tordifferenz in der Bundesliga geblieben. Für die Spielzeit 2015/16 hatten sich alle in Berlin auf eine Zittersaison eingestellt, doch es kam anders. Die Mannschaft von Pal Dardai steigerte sich von Spiel zu Spiel und steht zum Ende der Hinrunde auf einem Platz für das internationale Geschäft.
Überraschung der Hinrunde: Hertha BSC
Überraschung der Hinrunde: Hertha BSC. In der vergangenen Saison ist Hertha BSC nur wegen der besseren Tordifferenz in der Bundesliga geblieben. Für die Spielzeit 2015/16 hatten sich alle in Berlin auf eine Zittersaison eingestellt, doch es kam anders. Die Mannschaft von Pal Dardai steigerte sich von Spiel zu Spiel und steht zum Ende der Hinrunde auf einem Platz für das internationale Geschäft.
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                <strong>Wüterich der Hinrunde: Rudi Völler</strong><br>
                Wüterich der Hinrunde: Rudi Völler. In der Hinrunde war Völler, dem gerne mal die Gäule durchgehen, mehr in den Schlagzeilen, als ihm lieb war. Vor allem während der 1:2-Niederlage der Werkself beim VfL Wolfsburg war Poltergeist Völler voll in seinem Element. Nach dem 0:1, das Schiedsrichter Manuel Gräfe anerkannt hatte, obwohl sein Assistent zu Recht eine Abseitsstellung angezeigt hatte, stürmte Völler wutentbrannt von der Tribüne an den Spielfeldrand. In der Halbzeitpause stellte Völler den Referee nochmals zur Rede - "in geregelten Bahnen", wie der 55-Jährige versicherte. 
Wüterich der Hinrunde: Rudi Völler
Wüterich der Hinrunde: Rudi Völler. In der Hinrunde war Völler, dem gerne mal die Gäule durchgehen, mehr in den Schlagzeilen, als ihm lieb war. Vor allem während der 1:2-Niederlage der Werkself beim VfL Wolfsburg war Poltergeist Völler voll in seinem Element. Nach dem 0:1, das Schiedsrichter Manuel Gräfe anerkannt hatte, obwohl sein Assistent zu Recht eine Abseitsstellung angezeigt hatte, stürmte Völler wutentbrannt von der Tribüne an den Spielfeldrand. In der Halbzeitpause stellte Völler den Referee nochmals zur Rede - "in geregelten Bahnen", wie der 55-Jährige versicherte. 
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                <strong>Flucht der Hinrunde: Lucien Favre</strong><br>
                Flucht der Hinrunde: Lucien Favre. Als Max Eberl am Morgen nach der Derbypleite beim 1. FC Köln (0:1) mit seinem Hund Hunter Gassi ging, war die Welt bei Borussia Mönchengladbach noch in Ordnung. Dann klingelte um 7.20 Uhr das Handy des Sportdirektors, am anderen Ende war der Berater von Lucien Favre und verkündete den Rücktritt des Trainers. Es war das Ende einer Ära. Favre warf hin, obwohl er den gesamten Verein hinter sich wusste. Für viele wirkte der Abgang wie eine Flucht.
Flucht der Hinrunde: Lucien Favre
Flucht der Hinrunde: Lucien Favre. Als Max Eberl am Morgen nach der Derbypleite beim 1. FC Köln (0:1) mit seinem Hund Hunter Gassi ging, war die Welt bei Borussia Mönchengladbach noch in Ordnung. Dann klingelte um 7.20 Uhr das Handy des Sportdirektors, am anderen Ende war der Berater von Lucien Favre und verkündete den Rücktritt des Trainers. Es war das Ende einer Ära. Favre warf hin, obwohl er den gesamten Verein hinter sich wusste. Für viele wirkte der Abgang wie eine Flucht.
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                <strong>Spieler der Hinrunde: Thomas Müller</strong><br>
                Spieler der Hinrunde: Thomas Müller. Der Münchner unterstrich in der Hinrunde seinen enormen Wert für den FC Bayern - als vorbildlicher Profi, aber auch als Integrationsfigur. Nach dem Abgang von Bastian Schweinsteiger ist Müller mit seiner bodenständigen Art längst zum Publikumsliebling aufgestiegen. 14 Tore erzielte der Weltmeister bis jetzt und hat damit seine bisherige Saison-Bestmarke egalisiert. Der Vertrag des Mittelfeldspielers beim FC Bayern wurde bis 2021 verlängert - vermutlich verbunden mit einer kräftigen Gehaltsaufstockung. 
Spieler der Hinrunde: Thomas Müller
Spieler der Hinrunde: Thomas Müller. Der Münchner unterstrich in der Hinrunde seinen enormen Wert für den FC Bayern - als vorbildlicher Profi, aber auch als Integrationsfigur. Nach dem Abgang von Bastian Schweinsteiger ist Müller mit seiner bodenständigen Art längst zum Publikumsliebling aufgestiegen. 14 Tore erzielte der Weltmeister bis jetzt und hat damit seine bisherige Saison-Bestmarke egalisiert. Der Vertrag des Mittelfeldspielers beim FC Bayern wurde bis 2021 verlängert - vermutlich verbunden mit einer kräftigen Gehaltsaufstockung. 
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                <strong>Shootingstar der Hinrunde: Leroy Sané</strong><br>
                Shootingstar der Hinrunde: Leroy Sané. Sané fällt auf. Nicht nur wegen seiner Koboldfrisur. Der Jungstar von Schalke 04 hat in der Hinrunde mit Tricks, Dribblings und Toren nicht nur die Herzen der königsblauen Fans im Sturm erobert. Ein Raunen geht durch die Stadien, wenn der 19-Jährige mit hohem Tempo und feiner Technik den Ball nach vorne treibt. Fünf Tore und fünf Vorlagen hat Sané in den Pflichtspielen der Gelsenkirchener beigesteuert - fast durchweg spielentscheidende.
Shootingstar der Hinrunde: Leroy Sané
Shootingstar der Hinrunde: Leroy Sané. Sané fällt auf. Nicht nur wegen seiner Koboldfrisur. Der Jungstar von Schalke 04 hat in der Hinrunde mit Tricks, Dribblings und Toren nicht nur die Herzen der königsblauen Fans im Sturm erobert. Ein Raunen geht durch die Stadien, wenn der 19-Jährige mit hohem Tempo und feiner Technik den Ball nach vorne treibt. Fünf Tore und fünf Vorlagen hat Sané in den Pflichtspielen der Gelsenkirchener beigesteuert - fast durchweg spielentscheidende.
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                <strong>Hickhack der Hinrunde: Guardiola und der FC Bayern</strong><br>
                Hickhack der Hinrunde: Guardiola und der FC Bayern. Verlässt er den FC Bayern? Bleibt er? Wann gibt es eine Entscheidung? Kein Thema beschäftigte die Journalisten in der Hinrunde mehr als die Vertragssituation von Pep Guardiola. Nahezu keine Pressekonferenz fand ohne eine Frage zu diesem Thema statt. Auch die Spieler wirkten nach einiger Zeit genervt - zum Glück ist das Thema jetzt durch!
Hickhack der Hinrunde: Guardiola und der FC Bayern
Hickhack der Hinrunde: Guardiola und der FC Bayern. Verlässt er den FC Bayern? Bleibt er? Wann gibt es eine Entscheidung? Kein Thema beschäftigte die Journalisten in der Hinrunde mehr als die Vertragssituation von Pep Guardiola. Nahezu keine Pressekonferenz fand ohne eine Frage zu diesem Thema statt. Auch die Spieler wirkten nach einiger Zeit genervt - zum Glück ist das Thema jetzt durch!
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                <strong>Transfer-Coup der Hinrunde: Javier Hernández</strong><br>
                Transfer-Coup der Hinrunde: Javier Hernández. 19 Toren in 22 Pflichtspielen für Bayer Leverkusen! Innerhalb weniger Monate hat sich Javier Hernández, genannt Chicharito, zum absoluten Leistungsträger der Werkself gemausert. Für 12 Millionen Euro Ablöse kam der Mexikaner im Sommer von Manchester United - und war in der Vorrunde für Bayer jeden Cent wert.
Transfer-Coup der Hinrunde: Javier Hernández
Transfer-Coup der Hinrunde: Javier Hernández. 19 Toren in 22 Pflichtspielen für Bayer Leverkusen! Innerhalb weniger Monate hat sich Javier Hernández, genannt Chicharito, zum absoluten Leistungsträger der Werkself gemausert. Für 12 Millionen Euro Ablöse kam der Mexikaner im Sommer von Manchester United - und war in der Vorrunde für Bayer jeden Cent wert.
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                <strong>Die Aufreger der Bundesliga-Hinrunde</strong><br>
                Was bleibt von der Bundesliga-Hinrunde der Saison 2015/16 hängen? Vom Shootingstar bis zum Flop der Hinrunde - ran.de zeigt die positiven wie negativen Aufreger der letzten Monate.

                <strong>Entdeckung der Hinrunde: Julian Weigl</strong><br>
                Entdeckung der Hinrunde: Julian Weigl. Weigl wurde als Entdeckung der Saison gefeiert, schon bevor die Saison für Borussia Dortmund so richtig begonnen hatte. Im Eiltempo hatte sich der 20-Jährige in die Startelf katapultiert und Experten wie Mitspieler gleichermaßen verblüfft. Weigl imponiert mit einer exzellenten Passquote, einem enormen Laufpensum und Zweikampfverhalten, womit er sich längst als Schlüsselspieler unentbehrlich gemacht hat. 

                <strong>Torjäger der Hinrunde: Pierre-Emerick Aubameyang</strong><br>
                Torjäger der Hinrunde: Pierre-Emerick Aubameyang. Der Stürmer pflegt seine Tore mit einem Vorwärts-Salto zu feiern. Gelegenheit hatte er dazu genügend in der Saison. 18 Treffer stehen für den Gabuner nach 17 Bundesliga-Spieltagen in der Statistik, 27 in 27 Pflichtspielen für den BVB. Der 26-Jährige ist nicht nur erfolgreicher Torjäger, sondern auch Erfolgsgarant, Hoffnungsträger und Publikumsliebling der Westfalen.

                <strong>"Motzki" der Hinrunde: Mats Hummels </strong><br>
                "Motzki" der Hinrunde: Mats Hummels. Der Verteidiger fühlte sich unverstanden, zu Unrecht kritisiert und falsch bewertet. Seine Reaktion war Schweigen. Sieben Wochen verweigerte sich der Weltmeister den Medien und seiner Aufgabe als Kapitän von Borussia Dortmund. Der 27-Jährige, ansonsten auch nach der bittersten Niederlage ein kompetenter Gesprächspartner, wurde seinem Status als Führungsperson auf und außerhalb des Platzes nicht gerecht. 

                <strong>Flop der Hinrunde: Alexander Zorniger</strong><br>
                Flop der Hinrunde: Alexander Zorniger. Hach, was waren sie glücklich beim VfB Stuttgart. Zweimal waren sie nur äußerst knapp dem Abstieg entronnen, nun war Alexander Zorniger da. "Stuttgarter Weg", Balljagd-Fußball, Manchester City im Vorbereitungsspiel 4:2 zerlegt, endlich, endlich würde alles besser werden. Hurra! Die Revolution dauerte nur 13 Spieltage, dann bliesen sie im Roten Haus in Bad Canstatt wieder einmal in höchster Panik zum Rückzug.

                <strong>Vorbereiter der Hinrunde: Douglas Costa</strong><br>
                Vorbereiter der Hinrunde: Douglas Costa. Es heiße "Dooglas" Costa bitteschön, und nicht "Duuglas". Das wollte Thomas Müller mal klarstellen. Da war gerade das erste Spiel dieser Saison vorüber, und Costa hatte beim 5:0 von Bayern München gegen den HSV für offene Münder gesorgt: ein Tor, eine Vorlage, Dribblings, Sprints. Der Kerl sei eine "Rakete", sagte Müller. Zehn weitere Male hat Costa nach dem fulminanten Einstand in der Bundesliga gespielt, er hat nur ein weiteres Tor erzielt - aber für seine Mitspieler elf weitere aufgelegt. 

                <strong>Überraschung der Hinrunde: Hertha BSC</strong><br>
                Überraschung der Hinrunde: Hertha BSC. In der vergangenen Saison ist Hertha BSC nur wegen der besseren Tordifferenz in der Bundesliga geblieben. Für die Spielzeit 2015/16 hatten sich alle in Berlin auf eine Zittersaison eingestellt, doch es kam anders. Die Mannschaft von Pal Dardai steigerte sich von Spiel zu Spiel und steht zum Ende der Hinrunde auf einem Platz für das internationale Geschäft.

                <strong>Wüterich der Hinrunde: Rudi Völler</strong><br>
                Wüterich der Hinrunde: Rudi Völler. In der Hinrunde war Völler, dem gerne mal die Gäule durchgehen, mehr in den Schlagzeilen, als ihm lieb war. Vor allem während der 1:2-Niederlage der Werkself beim VfL Wolfsburg war Poltergeist Völler voll in seinem Element. Nach dem 0:1, das Schiedsrichter Manuel Gräfe anerkannt hatte, obwohl sein Assistent zu Recht eine Abseitsstellung angezeigt hatte, stürmte Völler wutentbrannt von der Tribüne an den Spielfeldrand. In der Halbzeitpause stellte Völler den Referee nochmals zur Rede - "in geregelten Bahnen", wie der 55-Jährige versicherte. 

                <strong>Flucht der Hinrunde: Lucien Favre</strong><br>
                Flucht der Hinrunde: Lucien Favre. Als Max Eberl am Morgen nach der Derbypleite beim 1. FC Köln (0:1) mit seinem Hund Hunter Gassi ging, war die Welt bei Borussia Mönchengladbach noch in Ordnung. Dann klingelte um 7.20 Uhr das Handy des Sportdirektors, am anderen Ende war der Berater von Lucien Favre und verkündete den Rücktritt des Trainers. Es war das Ende einer Ära. Favre warf hin, obwohl er den gesamten Verein hinter sich wusste. Für viele wirkte der Abgang wie eine Flucht.

                <strong>Spieler der Hinrunde: Thomas Müller</strong><br>
                Spieler der Hinrunde: Thomas Müller. Der Münchner unterstrich in der Hinrunde seinen enormen Wert für den FC Bayern - als vorbildlicher Profi, aber auch als Integrationsfigur. Nach dem Abgang von Bastian Schweinsteiger ist Müller mit seiner bodenständigen Art längst zum Publikumsliebling aufgestiegen. 14 Tore erzielte der Weltmeister bis jetzt und hat damit seine bisherige Saison-Bestmarke egalisiert. Der Vertrag des Mittelfeldspielers beim FC Bayern wurde bis 2021 verlängert - vermutlich verbunden mit einer kräftigen Gehaltsaufstockung. 

                <strong>Shootingstar der Hinrunde: Leroy Sané</strong><br>
                Shootingstar der Hinrunde: Leroy Sané. Sané fällt auf. Nicht nur wegen seiner Koboldfrisur. Der Jungstar von Schalke 04 hat in der Hinrunde mit Tricks, Dribblings und Toren nicht nur die Herzen der königsblauen Fans im Sturm erobert. Ein Raunen geht durch die Stadien, wenn der 19-Jährige mit hohem Tempo und feiner Technik den Ball nach vorne treibt. Fünf Tore und fünf Vorlagen hat Sané in den Pflichtspielen der Gelsenkirchener beigesteuert - fast durchweg spielentscheidende.

                <strong>Hickhack der Hinrunde: Guardiola und der FC Bayern</strong><br>
                Hickhack der Hinrunde: Guardiola und der FC Bayern. Verlässt er den FC Bayern? Bleibt er? Wann gibt es eine Entscheidung? Kein Thema beschäftigte die Journalisten in der Hinrunde mehr als die Vertragssituation von Pep Guardiola. Nahezu keine Pressekonferenz fand ohne eine Frage zu diesem Thema statt. Auch die Spieler wirkten nach einiger Zeit genervt - zum Glück ist das Thema jetzt durch!

                <strong>Transfer-Coup der Hinrunde: Javier Hernández</strong><br>
                Transfer-Coup der Hinrunde: Javier Hernández. 19 Toren in 22 Pflichtspielen für Bayer Leverkusen! Innerhalb weniger Monate hat sich Javier Hernández, genannt Chicharito, zum absoluten Leistungsträger der Werkself gemausert. Für 12 Millionen Euro Ablöse kam der Mexikaner im Sommer von Manchester United - und war in der Vorrunde für Bayer jeden Cent wert.

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