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Bundesliga

Abstiegs-Thriller: Schalke 04 weint, VfL Bochum schreibt Geschichte

  • Aktualisiert: 27.05.2023
  • 22:41 Uhr
  • ran.de
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© 2023 Getty Images
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Bochum-Trainer Thomas Letsch ahnte schon im Vorfeld, was passieren würde. Der FC Schalke versinkt nach dem erneuten Abstieg im Tal der Tränen. Und Stuttgart muss in die Relegation.

Nach dem Abpfiff brachen alle Dämme. Gefühlt stürmten alle anwesenden Bochumer Fans den Platz, nachdem ihr VfL am letzten Spieltag favorisierte Leverkusener mit 3:0 besiegte und damit auf den letzten Drücker den Klassenerhalt geschafft hat.

"Es musste irgendwie am 34. Spieltag sein. Das hat sich so angefühlt. Es musste genauso kommen. Heimspiel. Volle Hütte. Uns war klar, wenn wir gewinnen, haben wir zumindest den Relegationsplatz sicher", sagte Trainer Thomas Letsch bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Dass es sogar für Rang 14 reichen sollte, hat der VfL nicht nur der eigenen Stärke an diesem Tag, sondern auch der schwächelnden Konkurrenz zu verdanken.

Der FC Augsburg unterlag in Gladbach mit 0:2, der VfB Stuttgart kam gegen Hoffenheim nicht über ein Remis hinaus.

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Bochum schreibt Geschichte

Mit dem Nicht-Abstieg schrieben die Bochumer sogar Geschichte. Noch nie zuvor war es einer Bundesliga-Mannschaft gelungen, die Klasse zu halten, wenn sie nach dem achten Spieltag erst ein mageres Pünktchen auf dem Konto hatte.

Die Fans dürften einen großen Anteil am Erfolg haben, wie ein Blick auf die Heimtabelle verrät. Dort rangiert Blau-Weiß sogar auf Platz neun.

"Bochum ist ein besonderer Standort", schwärmte auch der Trainer. "Wir haben es verdient."

Clips 27.05.

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Schalke 04: Wunder für ein paar Minuten greifbar

Verdient gehabt hätte es wohl auch der FC Schalke 04. Dank einer furiosen Aufholjagd in der Rückrunde hatten die Königsblauen am letzten Spieltag noch die Chance auf den Relegationsplatz zu springen.

Dafür hätte neben einem Sieg gegen RB Leipzig auch noch Stuttgart verlieren müssen. Dazu sollte es nicht kommen.

Dabei lag das Wunder für die Elf von Trainer Thomas Reis ein paar Minuten in der Luft. Nachdem Schalke gegen Leipzig einen 0:2-Rückstand aufgeholt und zum 2:2 ausgeglichen hatte und der VfB zeitglich mit 0:1 zurückgelegen hatte, fehlte zeitweise nur ein Tor, um das Unmögliche möglich zu machen. 

"Wenn man die Rückrunde sieht, für die wir uns leider nichts kaufen können, aber die Art und Weise, wie wir auch heute zurückgekommen sind mit der Mentalität und dem Glauben daran, dass wir vielleicht auch noch etwas Unmögliches erreichen können, das habe ich auf jeden Fall gesehen", resümierte Trainer Thomas Reis nach Abpfiff:

"Das Spiel war ein Spiegelbild der Saison, wir haben den Abstieg nicht heute besiegelt."

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Schalke-Stürmer Polter bricht in Tränen aus

Wie sehr der Abstieg nach nur einer Bundesliga-Saison schmerzt, zeigte Sebastian Polter. Im "Sky"-Interview brach der Stürmer in Tränen aus.

"Das tut sehr weh, jedem einzelnen von uns. Wir haben die letzten Monate sehr viel aufgewendet, um diese Endspiele in den letzten Wochen zu haben. Es kann uns auf der einen Seite stolz machen. Natürlich überwiegt gerade noch die Enttäuschung, dass wir abgestiegen sind", sagte Polter.

Dann flossen die Tränen, dass er einen Moment innehalten musste. "Ich haben viele Tränen gerade vergossen", schluchzte er.

Doch der Torjäger blickte auch schon wieder nach vorne. "Ich bin auch jemand, der dann auch direkt wieder aufstehen will. Wenn wir angeknockt sind, möchte ich wieder helfen, das Ganze aufzubauen."

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Stuttgart rettet sich in Relegation

Noch hoffen darf der VfB Stuttgart nach dem 1:1 gegen Hoffenheim. Allerdings wäre mehr drin gewesen. Die Schwaben hatten den Klassenerhalt in der eigenen Hand.

Und obwohl die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gegen Hoffenheim immer am Drücker schien, fiel zunächst die Führung für die TSG.

Tiago Tomas, der für den VfB zum 1:1 traf, hatte dann in der Nachspielzeit gleich zweimal einen möglichen Sieg auf dem Fuß. Jetzt heißt es zittern.

In der Relegation (am 1. Juni ab 20.15 Uhr live in SAT.1 und auf ran.de) trifft der VfB entweder auf Heidenheim oder den Hamburger SV.

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Die Entscheidungen in der Bundesliga

Meister: FC Bayern München

Champions-League-Teilnehmer: Borussia Dortmund, RB Leipzig, Union Berlin

Europa League: SC Freiburg, Bayer Leverkusen

Conference League: Eintracht Frankfurt (gewinnt Frankfurt den DFB-Pokal, spielen sie Europa League und Leverkusen Conference League)

Relegation: VfB Stuttgart

Absteiger: Schalke 04, Hertha BSC


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