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Augsburger Höhenflug hält an

  • Aktualisiert: 14.12.2013
  • 18:21 Uhr
  • SID
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© SID-SID-FIRO
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Der FC Augsburg reitet in der Bundesliga auf einer Erfolgswelle. Das Team von Markus Weinzierl setzte sich verdient gegen Eintracht Braunschweig durch.

Augsburg - Der Höhenflug des FC Augsburg in der Bundesliga hält unvermindert an. Die Mannschaft von Markus Weinzierl setzte sich in dessen 50. Spiel als Trainer gegen Eintracht Braunschweig deutlich mit 4:1 (3:0) durch und blieb zum vierten Mal in Folge ohne Niederlage. Während sich die Schwaben mit 23 Punkten nun sogar den Europa-League-Plätzen nähern, ziert der Aufsteiger aus Niedersachsen abgeschlagen mit acht Zählern das Tabellenende. 

Kapitän Paul Verhaegh (23.) brachte den FCA zunächst mit einem sehr fragwürdigen Foulelfmeter in Front, bevor André Hahn (30./33.) mit einem Doppelpack auf 3:0 erhöhte. Der Treffer des Ex-Augsburgers Torsten Oehrl (48.) war lediglich Ergebniskosmetik und verhinderte die vierte Eintracht-Pleite in Serie nicht. Halil Altintop erzielte in der 75. Minute per Heber noch das 4:1.

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Markus Weinzierl sprach seinen Augsburgern ein großes Lob aus: "Der Sieg ist hochverdient. Wir sind schwer reingekommen, die Führung hat dann gut getan. Wir wollten nach der Pause einen schnellen Anschlusstreffer vermeiden, haben uns dann aber gefangen und es gut zu Ende gespielt. Die Tabelle ist gerade eine wunderbare Momentaufnahme. Es ist wirklich sensationell, dass wir 13 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben."

Sein Gegenüber Torsten Lieberknecht weiß um die schweren Zeiten, die der Eintrach bevorstehen: "Das Spiel war ein Spiegelbild der letzten Wochen. Wir haben die ersten 20 Minuten sehr gut begonnen. Vor dem Elfmeter gab es in der Entstehung schon einen individuellen Fehler. Wir waren danach zehn Minuten so konfus, wie ich es noch nie erlebt habe. Die Geduld unserer Fans ist jetzt aufgebraucht, wir müssen uns auf stürmische Zeiten einstellen."

FCA spielt die Eintracht an die Wand

Nach einem recht holprigen Beginn dominierte Augsburg mit zunehmender Dauer und ließ der Mannschaft von Torsten Lieberknecht nicht den Hauch einer Chance. Zwar verhinderten die Gäste mit einer Steigerung in der zweiten Halbzeit ein Debakel, doch in Bedrängnis gerieten die Platzherren nie.

Dass der FCA erstmals in dieser Saison als Favorit in ein Spiel gegangen war, blieb anfangs unbemerkt. Weinzierls Elf begann fahrig und mit zahlreichen Fehlpässen. Die Aktionen der Eintracht waren aber ebenfalls zu unpräzise. Erst nach einer Kopfballchance von Tobias Werner (9.) kam etwas Linie in die Angriffe der Augsburger.

Dadurch verschafften sich die Gastgeber in der Folge klare Feldvorteile. Ansehnlich wurde das Spiel dennoch erst, als Augsburg auch am Strafraum konsequenter agierte. Die Gäste traten ohnehin meist sehr destruktiv auf und lauerten nur auf Konter.

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Hahn nicht zu stoppen

Diese Strategie war aber spätestens nach dem zweiten Saisontor von Verhaegh - zuvor hatte Braunschweigs Norman Theuerkauf angeblich Werner im Sechzehner gefoult - am Ende. Theuerkauf war danach auch an den nächsten Gegentreffern beteiligt. Augsburgs Hahn nutzte die Schwächen seines Kontrahenten und der gesamten Eintracht-Defensive eiskalt aus und traf zum fünften und sechsten Mal in dieser Spielzeit.

Von Oehrls Tor, der mit einem sehenswerten Weitschuss erfolgreich war, ließ sich der FCA nicht verunsichern und blieb weitgehend dominant. Immer wieder hatte Lieberknechts Team brenzlige Situationen wie bei Hahns Großchance (74.) zu überstehen. Kurz danach krönte Altintop seine starke Vorstellung.

Bei Augsburg überzeugten vor allem Hahn, Altintop und Daniel Baier. Bei der Eintracht hatte kein Spieler Erstligaformat.


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