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Banner und Plakate bei Bundesligaspiel

Borussia Dortmund vs. Union Berlin: Fans protestieren gegen mögliche DFL-Investoren

  • Aktualisiert: 08.04.2023
  • 18:13 Uhr
  • ran.de
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© 2023 Getty Images
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In den Farben getrennt, in der Sache vereint: Fans von Borussia Dortmund und Union Berlin haben beim Bundesligaspiel am Samstag gegen den Einstieg von Investoren bei der DFL protestiert.

Klares Statement der Fans von Borussia Dortmund und Union Berlin!

Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit im Bundesligaspiel zwischen dem BVB und den Eisernen haben die Fanlager beider Klubs eine gemeinsame Aktion gestartet, die sich gegen den möglichen Einstieg von Investoren bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) richtet.

Auf der Südtribüne des Dortmunder Stadions wurden unzählige Plakate präsentiert, die eine Beteiligung von externen Geldgebern am deutschen Fußball klar ablehnten. Auf dem größten Banner prangte in Versalien die Forderung: "Nein zu Investoren in der DFL!"

Auch die Anhänger von Union machten mit und hielten ein Doppel-Banner mit der Forderung "Schluss mit dem Vermarktungswahn! Nein zu Investoren in der DFL!" hoch. Die Aktion war zuvor angekündigt worden.

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Ceferin, UEFA, 1600
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DFL erhofft sich bis zu drei Milliarden Euro

"Wir sind der Meinung, dass bei der DFL mit der Öffnung für Investoren in Kürze eine Entscheidung getroffen werden könnte, die die Sprengkraft hat, den deutschen Fußball nachhaltig und ein für alle Mal zu verändern - und dabei wohl erneut nicht zum Besseren aus Sicht von uns Fußballfans", schrieb das Fanbündnis "Südtribüne Dortmund" in einer Mitteilung.

Hintergrund des Protests sind Pläne der DFL, über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren zwischen 12,5 Prozent und 20 Prozent der Medienerlöse an externe Geldgeber zu veräußern, um kurzfristig frisches Geld einzunehmen. Zwischen 1,8 und drei Milliarden Euro erhofft sich die DFL davon.

Die Fans befürchten, dass die Investoren Einfluss etwa auf die Spieltagsstruktur nehmen könnten und die Fußballkultur hierzulande weiter leidet. Offen sind auch noch einige Detailfragen über die Verteilung des Geldes.


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