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Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern live in SAT.1 und auf ran.de

Borussia Mönchengladbach: Adi Hütter will bei der Heimpremiere "die Fans mitreißen"

  • Aktualisiert: 12.08.2021
  • 15:31 Uhr
  • ran.de / Dominik Hechler
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© Imago
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Adi Hütter fiebert seiner Bundesliga-Premiere als Coach von Borussia Mönchengladbach entgegen. Dass es im Eröffnungsspiel ausgerechnet gegen den FC Bayern München geht, macht dem Österreicher überhaupt nichts aus. Im Gegenteil. Vor allem auf die Rückkehr der Fans freut sich der neue Übungsleiter der "Fohlenelf" - und er hat dann auch gleich eine "Aufgabe" für die 23.000 Gladbach-Fans (Freitag, ab 19 Uhr live in SAT.1 und im kostenlosen Livestream auf ran.de).

Mönchengladbach - Adi Hütter ist voller Vorfreude. "Im ersten Spiel der neuen Bundesliga-Saison gleich gegen den Liga-Krösus antreten zu dürfen ist etwas ganz Besonderes", sagt der neue Coach von Borussia Mönchengladbach vor seinem Debüt an der Seitenlinie der "Fohlenelf" vor eigenem Publikum gegen den FC Bayern München (Freitag, ab 19 Uhr live in SAT.1 und im kostenlosen Livestream auf ran.de).

"Das ist direkt eine gute Standortbestimmung für beide Teams, weil man in dieser Frühphase der Saison noch nicht genau weiß wo man steht. Es wird sicherlich noch nicht alles rund laufen, aber ich glaube dennoch an ein interessantes und spannendes Spiel. Hoffentlich mit dem besseren Ende für uns", so der österreichische Übungsleiter weiter.

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Gladbach und Hütter wollen Bilanz ausbauen

Mut macht dabei nicht nur die Heimbilanz der Borussia in den jüngsten Spielen gegen den deutschen Rekordmeister, sondern auch Hütters persönliche Bilanz. Denn sowohl Gladbach als auch der neue "Fohlen"-Coach - zu seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt - haben zuletzt zu Hause gegen den FC Bayern gewinnen können.

Ein gutes Omen? "Ich hoffe natürlich, dass wir nicht nur meine eigene Bilanz gegen die Bayern aufrecht erhalten und ausbauen können, sondern vor allem auch die der Borussia", gibt Hütter die Richtung vor.

Bei der "Mission Heimsieg" gegen den deutschen Klassenprimus soll auch den Fans eine besondere Rolle zukommen. "Ich finde es toll, dass 23.000 Fans in den Borussia-Park kommen dürfen und das Team die Unterstützung von den Rängen bekommt, die es verdient. Wir wollen die Fans mit unserer Spielweise mitreißen, so dass der Funke überspringt und die Stimmung im Stadion meine Spieler beflügelt", hofft Hütter auf die volle Wucht der Gladbach-Fans.

"Bringt nichts, zu passiv zu sein"

Spielerisch soll die "Fohlenelf" gegen den FC Bayern die Balance zwischen "offensivem und mutigem Pressing, sowie defensiver Stabilität" finden. "Es bringt nichts, sich gegen die Bayern hinten rein zu stellen und nur passiv zu sein. Dafür verfügt diese Mannschaft über zu viel Qualität. Wir müssen also über die kompletten 90 Minuten hochkonzentriert sein", erklärt Hütter.

Sein verlängerter Arm auf dem Rasen: Christoph Kramer. "Er wird gegen die Bayern auf jeden Fall spielen, so viel kann ich schon mal verraten", sagt Hütter, der sich dabei ein schelmisches Grinsen nicht verkneifen kann.

Er lobt: "Chris ist aufgrund seiner Erfahrung ein absoluter Schlüsselspieler, sein Wort hat in der Kabine Gewicht und auch generell mag ich seine Art und Weise der Kommunikation." Ein verbaler Ritterschlag für den 30-jährigen Routinier.

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Gladbacher Lazarett lichtet sich

Und auch das Lazarett der Borussia lichtet sich - zumindest ein wenig. Alassane Plea, Jonas Hofmann, Denis Zakaria und Marcus Thuram sind allesamt zurück im Mannschaftstraining und somit Optionen für die Startelf gegen den FC Bayern. "Das gibt mir natürlich deutlich mehr Optionen", so der Österreicher, der sich in Sachen Aufstellung ansonsten aber nicht in die Karten schauen lassen wollte.

Auch den 2:0-Testspiel-Sieg vor rund zwei Wochen gegen die Elf von Coach Julian Nagelsmann in der Münchner Allianz Arena will Hütter nicht zu hoch hängen. "Aus diesem Spiel konnte ich mehr oder weniger überhaupt keine Erkenntnisse ziehen. Außer Dayot Upamecano und möglicherweise Tanguy Nianzou wird am Freitag wohl kein anderer Spieler in der Münchner Startelf stehen", erklärt der 51-Jährige.

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Bayern "anderes Kaliber" als der FCK

Dass die Borussia im Gegensatz zum FC Bayern mit dem 1:0-Auswärtssieg beim 1. FC Kaiserslautern in der ersten Runde des DFB-Pokals schon ein Pflichtspiel in den Beinen hat, bewertet Hütter durchweg positiv. "Auch wenn ich in den Medien etwas anderes gelesen habe, finde ich, dass wir diese schwierige Aufgabe auf dem Betzenberg souverän gelöst haben. Vor allem dass wir zu Null gespielt haben stimmt mich positiv. Aber der FC Bayern wird jetzt natürlich ein ganz anderes Kaliber."

Einzig, dass Gladbach aufgrund der DFB-Pokal-Ansetzung am Montagabend jetzt nur drei volle Tage zur Regeneration und Vorbereitung auf den deutschen Rekordmeister hatte, sorgt am Niederrhein für Ärger.

"Wir haben unseren Unmut über die Spielansetzung beim DFB geäußert und unseren Ärger hinterlegt. Aber ich will das letztendlich nicht als Alibi gelten lassen. Wir hatten in Kaiserslautern ein Erfolgserlebnis und das wollen wir jetzt in die Partie gegen die Bayern mitnehmen", so Max Eberl, Sportdirekor der "Fohlenelf".

Borussia will den Heimspiel-Hattrick

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Aus Mönchengladbach berichtet: Dominik Hechler

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