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Bundesliga 27. Spieltag

Derby-Dominator Rose: Titel-Hoffnung oder Zittern um die Champions League?

  • Aktualisiert: 23.05.2020
  • 14:13 Uhr
  • ran.de / Andreas Reiners
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© imago images/Jan Huebner
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Borussia Mönchengladbach hat fünf von sechs Derbys in dieser Saison für sich entschieden, Nummer sechs wartet am Samstag gegen Leverkusen. Mit einem Sieg würden sich die Gladbacher weiterhin alle tabellarischen Optionen offen halten.

Mönchengladbach – Es gibt zwei Möglichkeiten, die Tabelle zu lesen. Man kann nach oben schauen, auf Angriff schalten, immer mehr wollen. Den Rückspiegel ignorieren.

Oder man blickt in erster Linie nach unten, agiert eher vorsichtig, defensiv, zurückhaltend.

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Bei Borussia Mönchengladbach versucht man, beide Blickwinkel unter einen Hut zu bekommen. Denn die Borussia steht vor dem 27. Spieltag mit 52 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, sechs Zähler hinter Tabellenführer FC Bayern München (58) und nur zwei hinter Borussia Dortmund (54). Eine Ausgangslage, die den Blick nach ganz oben zumindest nicht ausschließt.

Marco Rose: "Können alle die Tabelle lesen"

Gegner am Samstag ist Bayer Leverkusen, mit 50 Punkten wiederum Fünfter und damit Verfolger der Borussia. Dazwischen: RB Leipzig (51).

Heißt: Gladbach steht irgendwo zwischen Titelkampf, Champions League und Europa League. Zur Erinnerung: Die ersten Vier sind für die Königsklasse qualifiziert.

"Wir können alle die Tabelle lesen und wissen, worum es in diesem Spiel geht", sagt Gladbachs Trainer Marco Rose, für den es in dem Spiel zudem darum geht, eine ganz besondere Serie auszubauen. 

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Denn Rose ist der Derby-Dominator: Ein Sieg gegen Bayer, und Gladbach hätte in dieser Saison alle sechs direkten Nachbarschaftsduelle für sich entschieden. 

Die Borussia siegte 1:0 und 2:1 im Rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln, gewann 2:1 und 4:1 im Rheinderby gegen Fortuna Düsseldorf und entschied auch das West-Derby in Leverkusen bereits mit 2:1 für sich. 

"Wir haben natürlich im Hinterkopf, dass es ein Derby ist, wenn auch nicht das ganz große", sagte Rose. Das ist und bleibt das Duell mit dem 1. FC Köln. Aber klar: "Es wäre nett, wenn wir das Ding komplett zumachen und alle Derbys für uns entscheiden."

"Herausragende Ausgangslage"

Auch Gladbachs Sportdirektor Max Eberl weiß: "Wir haben 52 Punkte bei noch acht ausstehenden Spielen. Das ist großartig. Wir haben eine herausragende Ausgangslage im Kampf um die Champions League und wollen diese so lange wie möglich halten."

Roses Rezept gegen Bayer, das im Spiel gegen den Ball ähnlich intensiv spiele wie die Borussia: "Mit dem Ball wollen sie eine hohe Dominanz ausstrahlen und haben dann auch ein hohes Tempo, das müssen wir unterbinden. Das bedeutet, wir brauchen gegen so eine Mannschaft den Ball und die Kontrolle. Wir müssen kompakt und sicher verteidigen."

Was durch die Corona-Krise wegfällt: Die Unterstützung der Fans, beim drittbesten Heimteam der Liga ein wichtiger Faktor.

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Gladbach: "Pappkameraden" auf der Tribüne

Das Fanprojekt hat die Tribünen mit "Pappkameraden" gefüllt, rund 12.000 sind es, um das Geisterspiel-Ambiente zumindest ein wenig abfangen zu können.

Für Rose "eine coole Aktion, die vollumfänglich für eine gute Sache ist. Ich finde, es ist eine sehr witzige Idee und wir haben alle schon viel darüber geschmunzelt", so der Coach, der nichts dem Zufall überlässt. 

Denn neben dem Trainer gibt es jetzt auch den Papp-Fan Marco Rose. "Ich hänge neben Alassane Plea direkt hinter dem Tor in der Nordkurve."

Damit die Dominator-Serie gegen Leverkusen vollendet wird. Und der Blick auch weiter nach oben gerichtet werden kann.

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