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FC Bayern bestätigt: Pep Guardiola verlässt München, Carlo Ancelotti kommt

  • Aktualisiert: 20.12.2015
  • 12:37 Uhr
  • SID
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FC Bayern München: Die Spekulationen um Pep Guardiola haben ein Ende. Der Trainer wird den Klub am Ende der Saison definitiv verlassen - dann übernimmt Carlo Ancelotti.

München - Adios FC Bayern: Nach drei Jahren hat Pep Guardiola von München genug. Am späten Sonntagvormittag bestätigte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge die Entscheidung, dass der Spanier seinen im Sommer auslaufenden Dreijahresvertrag wie erwartet nicht verlängert. Als Nachfolger kommt der renommierte Italiener Carlo Ancelotti (56) zum deutschen Rekordmeister und erhält einen Vertrag über drei Spielzeiten mit einer Laufzeit bis 30. Juni 2019.

Um beim FC Bayern in einem Atemzug mit Größen wie Jupp Heynckes, Ottmar Hitzfeld oder Udo Lattek genannt zu werden und nicht als "Unvollendeter" zu gehen, muss Guardiola am 28. Mai 2016 in Mailand die Champions League gewinnen. Bisher war der Ex-Coach des FC Barcelona mit den Münchnern zweimal im Halbfinale klar gescheitert. 

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Dankbarkeit beim FC Bayern

"Wir sind Pep Guardiola dankbar für alles, was er unserem Verein seit 2013 gegeben hat. Ich bin überzeugt, dass Pep und unsere Mannschaft jetzt noch intensiver daran arbeiten werden, die großen sportlichen Ziele zu erreichen – gerade, weil nun feststeht, dass Pep den FC Bayern verlassen wird", sagte Rummenigge in einer Bayern-Presse-Erklärung.

Carlo Ancelotti 940

Ancelotti: Die Erfolge des neuen Bayern-Trainers

Zwei Champions-League-Siege als Spieler, drei als Trainer. Drei Meisterschaften als Spieler, drei als Trainer, insgesamt sieben Pokalsiege: Kaum einer Fußballer ist erfolgreicher als Spieler und als Trainer. ran.de stellt den neuen Bayern-Coach vor.

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Zugleich freute er sich jedoch über den Ancelotti-Coup und auf die Zusammenarbeit mit dem hoch angesehen Coach: "Carlo Ancelotti hatte als Trainer überall Erfolg. Er ist ein ruhiger, ausgeglichener Fachmann, der mit Stars umgehen kann und einen variantenreichen Fußball spielen lässt – das haben wir gesucht, das haben wir gefunden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit." Ancelotti wurde in der Pressemitteilung des FC Bayern mit den Worten zitiert: "Ich bin sehr geehrt, dass ich von der kommenden Saison an Trainer des großen FC Bayern sein werde."

Der 44 Jahre alte Guardiola war im Juni 2013 als Nachfolger von Heynckes zum FC Bayern gekommen, der ihm als Erbe das erste Triple der Vereinsgeschichte hinterlassen hatte. Guardiola führte die Bayern bislang "nur" zu zwei deutschen Meisterschaften und einem DFB-Pokalsieg. Zudem gewann er mit den Münchnern den UEFA-Supercup und den Weltpokal.

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Ancelotti kommt mit beeindruckender Titelsammlung

Vorstandschef Rummenigge (60) hatte alles in die Waagschale geworfen, um "Super-super"-Guardiola einen Verbleib schmackhaft zu machen. Auch die Spieler hatten sich wiederholt vehement für ihren Trainer ausgesprochen - alles vergebens.

Zuletzt hatte Rummenigge schon einmal für den Fall der Fälle vorgebaut: "Es geht immer weiter. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der irgendwann nicht zu ersetzen sein muss. Spieler kommen, Spieler gehen. Dasselbe gilt auch für Trainer. Trainer kommen, Trainer gehen irgendwann auch."

Ancelotti war schon in den letzten Tagen als großer Favorit auf Guardiolas Nachfolge gehandelt worden. Der Bauernsohn aus der Emilia-Romagna hat bisher Juventus Turin, AC Mailand, den FC Chelsea, Paris St.-Germain und Real Madrid trainiert. Mit Milan und den Königlichen gewann er dreimal die Champions League, zudem diverse Meisterschaften und Titel. Sein Aus bei den Königlichen im Sommer diesen Jahres war im Real-Umfeld vernehmbar bedauert worden.

Guardiola wird indes weiterhin mit Manchester City in Verbindung gebracht. Beim englischen Ex-Meister sind einige Vertraute aus Guardiolas Zeit beim FC Barcelona tätig, Txiki Begiristain (Sportdirektor) und Ferran Soriano (Geschäftsführer). 

Aus der Premier League kämen außerdem der FC Chelsea und Manchester United infrage. Auch eine erneute Auszeit wie 2012/13, als der Katalane nach vier Jahren als Coach bei Barca ein Sabbat-Jahr einlegte, soll denkbar sein.  


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