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FC Bayern gegen VfB Stuttgart: Münchener Arbeitssieg mit Schrecksekunde

  • Aktualisiert: 13.09.2014
  • 17:30 Uhr
  • SID
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© getty
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Gegen den VfB Stuttgart reicht dem FC Bayern München eine glanzlose, aber kontrollierte Leistung zum Sieg. Während Franck Ribery sein Comeback mit einem Treffer krönt, muss Holger Badstuber verletzt vom Feld.

München - Bayern München hat eine gelungene Generalprobe für den Auftakt in der Champions League gefeiert. Vier Tage vor dem Spiel gegen den englischen Meister Manchester City besiegte der Titelverteidiger in der heimischen Arena standesgemäß den bemühten, aber auch völlig biederen VfB Stuttgart mit 2:0 (1:0).

Mario Götze (27.) und der eingewechselte Franck Ribery (85.) erzielten die Treffer zum eher glanzlosen Sieg. Für die Schwaben war es allerdings schon die zwölfte Niederlage nacheinander in einem Pflichtspiel gegen die Münchner.

Bis zum kommenden Mittwoch muss sich der FC Bayern erheblich steigern, um gegen ManCity, das am Samstag zu einem 2:2 beim FC Arsenal kam, den erhofften Auftaksieg zu holen.

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Badstuber verletzt ausgewechselt

Den Münchnern wird dabei aber womöglich Holger Badstuber fehlen. Der bis dahin sehr gute Abwehrspieler musste kurz vor der Pause mit muskulären Problemen vom Feld und dem 17 Jahre alten Gianluca Gaudino Platz machen. Als Ersatz für Götze kam in der 67. Minute Ribery zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison, den er gleich mit einem Tor krönte.

Die Stuttgarter standen bei Ballbesitz der Münchner sehr hoch, sie machten die Räume eng und schwärmten eifrig um den Spieler des FC Bayern herum, der den Ball führte.

Das sah auch vielversprechend aus, es taugte sogar dazu, den deutschen Rekordmeister zu ärgern und deutlich zu machen, dass die Mannschaft längst nicht so spielt, wie sich Pep Guardiola dies wünschen mag. Doch bei eigenem Ballbesitz waren die Stuttgarter zugleich fürchterlich harmlos.

Ungewohnte Spielweise der Bayern

Die Bayern spielen auch aufgrund der vielen Verletzungen derzeit weniger Ballbesitzfußball als in der vergangenen Saison, sie setzen vielmehr vermehrt auf Diagonalpässe, auf vertikales, schnelles Spiel und Flanken. Das wirkte gegen den VfB oft noch ein wenig unausgegoren, es dauerte auch ein gute Viertelstunde, ehe die Taktik erstmals aufging: Torhüter Sven UIlreich vereitelte erst gegen Götze, dann gegen Thomas Müller die Münchner Führung (15.).

Die Münchner waren überlegen, doch dies drückte sich gegen die eifrig verteidigenden Stuttgarter nur selten in guten Gelegenheiten aus. Hinten bemühte sich "Feldmarschall" Xabi Alonso um einen geordneten Aufbau, er fand dabei aber nicht immer Unterstützung. Auch Götze tauchte phasenweise unter, stellte sein begnadetes Talent aber unter anderem nach einem Freistoß von Xabi Alonso unter Beweis, als er bei seinem Tor die halbe Stuttgarter Abwehr narrte (27.).  

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Alonso trifft die Latte

Chancen blieben auch danach Mangelware, beeindruckend war immerhin, wie sich der wackere Robert Lewandowski gegen vier Stuttgarter auf engstem Raum behauptete - sein Schuss flog knapp über das Tor (54.).

Die Münchner hätten danach noch mehr Treffer als Riberys 2:0 erzielen können, waren aber manchmal auch eine Spur zu verspielt. Oder sie hatten Pech wie in der 72. Minute, als Xabi Alonso nur die Latte traf. 


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